Lug und Trug ist sicher kein neuer politischer Stil, aber selten schien er so geduldet. Was wir mit uns machen lassen, sollte Grenzen haben. Nur wo sind die?
Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen
ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint,
so beweist doch die Absicht zu täuschen
ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.
René Descartes
Die mRNA-Mafia vertuscht auch neue Reinfälle und verkauft weiterhin Katastrophen als Erfolge. Wie das? Natürlich wie gehabt mit Hilfe willfähriger Wissenschaftler und der Mainstream-Medien.
Pfizer verheimlichte den völligen Fehlschlag der Phase-3-Studie zu seinem mRNA-«Grippeimpfstoff». Der Vergleich von mRNA- und Standard-Grippeimpfung mit 45.000 Patienten zeigte ein generelles Versagen sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch der Wirksamkeit der mRNA-Injektionen.
Eine Placebo-Gruppe gab es in der Studie nicht; die hätte potenzielle Sicherheitsrisiken noch deutlicher aufgezeigt. Trotzdem könnte «dieser neue Misserfolg die Entwicklung von mRNA-Impfungen gegen Atemwegsviren – und auch gegen viele andere Viren – effektiv beenden», urteilt der ehemalige New York Times-Journalist Alex Berenson.
Mit den ebenso gruseligen Ergebnissen der ebenso mafiös unter die Haut gebrachten Corona-«Impfungen» kämpfen heute noch Millionen von Menschen. Durch die mRNA-Injektion produzieren Betroffene bis heute unkontrolliert die toxischen Spike-Proteine, was zu Entzündungskaskaden und anderen Risiken führen kann. Allerdings gebe es diesbezüglich mittlerweile einen Lichtblick, wie der Immunologe Stefan Hockertz im Gespräch mit dem Schweizer Journalisten Alexander Glogg mitteilte.
Um diverse unangenehme Fakten zu kaschieren und stattdessen die offiziellen gepuderten «Wahrheiten» zu propagieren, gehört die Zensur seit gut fünf Jahren praktisch weltweit zur «neuen Normalität». Entsprechend muss die private Kommunikation der Menschen möglichst umfassend überwacht und gegebenenfalls beschnitten werden.
Die Europäische Union ist ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Ihre Pläne für die Totalüberwachung der Bürger verfolgt sie auch nach dem angeblichen Kompromiss zur freiwillig-verpflichtenden Chatkontrolle, sogar noch erweitert. Trotzdem braucht sich niemand ausspionieren zu lassen. Wir haben viele wunderbare Möglichkeiten, unsere Privatsphäre auch in der digitalen Welt zu verteidigen – wir müssen sie einfach nur nutzen.
In jedem Fall ist die Digitalisierung ein vielversprechendes Herrschaftsinstrument, das sich obendrein leicht als etwas Gutes verkaufen lässt. Bitte fallen Sie nicht darauf herein. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein plant beispielsweise ein obligatorisches digitales Bürgerkonto, eine eID «für mehr Effizienz und besseren Service».
Die böse Absicht dahinter erkennt man daran, dass gleichzeitig der bisherige verfassungsrechtlich garantierte Anspruch auf persönlichen und schriftlichen Zugang zu Behörden und Gerichten gestrichen werden soll. Hier wird das Perfide an dem ganzen Gerede von «Inklusion» im Zusammenhang mit digitalen Diensten deutlich. Gemeint ist das genaue Gegenteil.
Wenn diese Art der Digitalisierung unseres Lebens erst weit genug fortgeschritten ist, werden wir regelrecht abschaltbar sein. Eine digitale Identität ist daher eine absolute rote Linie. Ähnliches gilt für digitale Zentralbankwährungen, die zwar angeblich parallel, aber am Ende ziemlich sicher anstelle des Bargelds etabliert werden.
Eine aktuelle Initiative setzt sich deshalb für den Erhalt des Bargelds ein, als Schutz des Einzelnen vor der Totalüberwachung durch den Staat sowie für freien Wettbewerb der Geldformen und umfassende Aufklärung. Sie wendet sich gegen die Europäische Zentralbank als «dirigistisches Machtzentrum», das seinem erklärten Ziel, «den Wert des Euro zu wahren», in keinster Weise nachkommt – zum Schaden der Bürger. Die Initiatoren fordern daher: «Stoppt die grauen Herren der EZB!»
Geliebtes Europa, guter alter Kontinent, was ist bloß aus dir geworden? Absturz auf der ganzen Linie, sehenden Auges, süffisant lächelnd. Bei der Debatte im EU-Parlament über den Ukraine-Friedensplan musste sich die Symbolfigur für dieses totale Desaster zu Recht die Leviten lesen lassen: «Sie, Frau von der Leyen (…) haben keinen Draht nach Moskau und da sind Sie auch noch stolz drauf».
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für meinen Geschmack reicht die Menge an übertretenen roten Linien langsam.
[Titelbild: Pixabay]
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News erschienen.