Gedanken zu Krieg, Faschismus, Liebe und Frieden

Ein Appell von Florian Pfaff aus dem kritischen Forum für Staatsbürger in Uniform – Zitiert von Peter Schmuck.

Autor: Peter Schmuck. Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben. Sie finden alle Texte der Friedenstaube und weitere Texte zum Thema Frieden hier. Die neuesten Pareto-Artikel finden Sie auch in unserem Telegram-Kanal.


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Major a.D. Florian D. Pfaff, Sprecher vom Darmstädter Signal, dem kritischen Forum für Staatsbürger in Uniform, hat seine Forderung zu aktivem Eintreten für mehr Frieden zu Papier gebracht und engagiert sich bundesweit aktiv für den Frieden.

Auf dem Hoffest in Igensdorf bei Nürnberg hatte ich die Ehre und Freude, aufrechten und mutigen Personen unseres Landes zu begegnen, welche sich von aktuellen Kräften der Politik in unserem Land nicht beängstigen lassen. Die Politiker verschiedener Couleur, welche unter Missachtung unseres Grundgesetzes die Meinungsfreiheit einzuschränken trachten und über massive Propaganda zu Aufrüstung sowie kriegerischen Handlungen treiben, Paroli bieten. Besonders beeindruckte mich Florian Pfaff, der sich als aktiver Soldat im Jahr 2003 weigerte, am Irakkrieg mitzuwirken, weil er diesen wie weitere NATO Angriffe bis heute als verbrecherische Kriege wahrnimmt.


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Florian bietet an, in Schulen des Landes junge Menschen über die aktuelle militärische Situation zu informieren, gern gemeinsam mit Vertretern der aktuellen Regierungspositionen – damit sich die Jugendlichen unseres Landes eine eigene Meinung bilden können. Im folgenden Text von Florian beschreibt er seine Gedanken zum Thema Frieden oder Krieg, die er für den Darmstädter Kreis formuliert hat:

Krieg ist, da sind sich fast alle einig (die Rüstungslobby und übrigen Kriegsprofiteure haben diesbezüglich aufgrund finanzieller Interessen natürlich eine andere Meinung), die schlimmste Geißel der Menschheit. Auf dem Papier ist Kriegstreiberei daher auch in Deutschland strafbar.

Trotzdem hat sich auch Deutschland nicht nur in den Weltkriegen, sondern auch z.B. 1999 und 2003 immer wieder in verwerflicher Weise an menschenverachtenden Angriffskriegen beteiligt, solche Verbrechen gedeckt und sogar selbst begangen. Eine Politik, die sich für Frieden stark macht, ist immer noch nicht erkennbar. Wen trifft das, wie ist das zu bewerten und wie kann man das ändern?

Es trifft nicht nur die am Krieg unmittelbar Beteiligten. Die trifft es auch (alle), sei es in Form der Bindung finanzieller Mittel, die für humanitäre oder soziale Zwecke und allgemein Nützliches wie Gesundheit, Infrastruktur und wirtschaftliches Wohlergehen nicht mehr zur Verfügung stehen, man spürt es nicht nur im Supermarkt und an der Tankstelle, es kostet auch Menschenleben, vor allem auf der Seite der Bekriegten. Es bewirkt auch Hunger in der Welt. Die einfache Rechnung, dass eine Summe immer größer ist, als wenn man etwas von einem Vermögen abzieht, stimmt eben nicht für die Kriegstreiber, die in Dollars das verdienen, was die Anderen mit Leben und Wohlstand bezahlen. Das ist nicht nur juristisch, sondern auch moralisch (vorsichtig ausgedrückt) negativ zu bewerten. In den Augen Friedliebender ist es sogar extrem verwerflich.

Dennoch gibt es Programme, dem Fußvolk Krieg als „notwendig für Freiheit und Frieden“ einzureden. Auch die NATO betreibt solche Programme, offiziell als „kognitive Kriegsführung“ oder „Mind Control“ bezeichnet. Die Kriegsbefürworter, denen alles recht ist, um ihre Macht zu festigen, sind sich nicht zu schade, zuzugeben, dass man die Bevölkerung dazu belügen muss. Wir alle wissen um Kriegslügen und fallen doch immer wieder darauf herein.

Aus einer klaren völkerrechtswidrigen Angriffshandlung wird dann z.B. „Krieg gegen den Terror“, was Leichtgläubige gerne glauben, um ihr Weltbild, sie seien auf der Seite der Menschenfreunde, nicht zu gefährden. Es sind nur verlogene Verbrechen.

Wenn wir das erkennen, bleibt die Frage, ob und wie wir das ändern können. Diesbezüglich gibt es zwei Meinungen. Die Einen glauben, gegen die Kriegsmafia komme man nicht an. Das müsse man gar nicht erst versuchen. Diejenigen, die an die Überlegenheit des Guten gegenüber Hybris und Menschenverachtung glauben, teilen sich in zwei Gruppen. Die Einen meinen, man müsse nur abwarten, denn aus Bösem entstehe auch Schaden für einen selbst. Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt irgendwann selbst hinein. Eine ironische Soldatenweisheit lautet, man solle einem dummen oder bösen Vorgesetzten nicht widersprechen. Er tue das schließlich irgendwann selbst.

Es gibt aber auch Verantwortungsbewusste, die meinen, wer nur schweigend zusieht, macht sich mitschuldig. Manche sagen sogar, die schweigende Masse sei gefährlicher als die Aggressoren selbst.

Für mich steht fest, dass es zumindest besser ist, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für Interessenausgleich und mehr Menschlichkeit einzusetzen. Leute, die so denken, handeln aktiv. Sie sehen nicht schweigend zu und warten ab. Ich nenne solche Menschen, die von der Kriegsmafia zumindest verleumdet und teils mit Sanktionen wie Strafanzeigen und „Debanking“ verfolgt werden, „Aktivisten“. Dabei sollten sie keine Angst haben müssen.

In einer Demokratie ist freie Rede erlaubt, Kriegshetze verboten. Schon die Drohung, etwa eine Pipeline zu unterbrechen, nicht die Forderung nach Aufklärung und nach Bestrafung der Verantwortlichen, nicht die Forderung, auch selbst das Völkerrecht zu achten und an Angriffskriegen nicht mitzuwirken, ist verwerflich. Deshalb müssen die Generäle, die an Angriffskriegen mitgewirkt haben, bis an ihr Lebensende Strafe fürchten (gläubige Menschen sagen: auch danach). Für aktive und ehemalige Angehörige der Bundeswehr gibt es das „Darmstädter Signal“. Bitte sehen Sie hin, tun Sie etwas für den Frieden!


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