Wiederaufbaukosten für die Ukraine
Bei einer Durchsuchung der Wohnung von Selenskyj-Bro Timur Mindich, der derzeit im heiligen Israel Urlaub macht, sollen Juwelen gefunden worden sein, die am 19. Oktober 2025 im Louvre bei Dreharbeiten der Comedy- und Produktionsfirma „Kvartal 95“ abhandengekommen sind. Kurz zur Filmografie: Das ist die Firma, die hochwertige Streifen produziert hat, mit der der derzeitige nicht-unterschriftsfähige, ehemalige Präsident der Ukraine namens Selenskyj seine steile Karriere gestartet hat.
Vermutlich als Leih-Requisite, oder als Zufallsmitbringsel eines Praktikanten, der unbedingt irgendwas mit Medien machen will und beim Aufräumen nach Drehende geholfen hat, wurde jetzt eine an sich sonst wertlose Smaragd-Eidechse (Diamanten verlieren ja derzeit massiv an Wert), sorry Smaragd-Halskette und Ohrringe aus dem historischen, perfekt zusammenpassenden Geschmeide-Ensemble von Marie-Louise von Österreich, der Gemahlin Macrons, nee, Napoleons entdeckt.
Da taucht zunächst die Frage auf, was Cocos de Macron dazu sagt, dass ein Freund aus dem näheren Umfeld Selenskyjs sich so schändlich benommen hat, wo das Land doch so brav von La Grande Nation gepuschelt und finanziert worden ist. Man sogar eigene Mannen zur Verteidigung der Kronjuwelen ins schöne, korruptionsfreie Ukraine-Land schicken wollte.
Aber vielleicht führen die Untersuchungen auch dazu, dass es ein in der Ukraine lebender Südschwede mit tahitianischem Migrationshintergrund war, der aber eigentlich einen südafrikanischen Pass hat (den wird man sicher noch finden), und gleichzeitig auch noch einen syrischen, für alle Fälle. Eine Drehbuchvorlage könnte das plötzlich und unerwartete Bersten von drei Abwasserrohren im Baltischen Meer sein.
Jetzt überlegt man ja schon in Europa, wie man den russischen Staat um seine in Belgien vorhandenen Gelder beklauen kann und wer auch sonst noch für den Wiederaufbau als Cash-Cow zu melken wäre.
Vielleicht sollte man, sobald möglich, zuerst mal mit der Kutsche und einer großen Geldschatulle in die Ukraine reisen und die ukrainischen Schubladen durchforsten. Es könnte nämlich sein, dass sich dort noch der eine oder andere Taler befindet, den der brave Wertewesten dem ukrainischen Militär und der Verwaltung dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, um dem bösen Russen das Fürchten zu lehren, was nur sehr bedingt gelungen ist. Frau Lagarde hatte da ja schon so eine vage Vermutung, dass das eine oder andere Geldstück möglicherweise nicht da landet, wo es landen sollte.
Man kann sich vorstellen, dass hier ein hübsches Sümmchen zusammenkäme, was wiederum die Forderung des von Europa so weise wie nicht beachteten Friedensverhandlungsgegenvorschlag in dem Punkt obsolet werden lassen würde, in dem es darum geht, dass Russland für die in der Ukraine angerichtete Unordnung zahlen soll.
Bei der Gelegenheit, falls es hoffentlich bald zu einem Frieden kommt, obwohl es den gar nicht geben darf: Der Wertewesten der Gutenden könnte die lilahaarigen jungen Recken mit Topf-Schnitt-Pony als weit hin sichtbare Vogelscheuchen in Minengebiete entsenden, und die Omas gegen rechts vor links könnten überall so grob erst mal ein wenig sauber machen. Die woken Umwelt- und Klimaretter könnten in 24-Stunden-Schichten (sie brauchen keinen Schlaf, sie sind ja dauerwach), bewaffnet mit Schaufel und Harke die ukrainische Landschaft wieder in ihren Zustand vor dem Krieg zurückversetzen. Alles schön wieder glattharken, gell!
Und dann sollte noch ein regelmäßiger Shuttle-Service mit dem grünen Bus eingerichtet werden, damit die im Ausland lebenden Ukrainer in einem roulierenden System die Gräber ihrer Landsleute pflegen können. Da gäbe es so einiges zu gießen.
Frau Roth könnte fröhliche Blumensträuße binden, mit bunten Farben kennt sie sich ja aus.
Auch die Gesangs-Brigade 45 unter Generale Christo Freuding mit der Nummer Eins in den Charts „Are you bereit to fight tonight?“ könnte mit seinen „Jawoll Herr General“ flötenden Chorknaben persönliche Studien in Schlachtfeld-Lehre und Amputations-Akrobatik direkt vor Ort betreiben.
Herr Wadephul könnte zusätzlich noch das ukrainische Außenministerium übernehmen, denn schließlich ist der Russe ja nicht nur immer der Feind Deutschlands, sondern gewiss auch immer der Feind der Ukraine. Da kennt er sich doch also bestens aus.
Frau Strack-Zimmermann dürfte die Lazarette und Krankenhäuser besuchen, und nach Vorbild der deutschen Kaiserin Auguste Victoria dort Kriegsversehrten liebevoll über den Kopf zu streicheln. Selbstverständlich würde Rheinmetall die Reisekosten übernehmen, man hat ja auch vorher gut verdient.
Herr Kiesewetter dürfte in die Ukraine reisen, um zusammenzutragen, was die tapferen Ukrainer alles falsch gemacht haben, damit sie beim nächsten Mal dann aber doch ganz sicher gewinnen können. Spannungsfall-Situationen mit Kindern, die ihren Vater, Frauen, die ihren Mann oder Bruder verloren haben, sind zunächst nicht vorgesehen.
Auch Herr Merz hat schon seinen Besuch zugesagt, auch, wenn er noch nicht richtig weiß, was er in der Ukraine machen soll. Gerade kommt die Nachricht herein, er hat es sich wieder anders überlegt, er kann jetzt doch nicht. Terminüberschneidungen, sorry.
Herr Hofreiter reist nicht persönlich an, er schickt jetzt doch seine Kinder. Die sollen die ukrainischen Waisenkinder ein wenig aufmuntern. Eine von ihm initiierte Spielzeugsammlung ist bereits schon angelaufen.
An freien Tagen am Wochenende spielt ein Tingel-Tangel-Ensemble mit den bekanntesten Travestie-Künstlern eine Front-Show, die Marlene Dietrich blass werden lassen hätte. Es soll auch zotige Nummern geben. Einige Titel der Show sind schon bekannt: „Annalena mit dem Holzhammer in New York“ und immer wieder besonders gerne gehört, „Der Wärmepumpen-Blues“ vom smarten Robert, da wird einem ganz warm ums Herz.
Mehrere deutsche Think-Tanks arbeiten schon fleißig daran, wie man die europäische Niederlage doch noch in einen Sieg umdeuten kann und dass es ein Fehler war, nicht gleich die NATO zu schicken, denn dann wäre der Krieg von der Ukraine garantiert gewonnen worden, aber man hat sie ja nicht gelassen.
Herr Steinmeier arbeitet schon an einer Rede, in der, diplomatisch, wie er ja nun mal ist, niemand genannt aber alles gesagt werden soll, und aus der eindeutig hervorgeht, dass alles, restlos alles anders gemeint war, als es im ersten Moment augenscheinlich danach aussah. Unerschütterlich soll bekräftigt werden, dass die wehrhafte Demokratie niemals Fehler macht und Deutschland, auf der Seite der Guten unerschütterlich Seite an Seite mit den anderen Guten steht. Streubomben hin oder her.
Es ist auch vorgesehen, dass der deutsche Steuerzahler fünf Jahre lang keine Steuern mehr zu bezahlen hat (die Ausgaben werden währenddessen aus dem besonderen Vermögen bestritten), als Zeichen des Danks für die vielen Millionen Euro, die jetzt nun doch leider alle den Bach heruntergegangen sind.
Man sieht, wir gehen rosigen Zeiten entgegen und eine Aufarbeitung ist auch hier weder nötig noch vom Volk gewünscht. Fazit: Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders.
Jeder, der etwas anderes behauptet, bekommt es mit dem europäischen Wahrheitsministerium für Desinformationsbekämpfung und Informationskonzentratherstellung zu tun.
Niemand hatte die Absicht, den amerikanischen Friedensplan zu boykottieren. Der Wertewesten steht fest an der Seite seiner selbst. Es ist alles in bester Ordnung. Diese Einsicht tritt nach Ansicht der westlichen Verantwortlichen sofort in Kraft.
(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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(Bild von pixabay)