Intime Einblicke in die Unterwelt
Da gibt es ein zwielichtiges Etablissement in idyllischer Umgebung, in dem willigen Erwachsenen willige Erwachsene, auf Wunsch auch in Sépareés , kommt ganz auf die Brieftasche an, zugeführt werden, weil sie gerne im Puff aller Puffs in Berlin arbeiten würden.
Man kann aber auch nur bei einem Schälchen Champagner reden, ist billiger. Oder aber auch nur zugucken, ist noch billiger.
Wie man es sonst aber eigentlich nur aus der Politik kennt, hat hier nichts mit nichts was zu tun. Alles stark voneinander getrennt.
Puffmutter und Lude teilen sich den Laden jeweils zur Hälfte. Nach Außen hin machen die beiden einen sehr seriösen Eindruck, sind sie aber nicht.
Zur Bereicherung des überregionalen Kulturangebots hat der Lude nun vor kurzem ein Porno-Kino übernehmen können, dass ihm der ungekrönte King of Porn, das ist der mit dem markanten Dreieck im Intimbereich, ermöglicht hat.
Der war nicht das erste Mal im Puff am See und ist eigentlich der Schärfste von allen, weil er alle Größen der Unterwelt kennt. Schon als Pubertierender hat er davon geträumt, einmal im Leben ein Porno-Kino-Imperium leiten zu können.
Aus gewissen Gründen hat sich herausgestellt, dass es wohl besser ist, wenn man das Betreiben eines Puffs und eines Porno-Kinos strikt voneinander trennt, weil sonst der Verdacht entstehen könnte, dass man auch im Kino Vermittlungen organisiert, die sich für ein Lichtspielhaus nicht schicken. So hat der Lude die Führung des Puffs an seine Frau übergeben, die ja auch schon lange genug als Puffmutter im Geschäft ist, also keine Bange.
Die strikte Trennung ging jedoch nicht so weit, dass man auch getrennte Kassen eingerichtet hat, also offiziell schon, aber man weiß ja wie das geht, oder nicht mehr gemeinsam in die Heia schlüpft, geschweige denn an eine Scheidung gedacht hätte. Man ist schließlich ein eingespieltes Team.
Um nach außen hin den Schein zu wahren und sozusagen in die Überseriosität zu wechseln, plant man aktuell, den männlichen Puffanteil an eine vertrauenswürdige Person aus Mafia-Kreisen zu übergeben, um ungestört das Porno-Kino weiter betreiben zu können.
Man ist auch recht zuversichtlich, dass sich die Differenzen in den Büchern zwischen den stets sauber geführten Auflistungen der Einnahmen und Ausgaben in der Zeit vom 31. Dezember um 00.00 Uhr und dem 1. Januar um 00.01 Uhr plausibel erklären lassen. Hierüber soll es sogar demnächst einen seriösen Film geben mit dem Titel „Verschollen im Bermuda-Dreieck – die Fortsetzung“.
Man munkelt jetzt, dass es hier bei den einen oder anderen Geschäftsgebaren möglicherweise nicht mit rechten Dingen zugegangen sein soll, was jedoch den Porno-King mit dem markanten Dreieck im Intimbereich nicht dazu veranlasst, sich von dem Luden zu distanzieren, obwohl die Gefahr besteht, dass es ihn mitreißen könnte, wenn herauskommt, dass der Lude in dem von ihm gekauften Porno-Kino schwarze Raubkopien, wie zum Beispiel den Filmklassiker „Brandheiße Schenkel blutjunger Töchter“ zeigt. Bis jetzt ist es noch still um ihn, aber es könnte sein, dass er die ganze Porno-Industrie mit in den Abgrund zieht.
Aufgedeckt wurde dieses Skandälchen von einem Verein zur Förderung der Sittenpolizei, bei dem eine Nähe zur Pornofilm-Industrie qua seines Vereinszwecks ausgeschlossen ist.
Dieser wurde sogar in den für knallharte Recherche und investigativen Journalismus und für ausgewogene Berichterstattung bekannten und anerkannten Qualitätsstaatsmedien lobend erwähnt.
Logische Konsequenz dieses Eklats im zwielichtigen Gewerbe müsste nun sein, dass der Lude sein Porno-Kino wieder schließt und auch der Puff am See für immer seine Tore schließen müsste, da man ja schließlich in einem Rechtstaat lebt, in dem alles nur mit rechten Dingen zugeht.
Der Puffmutter geht es übrigens auch gut. Sie hat sogar eine Auszeichnung abgelehnt, die ihr vom Puff von Barcelona verliehen werden sollte. Nicht der richtige Zeitpunkt, schlägt zu hohe Wellen in der anständigen Öffentlichkeit.
Man darf darauf gespannt sein, wie sich die Karriere der Edel-Luden, die sich gerne im Puff am See ein Stelldichein gegeben haben, weitergeht, und wer, falls er dann noch existiert, im nächsten Jahr an der großen Verkupplungsorgie (ich kenn da eine, ich kenn da einen….) noch teilnehmen wird.
Der Autor hat keine Ahnung, welcher Anlass ihn zu dieser absurden Geschichte geleitet hat, aber vielleicht macht es trotzdem etwas Spaß, sie zu lesen. Einfach so, zur Erheiterung in diesen dunklen Zeiten.
(Bei diesem Text handelt es sich um KI-freien, selbst erarbeiteten „Origin Human Brainstorm Content“.)
(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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(Bild von pixabay)