So Sinnlos sind wir* wirklich
Der Sinn
Hat alle Welt die Sinne verloren
und Sinnlosigkeit heraufbeschworen?
Doch! Wenn Worte des Wortlosen
Des Tauben Gehör liebkosen,
wird der Blinde alsbald die Trümmer sehen,
die durch Sinnlosigkeit im Tun entstehen.
Hatte alle Welt die Sinne verloren
und neue Welt zum Sinn erkoren?
\~Sebastian
Der erste oberflächliche Blick gab mir nur Preis, dass ich ihn, diesen Vers, nicht im Schnellverfahren analysieren werde können. Was gewissermaßen auch ein Eindruck ist.
Dieser Text offenbart sich mir nur langsam.
Du hast die Worte wohl platziert.
Er erinnert mich an eine Schraffur im Stein.
Ich taste mich gerade mit den Fingern Wort für Wort heran.
Schwer wie Granit und kalt. Das ist mein Zweiter Eindruck.
Der Sinn. Dieser Vers, “der Sinn” ,
Mit wenigen Worten dekonstruiert der Sinn dieser Worte, den Sinn höchstselbst.
Der unmissverständlichen Botschaft kannst Du dich nicht entziehen, noch jemand anderes.
Ist es? Ist es so wie es da steht?
Ja, es ist.
Wir tun es,
Ungewollt oder gewollt.
Stets bewusst, was wir nicht tun, wenn man denn seine Sinne benutzen und ihnen glauben mag.
Was sind denn unsere Sinne, wenn nicht der Beweis dessen, was alles nicht ist?
Eine einzige Wahrheit kennen wir, sonst keine und das ist unser Sinn. Wir sind unsere Sinne.
Alles was wir nicht mit Sinnen begreifen, sind wir nicht.
Die Gefühle, der Verstand, der Körper, die Gedanken- alles was wir sind und ebenso von uns glauben zu wissen.
Doch spüren, verstehen und wahrnehmen können wir so unendlich vieles mehr.
Da sind wir, und haben den Eigenwill, Sinn und einen Körper. Ausgestattet mit Herz und Seele ist alles gleich weit von uns entfernt.
Doch Wert, ja das ist etwas, dass muss man sich erschließen, erarbeiten. Wert muss nämlich kennengelernt werden, um verstanden zu werden.
So wähle dir deine Pfade weise, denn Lebenszeit endet und die Körper der Lebewesen vergehen.
Doch nie die Seele!
Also schaffe etwas, wo deine Seele sich wohlfühlt. Dort werden sich die Menschen und Leben aller Zeiten stets freudig wieder begegnen!
Auch Blinden und Tauben ist es begreiflich, was ein gutes Leben und Glück ausmacht. Leckeres Essen. Nähe, Vertrauen, Kunst, Ruhe, Natur.
Wie oft glauben die Gesunden, die mit allen Möglichkeiten, sie hätten es besser?
Nein. Sie haben ihnen eben ein Werkzeug voraus.
Doch das ist gewiss nicht der Sinn.
Der Sinn ist jedem Menschen begreiflich, ohne Qualitätsunterschied.
Wenn auch zweifellos es ebenso große Begabung zur Sinnlosigkeit gibt, die einen leicht vergessen lässt, dass Sinn nicht bezweifelbar ist oder sich tatsächlich mit Worten beschreiben ließe, anstatt allerhöchstens umschrieben werden zu können.
Sinn lässt sich nicht festhalten oder konservieren.
Die “großen Worte”, Ehre, Verantwortung, Sicherheit, Gerechtigkeit…
Sie prallen ab von der Frage nach dem Sinn!
Was führst du für einen Sinn,
Sag
Was ist deine Gesinnung?
Wer fragt dies von Herzen, der tut es nicht mit bösen Hintergedanken, was hätte er denn davon?
Er brächte dich zu dir selbst,
DEINEN Sinn, was erwartet dich dort schlimmes?
Was verbirgst du in purem Eigennutz oder tust es, was dich schreckt?
Wir sind es doch selbst.
Was tun wir, dass wir nicht mitteilen können?
Der Sinn.
Unsere Sinne.
Die Überzeugung, bloß man selbst zu sein.
Nicht mehr und nicht weniger.
Nicht mehr und nicht weniger.
-
Nun der Schluss.
Die neue Welt.
Ja.
Welchen Sinn hat eine neue Welt, wir haben doch schon eine.
Nur die eine Welt.
Doch sie lebt doch!
Auch die alten Taten, die Geschichten(!)
Es gibt bloß eine Geschichte, die eine, nämlich die Ganze aller, doch wer könnte sie je verstehen?
Der Allvater, Ja Gott, ein Allesseher, einer dessen Verstand begreift, ALLES begreift, wer sonst?
Wo glauben wir denjenigen der dies wirklich versteht?
Gibt es uns oder gibt es uns nicht?
Wie gehen wir miteinander um, was führen wir im Sinn?
Wer eine “neue Welt” Predigt, man nehme ihn wörtlich -
Ein Spinner oder ein gefährlicher Mensch, ein Tyrann.
Ein neues Bewusstsein?
Ja das könnte Ich mir vorstellen.
Damit kann Ich leben, solange es das meine sein und ewig bleiben darf.
Eine neue Wahrheit, eine andere Geschichte als die der Sinne und der Tat?
Nein danke.
Eine neue Welt?
Sag, was hast du vor?
-
Was darf man denn von jedem erwarten, so wirklich von seinen nächsten erwarten?
Was ist es, wo er oder sie sich zu erklären hat?
Wo findet Verbrechen statt, wenn nicht indem, der feindlich ist, der kontrollieren will um jeden Preis
Doch Respekt hat dieser nicht.
Nein. Ganz sicher nicht.
Der biegen will an dir um zu brechen, nicht zu helfen und bewahren.
Lehrer und Schüler müssen wir sein.
Eltern. Mütter. Väter. Kinder.
Wenn wir nicht aussterben wollen, so müssen wir dies sein.
Liebevolle Menschen.
Nicht Heuchler, nicht Schläger, nicht Sklaven.
Nur liebevolle, freie Erwachsene.
Die haben liebevolle, freie Kinder.
Doch wie sollen wir es hinnehmen, wo dieser unser Sinn, der Sinn des Lebens gebogen und verspottet und verdreht und geschändet wird?!
Wie könnte man den denn dulden?
Was müsste man ihn lehren?
Furcht? Sicher nicht.
Wann müsste man denjenigen töten?
Wann muss man wirklich?
Was muss man wirklich?
Was beschützen wir eigentlich.
Diese Gemeinschaft ist sinnlos.
Schlechte Mütter,
Schlechte Väter,
Sinnlose Kultur,
Arme Kinder.
Sinnlose Menschen.
Selbst ein Chat-Programm ist interessanter.
Weil es hilfsbereit ist.
Immerhin.
Die meisten Menschen sind nicht einmal Liebevoll zu sich selbst.
So Sinnlos sind wir* wirklich.
Aber nicht die liebevollen, Sinn stets ihr Begleiter.
Merken wir noch was?
Wir haben nicht bloß Sinn.
Wir haben Sinne.
Das sagt die Minne.
\~Timogenes
Autor: Sebastian & Timogenes Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben. Sie finden alle Texte der Friedenstaube und weitere Texte zum Thema Frieden hier. Die neuesten Pareto-Artikel finden Sie auch in unserem Telegram-Kanal.
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