USA – BigTech – NATO – EU - Machtkämpfe
Man erinnere sich an das Treffen zwischen Trump und den Tech-Giganten, das Bereitstellen für den einen oder anderen Dollar zum Ausbau von BigTech.
Gleichzeitig gehen von Trump Signale aus, dass sich die USA aus der NATO als „Schutzmacht“ für Europa, ohne entsprechende Bezahlung, zurückziehen will.
Stattdessen könnte er den Plan verfolgen, die USA in eine Art militärisches Franchise-Unternehmen umzugestalten. „Rent a Rocket, Rent a Tank, we have the best stuff, but you have to pay!“
Vordergründig scheinen die USA zu erkennen, dass sich die Welt von unipolar zu multipolar verändert. Ebenso wird signalisiert, dass man sich in erster Linie um das eigene Land kümmern will. Ob das jedoch schon ausreicht, den USA zu glauben, ihre hegemonialen Ansprüche aufzugeben, ist sehr fraglich.
Was, wenn die Agenda ein strategischer Rückzug ist, um Kräfte zu sammeln und zu konzentrieren, um dann im richtigen Moment aus der „Versenkung“ aufzutauchen, jedoch mit einer ganz anderen Strategie.
Vielleicht haben die USA erkannt, dass konventionelle Kriege, wie man sie bisher kannte, nicht mehr zielführend sind. Angefangen in Vietnam, bis in die „militärischen Sonderoperationen“ im Nahen Osten, die selbstverständlich, im Gegensatz zu Russland, keine völkerrechtswidrigen Angriffskriege waren, weil der Westen ja die Guten sind. „Gehet hinaus und verkündet die frohe Botschaft der Demokratie in der ganzen Welt!“
Die USA sind ja nicht blöd. Sicher sind die grandiosen Scheiterungen in den vergangenen Jahren ausgewertet worden. Der Ukraine-Krieg ist für die USA von unschätzbarem Wert.
In diesem Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland konnte man nicht nur am Kartentisch und mit Computer-Simulationen, sondern live studieren, wie billige Drohnen einen hochtechnologisierten Leopard-Panzer gewaltig in den Hintern treten und vernichten können.
Russland ist ein wenig aus der Reserve gelockt worden, und hat gezeigt, was es sonst noch so auf der Pfanne hat. Oreschnik war ein Beispiel. Und die Russen sind garantiert nicht so dumm, dass sie gleich ihre gesamte Pulverkammer zur Schau stellen.
Mit den Hyperschallraketen als militärisches Gleichgewicht ist das auch so eine Sache.
Typisch amerikanisch könnte man auf die Idee kommen, da ist viel Hollywood-Show aber nicht viel dahinter. Möglicherweise sind die USA und damit auch die NATO viel schwächer, als man der Öffentlichkeit glauben macht. Warum nennt der „Friedensengel“ Trump das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium um? Wie passt das zusammen?
Vielleicht setzt man auf eine ganz andere Strategie. Was, wenn die USA glauben erkannt zu haben, dass Kriege in Zukunft ganz anders zu führen und zu gewinnen sind?
Es sieht so aus, dass Elon Musks Starlink bis heute den ukrainischen Truppen drahtlose Verbindungen und Koordinaten liefert, weil die terrestrische Infrastruktur für das Internet in den Konfliktregionen oft unterbrochen oder gar ganz zerstört ist. Derzeit sind wohl noch zwischen 40.000 und 50.000 Starlink-Terminals im Einsatz. Damit ist Starlink auch jetzt noch ein strategisch-militärischer Eckpfeiler. Oft ist Starlink die einzige zuverlässige Verbindung im Kriegs- und Frontgebiet, die von den ukrainischen Truppen intensiv genutzt wird. Militärische Funktionen können regional zu- und abgeschaltet oder begrenzt werden. Die Kontrolle darüber liegt in den Händen der USA. Finanziell bei der Regierung, steuerungstechnisch bei Elon Musk.
Bei allem, was er für die Wiederherstellung der freien Rede getan hat, vielleicht wäre es besser, ihm lieber nicht zu trauen. Vielleicht ist auch das eine Strategie, die Menschen in Sicherheit zu wiegen, um vom eigentlichen Vorhaben abzulenken. Ist der Plan gelungen, spielt Freedom of Speech ohnehin keine Rolle mehr. Schon gar nicht zu trauen ist ihm auch nicht im Hinblick auf seine weiteren transhumanistischen Aktivitäten mit Neurolink.
Vielleicht wäre der Ukraine-Krieg tatsächlich binnen 24 Stunden zu beenden gewesen, wie Trump zu Anfang seiner Präsidentschaft lauthals verkündet hat. Vielleicht hatte er tatsächlich vor, Starlink komplett und ein für alle Male abschalten zu lassen. Wer hätte ihn davon abhalten können? Wer hat was gegen ihn in der Hand, dass das möglicherweise verhindert wurde? Wer hat bis heute ein Interesse daran, dass der Krieg weitergeht?
Die ukrainische Front wäre augenblicklich zusammengebrochen. Ein ukrainischer Armeeangehöriger soll gesagt haben, wenn Starlink einmal kurzfristig ausfällt, kostet das sofort Menschenleben. Das Abschalten hätte ein kurzfristiges Chaos angerichtet, Russland hätte definitiv die Oberhand gehabt, und der Krieg wäre längst vorbei gewesen, das Sterben hätte abrupt aufgehört. Wollte oder konnte man Russland den Sieg nicht gönnen?
Auch die Analyse der Verwendung von Daten via Starlink ist für die USA von unschätzbarem Wert.
Stattdessen man Starlink in der Tat ausgeschaltet hätte, setzt man jetzt auf zähe Friedensverhandlungen, die irgendwann sicher auch zu einem Ergebnis führen werden. Inzwischen geht das Sterben jedoch unvermindert weiter.
Hinzu kommt noch das wildgewordene Europa, dass zwar richtigerweise vollkommen ignoriert wird, aber dennoch permanent versucht, dem Streben nach Erreichen einer Friedensvereinbarung Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
Zurück zu den USA. Das Vorgenannte wäre wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs, aber nötig, einen Bogen zu schlagen, um zu veranschaulichen, was die USA möglicherweise schon einige Zeit veranlasst haben ihre Strategie zu ändern.
Was, wenn die USA erkannt haben, dass die Macht über Daten in Zukunft über Krieg oder Frieden bestimmen? Wer die Macht über die Daten hat, bleibt Hegemon. Und wer die Macht über die Daten hat, bestimmt letztendlich die Geschicke der Welt. Ist es wirklich nur ein Zufall, dass der größte Menschenfreund aller Zeiten, Bill Gates, bei Trump vorstellig war?
Ist es nur ein Zufall, dass Musk mit seinem Starlink eine wichtige Rolle spielt, und Thiel von Palantir, Oracle und andere Millionen bekommen, um ihre Programme weiterzuentwickeln?
Was, wenn die USA eine Weltherrschaft mithilfe der Daten über fast alle Menschen, auf jeden Fall aber in der westlichen Welt, errichten wollen? Auch in den USA werden bereits persönliche IDs als Sicherheit vor illegalen Einwanderern „verkauft“, welche Technologien werden bereits bei der Einreise in die USA zur Anwendung gebracht. Bei der Verwendung von US-amerikanischer Informationssoftware gilt bereits US-amerikanisches Recht im Ausland, in Europa. Da streckt jetzt schon jemand gewaltig seine Tentakel aus. Angefangen hat das zum Beispiel mit den Sicherheitskontrollen auf deutschen Flughäfen. Wenn die Unterlagen nicht in Ordnung waren, durfte man auf deutschem Boden noch nicht einmal in den Flieger steigen. Man wurde nicht in den USA durch die Einreisebehörde wieder nach Hause geschickt, nein, US-amerikanisches Recht wurde bereits auf deutschem Boden ausgeübt. Ob das die Souveränität eines deutschen Staates kennzeichnet, der sich das gefallen lässt, wäre ein anderes Thema.
Man gehe also rein hypothetisch davon aus, dass die vorgenannte „Verschwörungstheorie“ weitgehend den Tatsachen entspräche. Dann wäre alles andere nur ein Ablenkungsmanöver.
Was, wenn die EU zu ähnlichen Erkenntnissen gekommen wäre? Was hätte sie dagegen in der Hand, wie könnte sie sich gegen diese Übermacht wehren?
In Deutschland und anderswo laufen viele Rechner von Ämtern, Behörden, Ministerien und Institutionen auf Microsoft-Basis. Die Clouds stehen in den USA. Wer garantiert, dass in den Tiefen dieser Software nicht irgendwo ein Schalter versteckt ist, der von den USA aus via Internet aktiviert werden kann und dann wird der Bildschirm schwarz?
Europa ist nicht in der Lage, kurzfristig den Technologievorsprung der USA aufzuholen. Deutschland ist führende Wirtschaftskraft in Europa, noch. Mit der deutschen Energiewende haben Deppen, entweder unwissentlich oder mit Absicht, das sei dahingestellt, die Selbstzerstörungssequenz der deutschen Wirtschaft eingeleitet. Ohne sicheren Strom keine leistungsfähigen Rechenzentren. KI kann nicht mit Zitteraalen betrieben werden. Riesige Autobatterien sollen den erneuerbaren Flatterstrom speichern. Im Osten Deutschlands soll hierfür ein Umspannwerk mit insgesamt 800 MW Leistung errichtet werden. Man plant den Einsatz von Quantencomputern. Wann und ob das jemals fertig werden wird, steht in den Sternen. Und bis dahin?
Auch das nur als Beispiel, dass Europa in Sachen BigTech den USA haushoch unterlegen ist.
Was bleibt dann als Alternative? Politisch traut man den USA nicht mehr, im Gegenteil, man stellt sich gegen die USA, was die aktuellen Aktivitäten in Sachen Friedensangst betreffen.
Aber da sind ja noch die Strukturen der NATO, die man vielleicht noch gut gebrauchen kann. Selbst, wenn sich die USA als Hauptmacht tatsächlich zurückziehen sollten. Konrad Adenauer soll gesagt haben: „Man soll kein schmutziges Wasser wegschütten, wenn man kein frisches Wasser hat.“ Wäre das nicht eine großartige Gelegenheit für Madame Reichskanzlerin, sich die NATO unter den Nagel zu reißen? Sie würde doch gut in die Sammlung zu den vorhandenen Bausteinen Wahrheitsministerium, Regime 28, eigene Rechtsprechung, Planung eines eigenen Geheimdienstes passen.
Ursula Gertrud ist auch nicht dumm, und gerissen ist sie auch. In ihren Adern fließt das Kribbeln der Macht. Auch sie träumt von einer übergeordneten Zentralregierung der Vereinigten Staaten von Europa, um den USA wenigstens schon einmal etwas entgegensetzen zu können.
Während die USA tatsächlich die Möglichkeit haben mittelfristig einen digitalen Überwachungsstaat (next President J D Vance, sponsored by Thiel-Palantir?), hat Europa in Sachen BigTech noch einen weiten Weg vor sich. Der könnte jedoch bis man soweit ist, von klassischen Möglichkeiten, wie das Militär, begleitend unterstützt werden. Und schon wäre man wieder bei der NATO, der europäischen NATO, ohne die USA.
Rechnet Madame Reichskanzlerin damit, dass sich die USA tatsächlich aus der NATO zurückziehen werden? Oder hat sie gar schon gesicherte Erkenntnisse darüber? Oder arbeitet sie darauf hin, dass Trump, spontan und oft wetterwendisch, wie er ist, in einer Laune, die Nase voll hat und der NATO dann Goodbye sagt? Immerhin, aus der WHO ist er ja bereits ausgetreten und das Klimaabkommen interessiert ihn nicht die Bohne.
Vielleicht verfolgt Madame Reichskanzlerin in der Tat eine eigene Strategie, sogar eine mehrgleisige Strategie.
Wie gesagt, alles rein hypothetisch. Der eine Strang ist, sich die NATO unter den Nagel zu reißen.
Parallel dazu soll die Ukraine unbedingt in die EU aufgenommen werden. Gelänge die Einverleibung der NATO, so würde die Ukraine als EU-Mitglied doch noch in die NATO kommen. Und mit ihr das Wissen eines Krieges, der auf dem neuesten Stand einer modernen Kriegsführung, mit Einsatz von Drohnen und kampferprobten Männern wäre.
Das wiederum würde dazu passen, dass man ebenfalls parallel dazu, Russland als Feindbild aufbaut, in Deutschland besonders, Ursula Gertraud ist Deutsche. Zufall?
Vielleicht ist man der Meinung, im Machtrausch ist so einiges möglich, die Geschichte lehrt das, dass man tatsächlich gegen Russland eine Chance hätte, einen Krieg zu gewinnen, wenn die europäische NATO, mit Frankreich als Atommacht, und den Erfahrungen in der Ukraine zusammenkämen.
Es wäre überhaupt kein Problem, wenn sich all die vorgenannten Gedanken als kompletter Unsinn herausstellen würden. Wir leben allerdings in Zeiten, in denen ALLES gedacht werden muss. Auch, wenn der eigene Hausverstand sich massiv dagegen wehrt, es schadet nicht, einmal so irre zu denken, wie diejenigen politisch Verantwortlichen, die Tag für Tag Beweise ihres Wahnsinns liefern.
Sich in diese Position versetzend, bekommt man eine Ahnung davon, wie sich das Böse anfühlen muss, wie es Besitz von einem ergreifen will. Anschließend sollte man sich unbedingt mit lieben Menschen treffen, gut essen, einen guten Wein genießen, in angenehmer Atmosphäre gute Musik hören, um wieder Abstand in diesen Ausflug in den Wahnsinn zu bekommen. Die einen nennen es das Böse, die anderen Interessen zum Wohle der Menschen.
Auf jeden Fall aber fördert das Denken im Bösen den Scharfsinn, und der macht nur um so sensibler dafür, den Wahnsinn im Augenblick seines Erscheinens zu erkennen und zu durchschauen.
(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
(Bild von pixabay)