NAhTOderfahrungen

Ein Verteidigungsbündnis verteidigt seinen Untergang

Endlich darf die NATO auch einmal etwas verteidigen: Ihren eigenen Untergang. Im Falle der NATO ist Angriff nicht die beste Verteidigung, sondern der beste Weg, im schlimmsten oder besten Fall, je nach Sichtweise, zerschlagen und vernichtet zu werden. Es sei denn Russland ist so nett und wartet noch a bisserl, bis die NATO, ohne die USA, gegenüber der Russischen Föderation zu einem gleichwertigen Gegner geworden ist. Der deutsche Part braucht dafür nur ein klitzekleines Jahrzehnt, wie schnell gehen doch die Jahre um. Gut, dann wäre Putin weit in den 80er Jahren, aber die grandiosen Scheiterer im wertegeleiteten Haltungswesten, die ewigen Demokraten und Guten sowieso, werden auch nicht jünger.

Kämpft das ursprünglich einmal als Verteidigungsbündnis gedachte Konstrukt am Ende ums blanke Überleben?

Mit der Auflösung des Warschauer Pakts hat die NATO, die als Gegenmacht zu ihm, nach dem Krieg ins Leben gerufen wurde, ihre Daseinsberechtigung verloren. Mangels Gelegenheit zur Verteidigung hat sie sich stattdessen an Angriffen beteiligt. So war das aber nicht gedacht!

Mit dem Verlust durch die Auflösung ist sie zu einem Punkt geschrumpft, der sich seitdem zu einer Null aufbläht. Dabei hat sich die NATO-Osterweiterung über Jahrzehnte wie ein Krebsgeschwür in die Legitimation der NATO schleichend hineingefressen.

https://osteuropa.lpb-bw.de/fileadmin/osteuropa/Sonderthemen/Nato/History_of_NATO_enlargement_animation.gif

In der Zeit des Berliner Mauerfalls gab es Menschen, die dachten: „Es war noch nie so friedlich wie jetzt, ab jetzt geht es abwärts“, wie recht sie hatten.

Vielen war auch schon damals klar, wenn es wirklich einmal darauf ankäme, würden die USA Europa fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel.

Auch, wenn das Generalsekretariats-Würstchen gleich noch den eigenen Senf mitliefert, in dem es von Zeiten faselt, wie sie die Großväter und Urgroßväter erlebt haben, was bleibt noch von der NATO übrig?

Die USA, als Hauptmacht, zeigen Tendenzen, sich aus der NATO zurückzuziehen. Damit bliebe noch eine Rumpf-NATO übrig, mit den verbleibenden größeren Staaten wie Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und vielleicht noch Polen. Der Rest ist wohl eher recht unbedeutend. Die derzeitige deutsche Regierung möchte mal wieder eine Führerrolle übernehmen, in dem verkündet wird, man wolle stärkste konventionelle Kraft in Europa werden. Wer schon einmal ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt hat, dem kommt bei solchen Aussagen aus gegebenem Anlass das Würgen. Doof geboren und nichts dazu gelernt, könnte man auch sagen. Davon abgesehen, das beruhigt dann wieder ein wenig, wird derzeit gleichzeitig kräftig an der Deindustrialisierung Deutschlands gearbeitet, so dass die Frage auftaucht, wer das bezahlen soll, aber vielleicht hilft ja nach weiterem Sondervermögen eine viel einfachere Methode, nämlich der gemeine Raub?

Die Rumpf-NATO-Staaten haben ihr Gerät und ihre Munition an die Ukraine geliefert. Frankreich hat wohl für 4 Tage Munition, Deutschland für 2 Tage (den Munitionsraub aus dem LKW in Magdeburg nicht abgezogen). In der Ukraine hat sich gezeigt, dass das NATO-Gerät für osteuropäische Bodenverhältnisse nicht geeignet ist. Winterreifen für den Leopard sind wohl noch in der Planung. Der Westen ist Blink-Blink-, Leucht-, Leucht- und Technik-verliebt, die Bundeswehr schafft es jedoch nicht, von analogem auf digitalen Funk zwischen den Panzern mit Sommerreifen umzustellen. Hätte man doch besser erst das digitale Funkgerät entworfen und dann den Panzer drumherum gebaut. So passt das jetzt nicht.

Die Panzer des blutrünstigen, angriffslustigen, expansionswilligen, bösen Russen können mit einem „Schraubenschlüssel“ repariert werden, wie damals der VW-Käfer, dessen Keilriemen gerissen war, und im Notfall mit der Strumpfhose der Ehefrau geflickt wieder fahrtüchtig war.

Heute müssen Fehler beim VW ausgelesen werden.

Die NATO-Truppen haben zwar immer fleißig Krieg gespielt, geübt und geübt, die russischen Truppen dagegen sind an der Realität kampferprobt. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man sich vorstellt, ein Kind zu zeugen, oder es auch wirklich zu tun.

Drohnen haben das Kriegsgeschehen komplett verändert. Die Erfahrungen, die der Ukraine-Krieg hervorgebracht hat, sind für alle wie bares Gold. „Besser“, als in der Realität, kann man Gerät und Mann nicht studieren und die neue Art der Kriegsführung wird zukünftige Strategien sicher verändern.

Die herkömmlichen Waffensysteme der verbleibenden NATO-Staaten sind nicht einheitlich, daher nicht flexibel und in Kombination einsetzbar. Der Hoover-Klopf-Saug-Aufsatz passt nicht auf den Vorwerk-Staubsauger. In Russland ist alles aus einem robusten Guss, auf die geologischen Gegebenheiten angepasst, unterstützt von neuartigen Hyperschallraketen, wie die Oreschnik. Dann gibt es ja auch noch Burewestnik und Poseidon. Was hat die NATO dagegenzuhalten? Soldaten, die in Übungs-Manövern Peng! rufen müssen, weil die Platzpatronen fehlen. Das ist, wie wenn ein Bodybuilder post und auf einen Tisch flüchtet, wenn eine Maus über die Bühne läuft.

Die zu verteidigende Feindlinie, die Ost-Flanke-Front wäre rund 2.400 km lang. Selbst, wenn es genug Material und Soldaten gäbe, das müsste erst einmal dort hin verlegt werden. Das erfordert Koordination und Logistik und Zeit, in der der Russe im Ernstfall genug Möglichkeiten und Zeit hätte, schon im Hinterland dafür zu sorgen, dass die aufziehenden NATO-Legionen die Grenze zu Russland erst gar nicht erreichen würden. Außerdem ist ja bekannt, dass Putin, der Schreckliche, höchstpersönlich mit einem Fernglas auf einer Drohne sitzend, seine Grenze zum Wertewesten ständig überwacht, bis die Waschmaschinen, aus denen die Computerchips ausgebaut wurden, zu Satelliten umgerüstet sind. Mit ausgerichtetem Bullauge auf den Wertewesten. Die стиральная машина sieht alles!

„Gut“, dass es Deutschland gibt, das sich als Anlauf-, Sammel- und Ausgangsland mit seinem „Operationsplan Deutschland“ schon viele theoretische Gedanken darüber gemacht hat, wie kaputte Straßen, marode Brücken und ein nicht funktionierendes Schienennetz den Erfolg eines zügigen Vorrückens gen Osten dennoch garantieren würde. „Wir bauen für Sie. Ende der Baustelle voraussichtlich 2027, 2028, 2030, 2035.“

Da kommen Bilder auf von Bürokratie-Strategen, die bei einem Tässchen Kaffee aus einer Sammeltasse an mit grünem Resopal bezogenen Amtstischen, in überheizten Amtsstuben, ihrer Phantasie freien Lauf gelassen haben.

Das ist keine Wehrkraftzersetzung, sondern die Einschätzung der brutalen Realität, die auch einem Nicht-Militär einleuchten könnte. Das ganze Unterfangen ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt, und wenn man in der Lage wäre, die Lage richtig einzuschätzen, dann könnte man zu keinem anderen Ergebnis kommen, als dass man besser die Finger davonlassen sollte. Als Drittklässler sollte man sich vielleicht besser nicht aufplustern und den großen Jungs aus der 12. Klasse mit Haue drohen, oder? Einfach eine Frage des Verstandes und der Vernunft.

Sollte man nicht besser die Tatsachen anerkennen und überlegen, wie man die Kuh vom Eis bekommt, statt noch weitere Viecher auf die knackende Eisdecke zu treiben, im dem man im Wertewesten davon schwadroniert, westliche Truppen, keine NATO-Truppen, nein britische, französische, deutsche Soldaten, das ist ja etwas ganz anderes, in der Ukraine als Sicherheit zu stationieren? Der Russe ist ja doof und erkennt die haarigen Beine nicht, die unter dem Sommerkleidchen ungeschickt in Stöckel-Pumps daherkommen. Lawrow hat diese Maskerade bereits im Vorfeld als legitimes Ziel erklärt.

Der deutsche Bundeskanzler zweiter Wahl währenddessen redet sich und Deutschland um Kopf und Kragen und verhält sich so, als würde er sein Hemd aufreißen, dem Russen die blanke Brust entgegenstrecken und schreien: „Hier, ich bin Deutschland, schieß doch endlich!“ Man ist ja kein Psychiater, aber er gebärdet sich genau so verhaltensoriginell, wie seinerzeit der Leverkusener mit salzlosem, aus Lachsgräten gefertigten Leierkasten in den Stimmbändern. Vielleicht sollte man da zum Schutz der Bevölkerung einmal näher hinschauen und Experten zu Rate ziehen, ob da noch alle Porzellan-Trinkgefäße in dem dafür vorgesehenen Küchenmöbel vorhanden sind?

Die vorgenannten europäischen Staaten haben bereits im 1. und 2. Weltkrieg eine „führende“ Rolle gespielt. Italien scheint ein wenig aus der Geschichte gelernt zu haben und will seine Junx für dieses hoffnungslose Unterfangen nicht hergeben. Wenn Italien gescheit ist, bleibt es auch dabei. Ungarn, die Slowakei, eventuell Polen auch nicht. Was bleibt dann von der NATO noch an fähigen und willigen Staaten übrig?

Welche Länder gehören zur NATO? Die 32 Mitgliedstaaten der NATO sind:

Albanien (Beitritt 2009), Belgien (1949), Bulgarien (2004), Dänemark (1949), Deutschland (1955), Estland (2004), Finnland (2023), Frankreich (1949), Griechenland (1952), Großbritannien (1949), Italien (1949), Island (1949), Kanada (1949), Kroatien (2009), Lettland (2004), Litauen (2004), Luxemburg (1949), Montenegro (2017), Niederlande (1949), Nordmazedonien (2020), Norwegen (1949), Polen (1999), Portugal (1949), Rumänien (2004), Schweden (2024), Slowakei (2004), Slowenien (2004), Spanien (1982), Tschechien (1999), Türkei (1952), Ungarn (1999), USA (1949)

Quelle: https://osteuropa.lpb-bw.de/nato-gipfeltreffen

 

Der Rest der Rumpf-NATO ist sich alles andere, als einig. Die NATO japst nach Luft, ist dem Tode nahe, sucht nach Beatmungsgeräten (bitte mal in Deutschland anfragen). Artikel 5 der NATO, der den Bündnisfall beschreibt, ist keine Verpflichtung, sondern ermöglicht eine Entscheidung nach eigenem, staatlichem Ermessen. Wie viele Staaten haben dann wohlmöglich mit sich selbst so viel zu tun, dass sie gar keine Zeit hätten? Wie schön, wenn das in Deutschland auch so wäre.

Wäre es nicht wirklich gescheiter, im Interesse der Europäer, anzuerkennen, dass die Ukraine den Krieg verloren und Russland den Krieg gewonnen hat und zum Erhalt des Friedens für die europäischen Insassen besser Klein-bei zu geben?

Ach ja, und vielleicht sollte mal jemand in die NATO-Bibliothek gehen und da nachlesen, dass bislang noch nie der Sieger, sondern immer der Verlierer Reparationen gezahlt hat. Man beweise das Gegenteil. Also, auch im eigenen Interesse Europas und dessen Glaubwürdigkeit, Finger weg vom russischen Staatsvermögen bei Euroclear!

 

 

(Wir lieben die Wahrheit und den Frieden – täglich frischer Content auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )

(Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)

 

Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”

* *

(Bild von pixabay)