Was Oma Ohrweh über Alena Buyx zu sagen hat
Die hochbetagte, aber im Geiste noch glasklare Oma Ohrweh ist eine blitzgescheite Instanz und Respektperson für die ganze Familie.
Nach wie vor ist sie politisch interessiert und seit der Corona-Zeit hat sie sich auch noch zu einer kleinen (sie ist nur noch 1,59 m groß) Wissenschaftlerin selbst ausgebildet.
Als damals die Corona-Spritzen bereit lagen, hat sie gleich zu Anfang gesagt: „Da kann ich mir ja gleich die Gülle von Nachbars Kühen einimpfen lassen, nee, das lassen wir mal lieber, die Plörre sollen die mal alleine trinken, mit mir nicht!“
Bis auf Tante Helga, (aber die war noch nie ganz richtig im Kopf, schon als sie jung war, sagt sie!) hat dann die gesamte Familie Ohrweh an dem Genexperiment nicht teilgenommen. Oma Ohrweh hat mal wieder, wie schon so oft, den richtigen Riecher gehabt. Kein Wunder, bei der langen Lebenserfahrung.
Am vergangenen Wochenende haben sich die beiden Enkel, inzwischen natürlich auch schon gestandene Männer in fortgeschrittenem Alter, zusammen mit ihr, bei Kaffee und Kuchen (den Kaffee verträgt sie noch ausgesprochen gut und Appetit auf was Süßes hat sie auch) die Sequenzen der Enquete-Kommission angesehen, in denen Stefan Homburg und Tom Lausen Alena Buyx befragen.
Da hätte man mal Oma Ohrweh in Fahrt sehen können.
Als Stefan Homburg von der Vorsitzenden der Kommission gemaßregelt wurde, verzog sich ihr ohnehin schon vom Alter gezeichnetes, aber immer noch schönes, faltiges Gesicht zu einem Gesichtsausdruck, gegen den die Rocky Mountains sanfte Hügel sind. Dann platzte sie heraus: „Was fällt dieser unverschämten Person eigentlich ein, mit dem Homburg wie mit einem kleinen Jungen zu reden und ihn so zu maßregeln? Aus welcher Kinderstube kommt die? Ist die auf die Baumschule gegangen? Keine Manieren, unverschämt, und das auch noch als Frau! Der Homburg ist doch sehr höflich gewesen. Was ist so schlimm daran, einfach auf eine Frage zu antworten? Na klar, das war die falsche Frage! Und dann auch noch das Mikrofon abdrehen, na, DER hätt‘ ich’s aber gegeben!“
Man dachte schon, man sollte vielleicht besser aufhören, bei so einem alten Menschen ist das Herz ja nicht mehr das kräftigste. Aber keine Chance.
„Weiter!“, befahl sie. „Jetzt bin ich grad so schön in Rage, da kommt’s jetzt auch nicht mehr drauf an.“
Also sah man sich auch noch die Fragen von Tom Lausen an Alena Buyx an. Der konfrontierte sie mit den Aussagen zu Kimmich und schon gleich nach der ersten Antwort schrie sie: „Was für ein Biest, die lügt ja wie gedruckt. Einmal ist sie Ethik-Rat, einmal „nur“ Professorin, wie es ihr gerade in den Kram passt. Die redet doch mit gespaltener Zunge. Wenn das kein moralischer Druck war, den sie vor versammelter Mannschaft auf Kimmich ausgeübt hat, was dann? Und so was will Vorsitzende des Ethik-Rates gewesen sein? Ich glaub’s ja nicht. Und dann das, was sie zu den Spike-Proteinen gesagt hat, von wegen -elegant und die sind dann einfach weg-. Wieso weiß ich, dass das glatt gelogen ist und die nicht? Die soll mal vorbeikommen, dann klär ich sie mal auf. Aber ich glaub schon, die weiß genau was los ist, die versucht nur ihr Fell zu retten. Von wegen Einschätzung. Ich schätz die mal ein. Die hat Bammel, dass sie auffliegt. Schämt die sich überhaupt nicht? Das rote Kleid passt ja zu ihr. Das ist ja wohl der Teufel in Person. Was für ein durchtriebenes Weib. Das merkt doch jeder, dass die schneller lügt, als ein Pferd rennen kann. Warum tut da keiner was? Warum sagt da keiner was? Klar, die stecken ja alle unter einer Decke!“
Mittlerweile schwebte Oma Ohrweh gefühlt einen halben Meter über ihrem bequemen Sessel. So in Wallungen hatte sie niemand mehr von der Familie seit Jahrzehnten gesehen.
Man versuchte sie damit zu beruhigen, dass das natürlich dem Tom Lausen auch aufgefallen sei und er jetzt vorhabe, eine Untersuchung wegen dieser dreisten Lügen zu beantragen.
„Das ist aber auch dringend nötig. So einer Hexe ist das Handwerk zu legen. Was ist die von Beruf? Professorin? Pah, dass ich nicht lache! Professorin für was, für Lügen?“
Und schon war sie wieder auf 180.
Danach kam dann noch das Video, in dem sie auf einer Pressekonferenz sprach. Das wurde dann sofort ausgeschaltet. Mehr wollte niemand ihr zumuten.
Doch sie: „Wa, wa, wa, was kommt da noch? Gibt’s noch mehr von dieser Schlange?
Notgedrungen musste man ihr dann auch noch dieses Video zeigen. Was Oma Ohrweh will, das will sie. Keine Widerrede.
„Schon wieder was Rotes an. Hat das Methode? Das ist doch eine glatte Drohung an die, die von der Presse da sind. Die sagt doch nichts anderes, als -Haltet bloß die Klappe, sonst seid ihr genauso mit dran, wie wir-. Was für ein durchtriebenes Luder. Und schaut euch mal die Handbewegungen an. Da stimmt doch irgendwas nicht mit der!“
Nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatte, fuhr sie fort: „Hat unsere Generation dieses Land wiederaufgebaut, damit wir uns von solchen durchtriebenen, skrupellosen Personen auf der Nase rumtanzen lassen? Wie konnten wir so tief sinken? Wo sind die Gerichte, wenn man sie mal braucht? Wisst ihr noch, als euer Opa den Holzschuppen an die Garage angebaut hat, der nun wirklich niemanden gestört hat, was das für ein Theater mit den Nachbarn war? Aber hier, wo es darum geht, dass die Leute belogen und ganz offensichtlich verarscht werden, da soll das keine Konsequenzen haben? Nee, nee, nee, wo sind wir nur gelandet? Ich hab‘ ja nicht mehr so viel Zeit vor mir, aber ihr, die ihr noch jünger seid. Wenn das Schule macht, dann seh‘ ich dunkle Zeiten auf euch zukommen. Hatten wir doch alles schon mal, ich dachte, wir hätten aus der Geschichte gelernt.“
Das ging dann noch eine ganze Weile so weiter. Die Kraftausdrücke, die sie, was eigentlich überhaupt nicht ihre Art ist, sonst noch benutzt hat, wurden hier besser weggelassen.
Ein gut gemeinter Rat: Niemand lege sich mit Oma Ohrweh an, man zieht immer den Kürzeren. Man spricht aus Erfahrung!
(Bei diesem Text handelt es sich um KI-freien, selbst erarbeiteten „Origin Human Brainstorm Content“.)
(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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(Bild von pixabay)