Mein Abschied von Substack, mein Weg auf dezentralen Nostr-Pfaden

Ab sofort werde ich meine Beiträge nur noch im Pareto Space und auf dezentralen Plattformen veröffentlichen. Wer mitgehen will, ist herzlich eingeladen. Wer auf Substack bleiben will, muss ohne mich auskommen. Ein großes Dankeschön an alle Begleiter meiner Substack-Zeit und ein herzliches Willkommen allen, die bei mkd.report[s] und M.A. Karjalainen in neuer Form weiter an Bord bleiben wollen!

Liebes Publikum,
am heutigen Tag, einem Freitag, den Dreizehnten, nehme ich umfangreiche Änderungen bezüglich meiner Publikationen vor.

Paul Watzlawick und Viktor Frankl
Das Datum eignet sich, mit seiner zumeist negativ gedeuteten, bei genauerer Betrachtung aber sehr wohl positiven Energie, ausgezeichnet für Veränderungen – zum Besseren, zum Guten. Ich bin deswegen so zuversichtlich, weil ich aufgrund meiner mittlerweile fast sechs Jahrzehnte langen Lebenserfahrung lernen durfte, dass Paul Watzlawick recht hatte, wenn er uns in einem seiner Bücher die Frage „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ beantwortete, in dem er darauf verwies, dass praktisch jeder in seinem eigenen Erfahrungsraum lebt, weil er sein Erleben mit seiner ganz persönlichen Brille anschaut. Auch stimme ich Viktor Frankl zu, der uns zu verstehen gegeben hat, dass der Lebenssinn nicht generell besteht, sondern darauf fußt, wie ich mit den Fragen umgehe, die mir das Leben stellt, in dem es mich in verschiedenste Situationen bringt. Also stelle ich mich auch diesen „besonderen“ Tag betreffend quer und nehme ihn, da er so selten vorkommt, als Anlass für positive Veränderungen.

Meine neuen Inhalte werde ich ab sofort nicht mehr auf Substack veröffentlichen.

Weg von Substack – hin zur Dezentralisierung und Unabhängigkeit
Das hat mehrere Gründe. Wie meine Leser wissen, bin ich schon viele Jahre lang auf alternativen Wegen, auch was das Publizieren betrifft. Ich habe keinen Youtube-Kanal, sondern nutze Odysee. WhatsApp, Facebook, Twitter und Instagram sind schon lange Vergangenheit, statt des Metaverse begann ich das Fediverse zu nutzen; daher habe ich ein Mastodon-Konto. Auch die Plattform ChangeMedia) ist ein Ort für meine Veröffentlichungen geworden. Ich war nie ein Freund von Google-Drive & Co. und nutze daher Nextcloud. Telegram nutze ich aktuell noch, aber seit der Kooperation von Pavel Durov mit Elons Musk und seiner AI Grok sind auch diese Tage gezählt. Seit einiger Zeit gehören fairapps (u.a. fairchat, fairsuch, fairmeeting, fairteaching und faircloud) und Signal zu meinen Online-Werkzeugen.

Erst vor kurzem ist mir dann das Pareto-Projekt von Milosz Matuschek zugefallen – und ich bin Teil davon geworden. Und seitdem öffnet sich für mich das Nostr (Notes and Other Stuff Transmitted by Relays)-Universum mit seinen zahllosen Möglichkeiten. Auch Bitcoin, obwohl noch völliges Neuland für mich, sind dadurch in mein Leben getreten, allerdings nicht als Investitions- und Spekulationsmittel sondern als dezentrales Zahlungsmittel. Und durch die Veranstalter des Peoples Reset, das Freedom Cells Network, bin ich auf Qortal gestoßen, eine Initiative, die das gesamte Internet dezentral nachbildet. Auch dabei werde ich noch eine Menge lernen.

Der Substack-Fail
Mit Substack wollte ich ausprobieren, ob ich mit meinen Inhalten Geld verdienen kann. Dieses Experiment ist nach mehr als zwei Jahren als gescheitert zu betrachten – und die zuletzt zu Substack veröffentlichten Berichte haben mich bestärkt, das, was schon länger in mir schlummert, endlich auch umzusetzen.

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Auf diese Weise sind meine Beiträge zu lesen, hören und sehen:

So kann man mich auch materiell unterstützen:

Direktüberweisung auf mein Konto: Michael Karjalainen-Dräger | IBAN FI56 7997 7997 7910 38 | BIC HOLVFIHH durch:

  • eine einmalige Unterstützung nach eigenem Ermessen

  • einen monatlichen Beitrag mittels Dauerauftrag, z.B. € 5,-

  • eine jährlichen Beitrag, z.B. € 50,-

  • eine Unterstützung als Mäzen, z.B. in der Höhe € 150,- jährlich

Lightning

Zaps via Pareto, Primal oder Amethyst

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Da war in einem Beitrag von Steven Noack im Pareto Sapce zu lesen, dass es schon Ende des Vorjahres ein Datenleck gab, bei dem E-Mail-Adressen, Telefonnummern und interne Metadaten von 700.000 Nutzern abgezogen wurden. Substack CEO Chris Best hat dazu auch alle User informiert und dazu aufgefordert auf Phishing E-Mails oder SMS bzw. Anrufe zu achten. Noack hat das Netzwerk daraufhin auf seine Datensicherheit durchleuchtet und „Unrühmliches“ festgestellt. Details können in seinem o.a. Beitrag nachgelesen werden.

Auch „Pareto-Roland“, wie ich ihn gerne nenne, der mich im Auftrag von Milosz Matuschek in den und im Pareto Space begleitet (hat), hat anlässlich eines Ereignisses auf Substack in einem Beitrag über Sicherheitsfragen nachgedacht und auch Nostr überprüft. Ausgangspunkt war die plötzliche Identitätsprüfung einer Substackerin während ihres temporären Aufenthaltes in Australien. Sie konnte sich ohne diese nicht mehr einloggen. Als sie das Land wieder verließ, blieb diese Sperre allerdings aufrecht. Hier kann man sehen, was einem mit der Altersverifizierung blüht, die ja letztlich alle trifft, weil in Zukunft jeder nachweisen wird müssen, ob er alt genug ist, um Social Media zu nutzen. Daher gilt es dringend auf Alternativen auszuweichen.\

Substack adé
Ich habe daher mit dem heutigen Tag meinen Substack-Kanal „demonetarisiert“, d.h. es gibt dort keinen Beitrag mehr, der hinter einer Bezahlschranke versteckt ist, sondern alle bisher veröffentlichten Artikel sind ab sofort für jeden frei zugänglich. Und obwohl Substack Content-Creators wie mich mit immer neuen Tools lockt, habe ich mich aufgrund der oben beschriebenen Überlegungen entschieden, neue Wege zu gehen. Neue Beiträge werden daher nun nur mehr im Pareto Space veröffentlicht.

60 Jahre – und zumindest ein bisschen weise
Wer nicht mitmachen will, dem möchte ich herzlich für Interesse, Begleitung und Unterstützung während meiner Substack-Zeit danken. Wer sich – wie ich – ähnliche Gedanken macht, um eine alternative, lebenswerte und dezentralisierte Welt aufzubauen, den lade ich herzlich ein, mir auf die weiter oben im Mittelteil des Beitrages angegebene Weise zu folgen.

Ich feiere in wenigen Tagen meinen 60. Geburtstag. Alter ist kein Verdienst sondern eine Verpflichtung. Nämlich jene, Erfahrungen zu teilen, weise zu werden und sich mit der Regelung der letzten Dinge und dem Übergang in den Tod oder ein anderes Leben zu beschäftigen. Wenn es mir gelingt, mit den nun gesetzten Schritten, einen Beitrag zum Guten, Wahren und Schönen zu leisten, bin ich sehr dankbar. Die Welt ist so gut, wie wir sie bereit sind zu gestalten. Und da sind nicht die „da oben“ gefordert, sondern jeder Einzelne von uns. Wir sind nämlich in der Mehrheit. Und folglich geht ohne uns rein gar nichts. Diese Macht gilt es zu nutzen und der von gewissen Kreisen mit subtilen Mitteln gesäten Ohnmacht entgegen zu wirken. Denn Wirken erzeugt nicht nur Wirkung sondern auch Wirklichkeit (siehe Paul Watzlawick).

Auf ein Wiedersehen auf Pareto freut sich
Ihr und Euer
Michael Karjalainen-Dräger

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