Die 28 Punkte des Friedensplans von Donald Trump, …

…der gar nicht nötig gewesen wäre, wenn es vor allem Experten im Denken geben hätte

Vorweg: Alles, was dazu führt, dass das von vorn herein sinnlose Sterben in der Ukraine endlich aufhört, ist richtig und zu unterstützen (mit besonderem Gruß an die Riege der denkunfähigen Minderleister in Europa). Den Vernichtern einer unschätzbaren Anzahl von Lebenskraft in vor allem jungen Männern, die noch einen großen Teil ihres Lebens vor sich hatten, mögen ihre Taten in dieser oder der anderen Welt nicht ungestraft bleiben.

Schon einen Tag nach dem Einmarsch der Russen in die Ukraine war jedem klar, der 1 + 1 zusammenzählen kann, dass die Ukraine so oder so den Krieg gegen Russland nicht gewinnen kann.

So wie es aussieht, sind die USA und Russland seit Anchorage ständig in Kontakt gewesen und haben sich gegenseitig in Geheimverhandlungen ausgetauscht. Europa hat währenddessen die ganze Zeit die Hand gehoben und mit den Fingern geschnipst, der Lehrer hat es aber nicht drangenommen. Kommt eh nur Müll. Und auch die Ukraine hat nichts zu sagen. Die muss allenthalben jemanden finden, der rechtskräftig die bedingungslose Kapitulation unterschreiben kann.

Dennoch muss auf den bitteren Beigeschmack hingewiesen werden, der nicht von der Zunge geht, damit ein auf Initiative von Trump mit Putin ohne Europa (das befindet sich derzeit in der Irrenanstalt) ausgehandeltes Konzept einer möglichen Befriedung nicht dazu führt, dass sich Trump, als oberster Repräsentant der USA als Friedensengel feiern lassen kann, weil das Land, die USA, maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass dieser Krieg überhaupt erst zustande gekommen ist.

Trump kann sich nicht wirklich als Firefighter feiern lassen, weil er als Nachfolger von Biden, vor allem als oberster Repräsentant, ein Land vertritt, dass es schon seit 1776 gibt. Mit Trumps Amtsübernahme sind die USA kein anderes Land geworden. Von diesem Land aus ist das Feuer des Krieges in der Ukraine gelegt worden, von Menschen, die vor allem durch viel Geld im Hintergrund die Position einnehmen, die sie jeweils innehaben. Ohne das Big Money läuft in den USA gar nichts. Bei der Frage, wer Präsident wird, geht es nicht darum, wer am geeignetsten, am kompetentesten für die Menschen ist, sondern der, von dem man glaubt, dass er die Interessen der dunklen Kräfte im Hintergrund am besten vertreten und durchsetzen kann. Trump ist da keine Ausnahme. Insofern sind die USA auch nur eine Geld-Diktatur, die sich mit demokratischen Farben angemalt hat. Diktatorische Züge scheinen auch bei Trump immer wieder mal durch. Wenn sie dem Wohle aller dienen, könnte man das vielleicht noch vorübergehend akzeptieren, aber wo gibt es positive Beispiele dafür in der Vergangenheit?

J. D. Vance, der Vize-Präsident wäre nicht da, wo er ist, wenn er nicht vom Palantir-Gründer Thiel über Jahre gezielt aufgebaut worden wäre. Welches Ziel hat Palantir mit seiner Datensammelwut? Die totale Kontrolle über die Menschen. Nach Trump besteht mit Vance eine große Chance, dass hier die digitale Versklavung der Menschen vorangetrieben werden kann. Wer weiß, vielleicht hat Palantir auch schon ein paar Leichen im Keller bereitliegen, die Vance dann so spuren lassen, wie Palantir sich vorstellt, dass die Welt umgestaltet werden soll. Mit der zu Herzen gehenden, veröffentlichten Biografie von J. D. Vance  hat man schon gleich einen Mythos in feinster Propagandamanier geschaffen, der dem schlichten Amerikaner gefällt: Vom armen Jungen an die Spitze der US-amerikanischen Regierung. Das ist noch besser, als vom Tellerwäscher zum Millionär. Ein beispielloser Aufstieg und Beweis, The American Dream lebt und ist möglich. Von wegen, ohne die nötige Kohle würde er heute nicht da sein, wo er ist. Und Thiel ist gewiss keiner, der einem armen amerikanischen Jungen aus reiner Nächstenliebe eine einmalige Karriere ermöglicht. Augen auf, mit wem ich mich einlasse!

Peter Hegseth, der Kriegsminister ist cool, männlich, gutaussehend, tätowiert, posterboytauglich. Das gefällt Kitty aus Uppersynduskie. Dem Freedom of Speech und der Wahrheit verpflichtet, ist das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt worden. Die neue schwere Metallplatte mit dem neuen Namen wurde eigenhändig von Hegseth angeschraubt. Was für ein Kerl, der kann sogar eine Schraube in ein vorgebohrtes und mit Dübel versehenes Loch mit einem Schraubenzieher hineindrehen. Kriegsministerium, das stärkt das angekratzte Selbstbewusstsein vieler verunsicherter patriotischer Amerikaner. Ob sich hinter dem Schild auch die Power verbirgt, die es ausstrahlen soll, ist fraglich. Soweit bekannt, haben die USA weder Oreschnik, Burewesnik, noch Poseidon. Dafür aber Hollywood, da geht so einiges an Inszenierungen. Wenn ich auch kein Löwe bin, so kann ich doch wenigstens sein Brüllen perfekt nachahmen.

Die USA sind Meister im Outsourcing. Europa darf gerne Waffen von den USA kaufen, zieht sich jedoch aus der Ukraine zurück, weil es eingesehen hat, dass es auch hier, wie schon vorher in zahlreichen Versuchen im Nahen Osten, erkannt hat, dass sie wieder einmal nicht gewinnen können. Während der Wahnsinn in Europa weitergeht, klirrt in den USA nicht einmal eine einzige Scheibe. Obendrein verdienen sie noch einmal an einem Krieg, den sie maßgeblich mit angezettelt und sich dann ausgeklinkt haben.

Gesteuert von transatlantischen Verflechtungen und Erfüllungsgehilfen, die über Jahre vom Deep State in wirkmächtigen Institutionen installiert wurden, mit Geldern ausgestattet, bei denen oft starke Verbindungen zwischen den USA und Israel sichtbar werden. Die Zionisten in den USA spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sie halten maßgebliche Fäden in der Hand. Und für die ganz Doofen noch einmal: Das hat nicht das geringste mit Antisemitismus zu tun!

Als nächstes sieht es in Europa so aus, als dass sich die nordischen Länder und das Baltikum vor den US-amerikanischen Karren spannen lassen, um Russland über die Ostsee den Zugang zum Atlantik zu verunmöglichen. Kaliningrad, das ehemalige Königsberg, wird hier sehr wahrscheinlich erneut eine wichtige Rolle spielen. Sollte es zu einem Ende des Ukraine-Konflikts kommen, ist damit nicht automatisch das Feindbild Russland vom Tisch.

Nur eine kurze Zwischenbemerkung zu Deutschland: Spiegeltest: Der Spiegel beschlägt nicht, keine Atmung. Kneifen, keine Reaktion. Mit einem spitzen Gegenstand stechen, keine Reaktion. Deutschland merkt absolut gar nichts mehr, der Patient ist mausetot.

 

Soviel zu den US-Protagonisten, zurück zur Ukraine.

Maßgeblich für die russische Vorgehensweise in der Ukraine war, das der NATO-Beitritt der Ukraine im Raum stand. Für Russland war damit der Punkt erreicht, ein deutliches Zeichen setzen zu müssen, das die vorangegangene, über Jahrzehnte erfolgte NATO-Osterweiterung, das ständige Näher-auf-die-Pelle-rücken, an sein ertragbares Ende angelangt war, das mit den Sicherheitsinteressen Russlands nicht mehr zu vereinbaren war.

Die USA, als Hauptmacht in der NATO, hätten rechtzeitig auf die Signale, die es aus Russland gab, reagieren können. Stattdessen kamen ihnen die Beitrittsgesuche der Länder entgegen, die sich durch Auflösung des Warschauer Pakts schutzlos fühlten und nun einen neuen Flügel suchten, unter dem sie Schutz finden konnten. Der Schaden durch den Ausfall des NATO-Vasallen-Entgelts, von Anfang an gefordert, aber nie wirklich eingeklagt, war geringer, als der Nutzen der Ausweitung für das hegemoniale Imperium USA, also hielt man lange die Füße still.

Aus Respekt vor den russischen Interessen, klar formuliert und bis dato nicht verändert, hätten die USA a) NO zu den Antragstellern sagen müssen und b) auf die russische Idee zu einer neuen Sicherheitsarchitektur eingehen müssen. Haben die USA aber nicht getan. Stark verkürzt war die Antwort: „Tolle Idee, aber nein (wir haben andere Pläne)“.

Eigentlich hätte sich die NATO nach dem Ende des damaligen kalten Krieges genau so auflösen müssen, wie der Warschauer Pakt, weil beide ein Gleichgewicht darstellten, dass jetzt so faktisch nicht mehr vorhanden war. Die Auflösung der UdSSR wurde als Sieg des Westens über den Osten, als der Sieg der Guten über die Bösen herausposaunt, was der nächste Fehler war. Wie muss sich Russland, wie müssen sich die Mitglieder des Warschauer Pakts vorgekommen sein, wie die letzten Deppen und Looser? War das eine gescheite, zukunftsorientierte Grundlage für das weitere Zusammenleben und friedliche miteinander auskommen? Reich-Ranicki würde sagen: „Ich denke nein!“

Die Gewichte auf den Waagschalen hatten sich verändert, und daher wäre ein neues Sicherheitskonzept zwischen den USA, Europa und Russland, als Teil Europas, zwingend und dringend nötig gewesen, denn die geographischen Gegebenheiten hatten sich auch nach Auflösung des Warschauer Pakts nicht verändert.

Die Verlockung, den Einfluss für die USA durch die NATO auszuweiten, war einfach zu groß. Man bekam den Hals einfach nicht voll.

Diese am Ende saudumme Strategie zeigt deutlich, dass immer wieder die Interessen, die einige Wenige glauben für die richtigen zu halten, über der Vernunft stehen, und dass der Bogen, wenn er einmal überspannt wird, zwangsläufig in einer kriegerischen Auseinandersetzung münden muss. Besonders dann, wenn man nicht gewillt ist, aus der Geschichte zu lernen und amerikanische Strategen und Militärexperten glauben, dass sie diesmal aber das Rad wirklich neu erfunden haben. Hätte die NATO bzw. die USA Russland die Garantie gegeben, dass die Ukraine aus verständlichen Gründen nicht der NATO beitreten kann, wäre die ganze traurige Geschichte anders verlaufen.

Bei Staaten ist es schwierig von Schuld zu sprechen, obwohl man das tut. Genauso, wie man im Westen die Vorgeschichte zur russischen Sonderoperation in der Ukraine unter den Tisch fallen lässt, werden bis heute die Nationen, z. B. welche Rolle spielte Großbritannien, das zuerst Polen Sicherheitsgarantien zugesagt hatte und sie dann, als es darauf ankam, nicht einlöste, unter den Teppich des Schweigens gekehrt, die maßgeblich auch daran beteiligt waren, dass der 2. Weltkrieg von Deutschland aus begonnen wurde. Zur Vorgeschichte des 1. Weltkriegs gibt es hier auf pareto die Ausführungen „Zeitgeschichtliche Betrachtungen“ von Rudolf Steiner.

Sinnvoller ist es vielleicht, sich die Frage zu stellen, wer hat dazu beigetragen, dass eine militärisch-strategische Lage aus dem Ruder gelaufen ist? Hier ist eindeutig die USA zu nennen, aber auch die Staaten, die im Laufe der Jahre an der NATO-Osterweiterung beteiligt waren. Und dass der Brand nicht rechtzeitig gelöscht werden konnte, haben vor allem (schon wieder?) Großbritannien (vertreten durch Johnson), aber auch Deutschland (Mutti) innerhalb der Allianz der Willigen zu verantworten.

An Parallelen ist zu erkennen, dass sich der Charakter der Nationen bis heute nicht verändert hat.

Der sogenannte Wertewesten hat sich passiv-aggressiv auf einen schleichenden Expansionskurs begeben, während Russland sich eher aktiv-defensiv beobachtend verhalten hat.

Maßgeblich geprägt von der US-amerikanischen Mentalität, die sich besonders unangenehm durch Großkotzigkeit, Arroganz und Überheblichkeit auszeichnet. Zu Anfang hat man eine große Klappe, haut drauf, und wenn es mal wieder nicht klappt, macht man sich einen schlanken Fuß und bietet gleichzeitig das Aufräumen des Scherbenhaufens an, für die andere dann aber bezahlen sollen.

Eigentlich scheint jedem, der hinschauen will, die Erkenntnis auf, dass die USA nie unsere Freunde gewesen sind und es auch nie sein werden. Ihnen ging es immer nur ausschließlich um kurz-, mittel- oder langfristige Interessen, deren Ziele sich auch im Laufe von Jahrzehnten ändern können oder der jeweiligen Weltlage flexibel angepasst werden.

Deutschland ist bis heute noch nicht klargeworden, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt und dass er den Marshall-Plan nicht als Geschenk für Deutschland im Sack hatte. Die USA triefen nicht, trotz ihrer äußerlichen Frömmigkeit, vor barmherziger Nächstenliebe!

Europa macht derzeit die Erfahrung, dass es sich nicht darauf verlassen kann, ewig Schutz unter dem Flügel des American Eagle zu haben. Amerika First heißt auch, dass man in nationalem Interesse, was aus Sicht der USA durchaus legitim ist, die eine oder andere heiße Kartoffel fallen lassen muss. Und einmal erkannt und entschieden, tut man das dann auch, mehr oder weniger knallhart. Die angekündigte Stationierung von neuen Mittelstreckenraketen nahe Wiesbaden in 2026, zieht man allerdings vorsichtshalber erst mal lieber nicht zurück.

Für Europa ist das Dilemma, dass in diesem Vakuum schon lange schlummernde Kräfte wachgeworden sind, die die Idee der Vereinigten Staaten von Europa, nach Vorbild der Union der Sowjetischen Sowjetrepubliken, zwar ganz genau so, aber diesmal ganz anders, umsetzen wollen.

Diese Kräfte sind mit totalitären, autokratischen, faschistischen, kommunistischen, sozialistischen und diktatorischen Giftsubstanzen durchtränkt, die lange auf die Entfaltung ihrer Wirkkraft gewartet haben und jetzt die Gunst der Stunde nutzen wollen.

Die bereits vorhandenen Strukturen der EU erinnern eher an die Errichtung einer UdSSR 2.0, als an einen Zusammenschluss von souveränen, demokratisch geprägten, anerkannten, mit Respekt behandelten Nationalstaaten.

Die Metastasen dieses Krebsgeschwürs zeigen sich deutlich in dem Installieren einer eigenen Gerichtsbarkeit, die ermöglicht, dass z. B. Anträge auf eine Untersuchung über die Machenschaften der EU-Kommissarin von der Leyen durch sie selbst abgelehnt werden können, weil sie dieser Gerichtsbarkeit übergeordnet ist.

Dieses sich selbst schützende System ist auch in Deutschland inzwischen schon weit verbreitet.

Weitere Pläne sind das Regime 28, die Machtergreifung über die europaweite Deutungshoheit, die als Desinformationsbekämpfung deklariert wird, und Bestrebungen, einen eigenen Geheimdienst aufzubauen, der über den Nachrichtendiensten der europäischen Staaten steht. Was anderes, als das Gleichschalten der europäischen Insassen soll das sein?

Faktisch soll die Souveränität der europäischen Staaten immer mehr untergraben und die Zentralisierung der Macht in Brüssel weiter ausgebaut werden. Insofern macht die Bezeichnung eines polnischen EU-Abgeordneten Sinn, der die EU-Kommissarin als Madam Reichskanzlerin bezeichnet hat.

In der Tat weht hier der Wind der Gründung eines 4. Reichs mit europäischen Gauen, auf denen zwar Demokratie draufsteht, aber keine Demokratie mehr drin ist.

Außer Ungarn und der Slowakei scheint das derzeit noch niemand sonst erkannt zu haben. Vielleicht noch inoffiziell Italien, dass seiner Mentalität nach gerne abwartet, um sich dann auf die Seite der Sieger zu schlagen. Auf gar keinen Fall aber Deutschland, als Hauptgeldgeber der EU, dass sich derzeit mit einer politischen Klasse von kompletten Nullen auszeichnet, die nicht das mindeste davon raffen, dass sie sich in einem gefährlichen Spiel befinden, aus dem sie nur mit einem großen Schaden hervorgehen können. Deutschland hat bereits einen weiteren Krieg verloren. Einen geistigen Krieg, einen Krieg der Vernunft gegen den Irrsinn, der sich überall deutlich, sogar einigen Deutschen selbst zeigt, nur denen, die an ihm maßgeblich beteiligt sind, die ihn verursacht haben, die sehen ihn in ihrem Elfenbeinturm nicht.

Europa verpasst derzeit die einmalige Gelegenheit, frei von den USA zu werden! Stattdessen stellt es sich auf die falsche Seite, unterstützt die korrupte, Bandera verherrlichende Ukraine, boykottiert die Friedensbemühungen, statt sich den Friedensbemühungen, auch wenn sie aus den USA kommen, an denen hier bereits reichlich Kritik geübt wurde, anzuschließen. Obendrein wundert es sich noch, dass die kleine Europa, als die Blödeste, nicht nur aus der Klasse, sondern aus der ganzen Schule, nicht zum Kindergeburtstag eingeladen wird. Das muss man erst einmal verstehen. Andererseits versteht man es auch gleich, wenn man sich nur allein das Gelaber der deutschen Regierungsnullen anhört.

Vor allem aber verpasst Europa auch die einmalige Gelegenheit, die eigentlich ihm innewohnende Kraft zur Geltung kommen zu lassen, nämlich erwachsen zu werden und seine Rolle als Vermittler zwischen West und Ost endlich zu erkennen und lebendig auszufüllen.

Zugegeben, das wäre ein Balance-Akt, den die derzeitigen eierlosen Europa-Nullen nicht schaffen würden. Jedoch mit den richtigen Leuten, und die gäbe es, wäre es möglich.

Wenn zwei auf dem Ende eines Bretts über einem Abgrund stehen und am anderen Ende des Bretts einer steht, der soviel Gewicht hat, wie die beiden zusammen, dann würden die zwei schon herunterfallen, wenn das Schwergewicht absteigt. Da würden sich die zwei ganz genau überlegen, was sie als Nächstes tun sollen.

Schlichte Gemüter denken dabei sicher sofort wieder an militärische Mittel, die dieses Gleichgewicht herstellen könnten, aber das ist so was von neandertalerisch.

Es geht hier um geistige Stärke, Vernunft, Zu-Ende-denken. Das Potenzial in Europa ist dafür vorhanden, sogar im sonst ziemlich verblödeten Deutschland.

Es müssten mehr vernunftbegabte Kräfte in Europa wirken können, die über das Stadium pubertärer Schwanzvergleiche hinausgewachsen sind. Europa müsste ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln, lernen, sich wie ein Erwachsener zu verhalten, der in der Lage ist, die Folgen seiner Entscheidungen an der Realität gemessen abzuschätzen, der Weitblick hätte, der in der Lage wäre, logische Zusammenhänge zu erkennen. Dazu gehörte auch eine Bewusstseinsbildung, zu der diejenigen nicht im Stande sind, die die Geschicke der Europäer lenken und nur über eine stark verminderte Denkfähigkeit verfügen. Die ist allerdings überall genau zu erkennen.

Stattdessen arbeitet man darauf hin, den einen Papa, die USA, vertreten durch einen wechselnden Präsidenten, durch eine neue Mama, die EU, vertreten durch die angehende Reichsführerin, zu ersetzen.

So agiert kein erwachsenes, reifes Europa, sondern ein noch nicht sein volles Potenzial entwickelt habendes, unreifes Gör, dass nur so tut als wäre es bereits erwachsen, es aber in Wirklichkeit eine kleine, verzogene Zicke ist, die mit harten Bonbons wirft, wenn sie nicht ihren Willen bekommt. Und diese harten Bonbons können großen Schaden anrichten, wenn sie eine unglückliche Stelle am Kopf treffen.

Viele Menschen fragen sich: Wann hört das endlich auf? Wir warten nun schon so lange. Wir tun doch schon, was wir können.

Es hört auf, wenn auch die europäischen Untertanen erwachsen geworden und sich ihrer persönlichen Verantwortung für eine gelebte und ständig zu pflegende Demokratie bewusst geworden sind.

Es hört auf, wenn die sogenannten Qualitätsmedien aufgrund von vollkommenem Desinteresse der Zuseher ihre Sendetätigkeit einstellen müssen.

Es hört auf, wenn Altpapier-Medien den Betrieb mangels Lesern einstellen müssen.

Es hört auf, wenn die Untertanen zu selbstbewussten Demokraten geworden sind, die mit Adleraugen darüber wachen, dass es nicht mehr zu Machtkonzentrationen kommen kann, weil sonst immer die Gefahr besteht, dass sie zum Schaden ins Gegenteil verkehrt werden.

Es hört auf, wenn die Menschen erkennen, dass Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird.

Es hört auf, wenn die Menschen erkennen, und das auch aushalten können, dass sie Zeit ihres Lebens belogen und betrogen wurden.

Markt Twain: Es ist leichter, die Menschen zu belügen, als sie davon zu überzeugen, dass sie belogen wurden.

Was nicht bedeutet, dass man es nicht immer wieder versuchen muss.

So groß die Drangsal auch ist. Sie ist auch ein Geschenk. Sie bietet der Menschheit die Gelegenheit aufzuwachen, um einen weiteren Schritt in der Menschheitsentwicklung gehen zu können. Sie muss nur ergriffen werden.

Noch einmal zurück zum Friedensplan. Sollte es gelingen, dass dieser so oder in überarbeiteter Form durchgeführt wird, dann kann man heute schon sehr gespannt darauf sein, welche Argumentations- und Rechtfertigungs-Wortverdrehungen sich der sogenannte Wertewesten dafür einfallen lässt, den Menschen in Europa zu erklären, welchen Nutzen die unzähligen Menschenopfer auf beiden Seiten und Tonnen verbrannten Geldes nun gehabt haben sollen.

Fraglich wäre auch, wie die Polit-Pfeifen den Menschen in Europa verkaufen wollen, warum sie nun auch noch die Kosten für den Wiederaufbau der Ukraine bezahlen sollen, denn eines ist jetzt schon klar: Die USA werden das garantiert NICHT tun!

Derweil sind in Deutschland weithin fleißig die Kriegstrommeln zu hören. Sollte es tatsächlich zu einem Frieden in der Ukraine kommen, was man erst glauben kann, wenn es zur Tatsache geworden ist, kann man schon jetzt davon ausgehen, dass die Trommeln in Deutschland noch lauter angeschlagen werden, mit der Begründung, dass in Russland mit Ende des Krieges in der Ukraine Truppenkapazitäten frei werden, um Deutschland nun noch schneller überfallen zu können, was eine schnelle Kriegstüchtigkeit noch dringender macht, als ohnehin schon. Russland hat immer wieder betont, dass es keinerlei Absichten hat und sogar eine Nichtangriffsvereinbarung vorgeschlagen, doch die den Verstand verloren habenden What-A-Fools, Kriegsgewitters, Sauerländers, Stramm-Stillgestandens und wie sie alle heißen, wollen den Krieg um jeden Preis. Die Rheinmetall-Aktien müssen wieder steigen! Anders sind deren krude Aussagen nicht zu interpretieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die bekannten Hysteriker die Bedrohungslage dann hochskalieren werden. Militärexperten haben herausgefunden, dass wir jetzt unmittelbar vor einem Verteidigungs-, Spannungs- und Kriegsfall gleichzeitig stehen und aus sicheren Quellen bekannt ist, dass der böse Russe schon die Motoren warmlaufen lässt, um gen Westen zu ziehen! Was ist passiert, dass den Verantwortlichen offensichtlich ganze Gehirnareale ausgefallen sind?

 

(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)

 

Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”

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(Bild von pixabay)