…Fachkräfte und Kompetenzverwender…
Auf dem Handelskongress des Handelsverbands Deutschland hat der Nicht-Bundeskanzler von inzwischen immer mehr Deutschen eine Rede gehalten. Wie immer, akzentuiert und sowas von staatsmännisch!
In dieser Rede wirbt Friedrich der Große um Arbeitskräfte aus aller Herren Länder. Dieses Mal wohl umgekehrt: Wir riefen Menschen und es kamen Arbeitskräfte.
„Wir wollen Menschen aus aller Herren Länder gewinnen, die nach Deutschland kommen und bereit sind, hier zu arbeiten.“
Da schleicht sich der Verdacht ein, dass nach Merzscher Auffassung die Menschen, die seit 2015 bereits nach Deutschland gekommen sind, nicht unbedingt bereit oder in der Lage sind, hier zu arbeiten?
„Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Aha, die, die schon da sind, sind anscheinend nicht ausschließlich Raketenwissenschaftler, Zahnärzte und sonstige Akademiker (obwohl Akademiker zu sein muss in Deutschland auch nicht mehr unbedingt ein Qualifikationsmerkmal sein).
Weiter sagt er, dass wir (im Pluralis Majestatis) mit dem, was wir haben, nicht auskommen.
„Wir brauchen qualifizierte Zuwanderung.“ Der Bedarf an Messerfachkräften im fleischverarbeitenden Gewerbe scheint inzwischen gedeckt zu sein.
Der Kanzler der Herzen weiter:
„Wir (Kanzler von Gottes Gnaden) reduzieren die irreguläre Migration (gibt es die denn überhaupt?), aber wir fördern die gute Einwanderung (Vorbild das Gute-Kita-Gesetz?) und Migration und Integration… durch zwei wirklich (wenn wirklich schon so betont wird, dann kommen Zweifel) vollkommen voneinander getrennte Verfahren.“
Nach bewährtem Vorbild der Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte soll hier zwischen guter und schlechter Einwanderung unterschieden werden.
Dafür werden weitere Dienststellen geschaffen werden müssen, die den Bürokratie-Apparat zur Machterhaltung und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bereichern, damit das Projekt „Work-and-Stay-Agentur“ mit erstklassigem Kundenservice nach Vorbild der Arbeitsagentur ins Leben gerufen werden kann. Wahrscheinlich wird der Ausbau des Regierungsviertels dann noch einmal eine Erweiterung benötigen. Man könnte alte Pläne für Berlin wieder aus der Schublade holen.
Das Projekt „Work-and-Stay-Agentur“ soll vollkommen vom bereits bestehenden Projekt „Come-and-Take-Agentur“ getrennt sein.
Die neue Agentur soll komplett digital betrieben werden, wobei die alte Agentur weiter bei der analogen Bearbeitung verbleiben soll. Das allein schafft schon eine vollkommene Trennung und bietet obendrein auch noch den Vergleich einer Kohortenstudie. Man hat halt aus Fehlern in der Coronazeit gelernt.
Bewundernswert, bei all den Anstrengungen für die Kriegstüchtigkeit, sich auch noch solch ein Mammut-Programm vorzunehmen. Obwohl, jetzt versteht man erst so richtig, was damit gemeint war „Wir wollen stärkste Kraft in Europa werden“, damit war die stärkste Arbeitskraft gemeint. Frankreich, Europa, Du kannst Dich entspannen.
Herr Kiesewetter wird jetzt sicher verstehen, dass wir Arbeitskräfte brauchen, die tief in den deutschen Wirtschaftsraum reichen müssen und Herrn Wadephul leuchtet nun ein, dass der Arbeitskräftemangel immer unser Feind sein wird.
Die Bundesländer sollen zunächst als Versuchskaninchen dienen. Die Ausschreibung für die nötigen IT-Lösungen soll 2026 beginnen. Die Ausschreibung schafft einen weiteren Schub für die Wirtschaft und die Beschäftigung, steuerfinanziert, versteht sich.
Nach einer ganz normalen Entwicklungs- und Testphase kann die bundesweite Einführung und Aktivierung der „Stay-and-Work-Agentur“ möglicherweise 2029 erfolgen.
Entweder kurz bevor der Russe Deutschland überfällt, oder kurz danach, falls in einem weiteren verlorenen Krieg (das wäre dann der dritte) zu wenig qualifizierte, vor allem junge Arbeitskräfte vorhanden sein sollten, die aufgrund von plötzlich und unerwartetem Tod im Krieg abhandengekommen sind. In dem Fall kämen dann auch weniger qualifizierte Arbeitskräfte in Frage, die auch für die Drecksarbeit von größter Bedeutung wären, das wären dann die dringend gebrauchten Trümmermitarbeitenden, internationaler, die Rubble Clearance Workers. Immer vorausgesetzt, dass noch etwas von Deutschland übriggeblieben wäre. Diese würden dann separat in der „Come-and-bau-auf-Agentur“ zusammengefasst werden.
Hoffnung macht die Aussage, dass es sich wahrscheinlich um das größte Digitalprojekt in der laufenden Wahlperiode handelt, da hier die Zeit davon laufen könnte, falls die vier Jahre, aufgrund der bisher eingehaltenen Wahlversprechen und das ausschließlich sinnvoll ausgegebene Sonderschuldenvermögen, wie bei der Entwicklung des „Impfstoffes“, nicht etwa teleskopiert werden.
Zum Gurgeln noch etwas Erheiterndes, in dem es auch um den Empfang aus aller Herren Länder geht:
„Die schöne Adrienne
hat eine Hochantenne,
aus aller Herren Länder
empfängt sie hundert Sender.“
Tschintarata-r-a-d-i-o!
Biddeschöööön:
https://www.youtube.com/watch?v=tVAHrq_Y580
(Bei diesem Text handelt es sich um KI-freien, selbst erarbeiteten „Origin Human Brainstorm Content“.)
(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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(Bild von pixabay)