Das Jahr 2026 beginnt mit einem Paukenschlag. Umso wichtiger ist die Besinnung auf das eigene Wohlbefinden.
Wer Frieden in sich trägt, weiß: Er ist nicht verhandelbar,
und kein kollektiver Ausnahmezustand ist es wert, ihn zu opfern.
Netzfund
Der Jahreswechsel ist ja ein typischer Moment, wo man ein wenig innehält, um einerseits zurückzuschauen und andererseits Prognosen und Vorsätze für das neue Jahr zu betrachten. Angesichts diverser gesellschaftlicher Entwicklungen der letzten Jahre, erscheint es mir immer wichtiger, den eigenen inneren Frieden als oberste Priorität zu behandeln, als Basis für alles andere.
Dieses Jahr schockierte uns direkt am ersten Tag eine Schreckensnachricht aus der Schweiz. Bei der Brandkatastrophe im Walliser Skiort Crans-Montana kamen mehrere Dutzend Menschen ums Leben und über hundert wurden zum Teil schwer verletzt. Die Tragödie wirft viele Fragen auf.
Andere Geschehnisse, über die wir berichten, sind eher längerfristig. So argumentiert der Politologe Raphael Machado, die liberale Ordnung Deutschlands verkomme paradoxerweise unter dem Vorwand der Verteidigung der Demokratie zu einer neuen Form des Totalitarismus. Dieses Phänomen sei ausdrücklich nicht illiberalen Ideologien wie Faschismus oder Kommunismus vorbehalten. Dabei beruft er sich auch auf Philosophen wie Popper, Adorno und Habermas.
Mit Blick auf neue Polizeigesetze erklärt Machado beispielhaft, die Verschärfung der staatlichen Überwachung sei kein Zufall. Die «Eliten» sähen sich durch den Aufstieg systemkritischer Kräfte bedroht und würden so versuchen, ihre Vorherrschaft zu erhalten.
Um Wokeness als «autoritäres Muster der Diskursherrschaft» geht es in einem anderen Beitrag. Das Thema polarisiert, seine Mechanismen wirken «spaltend und demokratiehemmend». Indes scheint die Frage berechtigt, ob sein Höhepunkt überschritten oder woke gar tot ist. Dieser Eindruck könnte jedoch die institutionelle Macht einer Strömung verschleiern, bei der es sich um ein subtiles Modell moralischer Kontrolle handelt.
Ein ziemlich perfider Ansatz der Verhaltensintervention steckt hinter dem Online-Spiel «Bad Vaxx». Das von US-Gesundheitsbehörden mit zwei Millionen Dollar an Steuergeldern finanzierte Game dient einer «psychologischen Impfung» gegen vermeintliche «Fehlinformationen» – psychologische Konditionierung vermittelt durch ein dafür optimiertes Medium.
Die Spieler haben die Wahl zwischen der Rolle des Bösewichts, sprich Impfkritiker, und der des Helden. Als Letztere müssen sie die Taktiken der «Meister der Manipulation» entlarven. Dabei stützt sich das Projekt ironischerweise auf dieselbe Überzeugungsarchitektur, die es angeblich neutralisieren will: emotionales Framing, Autoritätshinweise und Wiederholung.
Offensichtlicher könnten die Absichten hinter solch einem Projekt kaum sein. Daher hege ich durchaus die Hoffnung, dass dieses sogenannte Spiel ein völliger Flop ist. Oder wenigstens, dass die Figur des Verschwörungstheorie-Profis «Mystic Mac» der unbestrittene Favorit ist. Und für dieses neue Jahr 2026 wünsche ich mir allgemein noch mehr Bewusstsein für Selbstbestimmung.
[Titelbild: Pixabay]
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News erschienen.