So sieht die wehrhafte Unseredemokratie aus
Die Narren sind los. Die Bilder im Internet zeigen es.
Und auch, welche Kräfte unter der German Gemutlichkeit derzeit schlummern und ab und zu nach außen dringen.
Da geht aber sicher noch mehr. Sehr viel noch ungenutztes Potenzial für einen Bürgerkrieg wartet möglicherweise auf die richtige Gelegenheit. So ungefähr, nur mit noch mehr Ausschreitungen und Gewalt, könnte er sich im besten Deutschland, das wir je hatten, final entfalten.
Ignazio Silone (1900 – 1978): „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus.“ Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus.“
Er hatte recht. Heute heißt es: Alerta! Alerta! Antifaschista!
Die USA werden über die Bilder der Mischung aus als Narren verkleideten Schlumpertrullas, Clownsgesichtern und schwarz angezogenen Vermummten, gemischt mit schwarz angezogenen Ordnungskräften entzückt sein, wurde doch die Antifa erst neulich als terroristische Vereinigung geadelt.
Gießen wäre eine wunderbare Gelegenheit gewesen, die Heimatschutz-Division der Bundeswehr ein weiteres Mal in echt mit einem realen Grund üben zu lassen, nachdem in Hamburg das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung nur simuliert werden konnte. Es wurde dort der Fall gegen einen inneren Feind geübt. Vorgabe war: Hafenarbeiter, die sich dagegen wehren, NATO-Gerät zu verladen. Angeregt wohlmöglich von den großartigen Hafenarbeitern in Genua.
Der Kanzlergehaltsempfänger hat auch schon seinen Salm abgegeben. Merz faselt von Fernsehbildern im staatseigenen Kanal, die alles andere als erfreulich sein werden. Das hört sich so an, als ob er vorhat, sehr den Finger zu heben und mit ernster Miene, den Kopf leicht nach unten geneigt, von unten nach oben blickend, sehr akzentuiert zu verkünden:
„Du, du, du, das macht man aber so nicht! Wer wird denn da so unartig sein?“
Dankenswerterweise ordnet er das Bild schon gleich ein, die Rahmen sind auch mitgeliefert: Eine Auseinandersetzung zwischen ganz links und, wie könnte es auch anders sein, ganz räääächts.
Gießen ist ein Beispiel dafür, wie tief unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung schon gesunken ist. Die Schieflage wird immer deutlicher, aber das Mutti-Schiff, die „MS Deutschland“, ist ja unsinkbar.
Es ist tief-finsterste-dunkle Nacht, kalt, klamm, neblig und ich fürchte mich im Walde. Und ich habe allen Grund dazu, denn die Räuber sind unterwegs, verkleidet als ehrbare Leut‘.
Nachtrag: https://www.youtube.com/watch?v=YMoVmqzKz1Q
(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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(Bild von pixabay)