Mit Vollgas im Blindflug

Es kann weder Unwissenheit noch Naivität sein. Also warum bitte machen unsere «Führer», was sie machen? Sie müssen blind oder völlig verrückt sein. Oder halt korrupt.

Der Drang nach Geld lässt die Scheuklappen wachsen bis zur Blindheit.
Andreas Maier

Einen wahren Teufelspakt haben die Abgeordneten des deutschen Bundestages gestern abgesegnet, anders kann ich das nicht bezeichnen. Ungeachtet aller gut begründeten Warnungen hat das Parlament jetzt den geänderten Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO zugestimmt. Damit folgt Deutschland dem Beispiel der Schweiz, wo der Bundesrat diesen Schritt bereits im vergangenen Juni vollzogen hat.

Mit dieser Entscheidung hat man buchstäblich dem Teufel die Seele verkauft, nämlich die nationale Souveränität – und das Wohlergehen der Bevölkerung gibt’s als Gratis-Dreingabe. Profitieren werden von dem Deal nur diejenigen, die in den WHO-Filz von Privatinteressen und Pharmalobby eingebunden sind.

Wie der angebliche Gewinn in Fragen der öffentlichen Gesundheit durch blindes Vertrauen in die «Expertise» der Weltgesundheitsorganisation aussehen kann, haben wir seit 2020 ausgiebig beobachten können und erleben müssen. Vermittelt durch Staatsorgane habe die WHO zu massiven Grundrechtsverletzungen mit verheerenden Schäden für die Bevölkerung beigetragen, hatte die Juristin Dr. Beate Pfeil die deutschen Volksvertreter noch am Dienstag erinnert.

Künftig wird uns also die WHO «relevante Gesundheitsprodukte» aufs Auge drücken – natürlich gegen Geld –, um neuen «pandemischen Notlagen» zu begegnen. Die IGV-Verpflichtung zu «Risikokommunikation einschließlich der Bekämpfung von Fehl- und Desinformation» zementiert das «Informations»-Monopol, das seit Jahren praktisch in allen Pandemie-Planspielen eine zentrale Forderung war. Freie Fahrt den offiziellen Narrativen!

Ebenso wenig kritisch ist der Blick auf die Digitalisierung, im Gesundheitswesen genauso wie in allen anderen Bereichen. Was den Deutschen ihre elektronische Patientenakte (ePA), war den Schweizern zunächst das elektronische Patientendossier. Nun wird dieses gescheiterte Projekt neu lackiert und unter dem frischen Namen E-Gesundheitsdossier (E-GD) als «Neuanfang» verkauft.

Wie bei der ePA sollen auch in der Schweiz alle Bürgerinnen und Bürger automatisch «freiwillig» mit dem digitalen Zentralspeicher für ihre Gesundheitsdaten beglückt werden. Es gilt das Opt-Out-Prinzip: Wer nicht mitmachen will, muss sich aktiv wehren.

Die WHO als Teil der Vereinten Nationen vertritt einen globalen Führungsanspruch, der via Gesundheit auch auf andere Themen übergreift. Unter dem Dach der Agenda 2030 und des «One Health»-Ansatzes erweitert die WHO ihr Spielfeld problemlos um den Klimawandel.

Insofern ist auch der anstehende UN-Klimagipfel im brasilianischen Belém ein WHO-Thema. Nun ist es zwar mit der angeblichen Klimakrise dank des jüngsten scheinbaren Sinneswandels verschiedener Protagonisten nicht mehr ganz so weit her. Dennoch ist diese Woche die Propaganda-Maschinerie angelaufen und UN-Generalsekretär Guterres sieht immer noch den «Klimazusammenbruch» auf uns zurollen.

Die kreative Energiestrategin der EU, Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, setzt schon länger auf «grüne Atomenergie», zufällig ganz im Sinne von Bill Gates und seinen Miniatomkraftwerken. Unsere Uschi war eben schon immer unglaublich visionär.

«Mein Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa»: Lange bevor sie an die Spitze Europas befördert wurde, war von der Leyen klar, wohin der Weg gehen müsste. Heute beschleunigen die EU-Eliten die Föderalisierung des Blocks, um ihre Macht zu festigen, sagt der Politologe Andrew Korybko. Das sei auch das eigentliche Ziel der Ukraine-Finanzierung, und dafür benötige man weitere vier Jahre Stellvertreterkrieg sowie mindestens noch 400 Milliarden Dollar. Unsägliche Zerstörungswut.

[Titelbild: Pixabay]


Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News erschienen.