Leipziger Allerlei oder hängt alles mit allem zusammen?
Es wird immer schwieriger ein „echtes“ Video von einem KI-Fake zu unterscheiden. Jeder ist wohl schon einmal auf Fakes hereingefallen. Gleiches gilt für News und Unsinn in kritischen Kanälen und Portalen. Wer hier eine Zeit lang unterwegs ist, erkennt mit der Zeit ein wenig den Hintergrund der Kanal- und Portalbetreiber.
Es gibt Kanäle und Portale, die Trump als den Retter der Welt hochstilisieren. Kritik an Trump und den USA fehlt gänzlich. Möglicherweise steckt dahinter die Sehnsucht, dass es einer für uns wieder in Ordnung bringen soll.
Es gibt Kanäle mit Kommentarfunktion. Wenn man sich diese anschaut, dienen sie oft als Empörungsabladestellen, konstruktive Beiträge sind eher die Ausnahme. Übt man Kritik an der bloßen Empörung, kann es passieren, dass man kräftig was auf den Deckel bekommt und gesperrt wird.
Es ist ja gut, wenn es Möglichkeiten gibt, dass sich die Menschen Luft machen können und sehen, dass sich andere über dieselben Themen gleichermaßen aufregen. Das schafft Gemeinschaft. Zu einem klaren Benennen des grassierenden Wahnsinns tragen sie allerdings leider nicht bei. Die Drangsal muss immer wieder glasklar beim Namen genannt, ausgesprochen werden, nur so bleibt sie präsent. Sie muss präsent bleiben, damit sich kein Verdrängungseffekt einstellen kann. So massiv man uns mit Lügen malträtiert hat, bis sie von vielen geglaubt wurden, so sehr müssen wir aus jeder Ritze die Wahrheit quellen lassen, in dem wir die unschönen Dinge immer wieder laut aussprechen. Wir sind nicht die Verursacher der schlechten Botschaften, sondern lediglich die Überbringer. „Es ist leicht, einen Menschen zu belügen, aber schwer, ihn davon zu überzeugen, dass er belogen wurde.“
Man kann es auch so sehen: Eigentlich wird es gar nicht schlimmer, es wird nur immer sichtbarer.
Es gibt Kanäle oder Portale, die einfach nur zusammentragen und re-posten. Hier ist von vorn herein klar, dass man sich die Rosinen herauspickt, die einem interessant und glaubwürdig erscheinen. Sie sind eine gute Übung, selbst aktiv zu sein und das Differenzieren durch Selbstdenken zu schulen.
Es gibt Kanäle und Portale, in denen sich selbsternannte Experten, gerne zu einem bestimmten Thema, als diejenigen ausgeben, die den ganz großen Überblick haben und diesen gerne mit Mythen und alten Weisheiten, die es ohne Zweifel gibt, auf eine seltsame Art und Weise miteinander verknüpfen, was oft zu absurden Ergebnissen führt. Oft werden Zusammenhänge hergestellt, die nur an den Haaren herbeigezogen sein können, wenn man sich näher und tiefer mit den Argumenten und Begründungen beschäftigt.
Bei nachfolgenden Inhalten kann man ins Zweifeln geraten, das muss jedoch jeder für sich entscheiden:
Beweise für Doppelgänger in der Politik
Die Flache Erde-Theorie
Die Q – Botschaften, die Anons und die interpretierten Auslegungen
Pseudo-Esoteriker, die sich auf die Essener berufen, um höhere Bewusstseinsstufen zu erreichen, unterstützt von Vegetarismus und Veganismus, wogegen nichts einzuwenden ist, wenn es eine persönliche Entscheidung bleibt, nicht zur Ideologie wird und andere nicht missioniert werden sollen.
Pseudo-Esoteriker, die gerne das Wort „energetisch“ verwenden, und wenn man sie danach fragt, was sie sich denn unter „energetisch“ vorstellen, entweder keine Antwort haben, oder die Frage als Haarspalterei abtun.
Pseudo-Esoteriker, die vermitteln, dass sie eine Standleitung zur geistigen Welt haben.
Nostradamus-Entschlüsselungskünstler und Prophezeiungsversteher
Sonnen- und Mond-Versteher
Mythen- und Sagen-Vermischer
Tele-Astrologen und Sternenleser
Hier sind viele Scharlatane unterwegs, die die verständliche Sehnsucht der verunsicherten, ängstlichen Menschen nach Erklärungen zu dem allgegenwärtigen Wahnsinn bedienen.
Horoskope und Wahrsager haben in Krisenzeiten schon immer Hochkonjunktur gehabt.
In diesen Zeiten gilt mehr denn Je: Bediene Dich Deines eigenen Verstandes!
Auch auf die Gefahr hin, dass man Gruppen Gleichgesinnter wieder verlassen muss, dass es Phasen gibt, in denen man wieder ganz alleine dasteht, es Zeiten gibt, in denen man sich von allen guten Geistern verlassen, gelegentlich auch sogar einsam fühlt.
Wir leben in Zeiten, in denen Wahrheiten, von Siegern geschriebene Geschichte, Vorstellungen, auf denen man sein Leben aufgebaut hat, das ganze Leben eigentlich komplett in Frage gestellt wird.
Es ist eine Quelle angebohrt worden und die sprudelt und sprudelt und sprudelt, und das ist gut so, damit wir erkennen, dass wir alle wohl überwiegend in einer Maya, in einer Matrix gelebt haben. Manche tun sich schwerer, manche tun sich leichter damit, das zu akzeptieren.
Die Kunst ist zu erlernen, die Spreu vom Weizen erst zu unterscheiden und dann konsequent voneinander zu trennen. Dabei bleiben oft Menschen, von denen man glaubte, dass sie eine Zeit lang ein Weggefährte sein könnten, auf der Strecke (Der Waldgänger).
Wichtig ist auch, im Hinterkopf zu behalten, dass sich unter den „kritischen“ Kanälen Maulwürfe befinden, deren Aufgabe es ist, die ohnehin schon herrschende Verwirrung noch zu vergrößern.
Es macht Sinn, die abonnierten Kanäle und Portale von Zeit zu Zeit immer wieder zu durchforsten und auszusortieren, Ballast abzuwerfen, um sich auf das für einen selbst Wesentliche zu konzentrieren. Was das Wesentliche ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Und dass Corona das größte Verbrechen an der Menschheit war, muss nicht noch mit dem 100.000sten Beweis belegt werden. Die Sache ist klar. Es besteht sonst die Gefahr, überinformiert zu werden. Was den Umgang mit Informationen betrifft, gilt heute mehr den je: Qualität geht vor Quantität.
Viele Menschen suchen auch Kraft, Hoffnung und Zuversicht im Glauben. Sofern man das alles aus der christlichen Lehre zieht, die das Abendland geprägt hat, ein guter Weg.
Schaden kann hier jedoch nicht ein gewisser Abstand zur Institution Kirche, die durch den Stellvertreter Christi auf Erden (was für eine Anmaßung!) im Vatikan lauthals verkündet hat, dass Impfen Nächstenliebe sei. Das ist Missbrauch der christlichen Lehre! Und auch sonst haben die Kirchen ihre sogenannte Christlichkeit in der Corona-Zeit deutlich unter Beweis gestellt. Die Institution Kirche ist von je her auch nur ein Machtinstrument gewesen, dass dazu dient, die Menschen unter Kontrolle zu halten. Eine Zwiesprache mit Gott / Jesus in einer kleinen Kapelle oder an jedem anderen stillen Ort, wo man mit sich und der Welt alleine ist, kann mehr Antworten geben, als man sich vorstellen kann. Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter Ihnen. Und wenn einer davon der ist, der das gesagt hat, natürlich erst recht. Einfach mal ausprobieren.
Es ist vielleicht schon viel getan, wenn man sich der christlichen Werte und der 10 Gebote besinnt und versucht, sie im Alltag so gut es geht zu leben. Dazu braucht man keine Institution, das geht jederzeit und überall.
Die Institution Kirche ist nicht dazu da, das eigene schlechte Gewissen, zum Beispiel durch die Beichte, zu entlasten. Das ist die Angelegenheit eines jeden selbst. Dazu gehört die Aneignung der Fähigkeit der Selbstreflektion und Selbstkritik sowie der Bereitschaft, aus den eigenen Fehlern, die auch zum Menschsein gehören, lernen zu wollen. Selbstreflektion und Selbstkritik erfordern wiederum die Fähigkeit und auch den inneren Anspruch des Selbstdenkens, das einen Schulungsweg voraussetzt.
Es gibt eine geistige Kraft, die da ist und ergriffen werden kann und sogar ergriffen werden will. Die Zeiten sind vorbei, in denen man sich darauf verlassen konnte und sollte: „Der Herrgott wird’s schon richten.“ Das ist eine wunderbare Möglichkeit, sich aus der Verantwortung zu ziehen, die man hat, so lange man in dieser Welt unterwegs ist.
Die Menschen sind aufgerufen, in die Selbstermächtigung zu kommen und dann kommt die Kraft, die sie dazu benötigen. Vielleicht sind wir in einer Entwicklungsstufe der Menschheit angekommen, in der es darum geht, dass wir aus dem „Ich bin in Gott“, was der Hingabe an göttliche Fügungen entspräche, herauskommen und mehr in das „In mir ist Gott“ hineinkommen, was bedeuten würde, dass wir Menschen, als göttliche Wesen, die Kraft, die in uns ist, zu erkennen und sinnvoll einzusetzen lernen. So schließt sich der Kreis: „Ich bin in Gott, in mir ist Gott.“
Die Spaltung der Gesellschaft hat auch etwas Positives: Mehr denn je werden die Menschen auf sich selbst zurückgeworfen. Das kann auch als Aufforderung angenommen werden, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, um zu erkennen, dass wir über Jahrhunderte zu befehlsempfangenden Schafen herangezogen wurden, um uns die Kraft, die in allen Menschen innewohnt, abzugewöhnen, weil wir so leichter zu manipulieren sind, in bestimmte Richtungen, von denen einige Wenige glauben, dass sie die richtigen für uns sind.
Selbstverantwortung zu übernehmen, ist auch ein wichtiger Schritt hin zum Erlangen der Freiheit. Die aktuellen massiven Versuche, dies zu verhindern, können auch als Prüfungen angesehen werden, ob die Menschheit schon reif und bereit dazu ist, in die Freiheit entlassen zu werden. Der Eindruck ist, dass es schon eine nicht geringe Anzahl von Menschen gibt, die dazu bereit sind, und es sieht so aus, als ob es täglich immer ein paar mehr werden, was den politischen, kleinkarierten Mikrogeistern natürlich überhaupt nicht passt, weil das bedeutet, dass sie immer mehr ihre Macht über die Menschen und ihre Deutungshoheit verlieren werden.
Ansätze für Brüderlichkeit finden wir bereits in der Wirtschaft, die noch viel weiter ausgebaut werden müsste. Das setzt jedoch Bewusstseinsarbeit voraus. Gleichheit bietet uns das Recht, dass teilweise bis in das Römische Reich zurückreicht, also schon einige Epochen überlebt hat, und derzeit ebenfalls auf dem Prüfstand steht, in dem gezeigt wurde, dass angeblich unveräußerliche Grund- und Menschenrechte, leider sogar erfolgreich, ausgehebelt werden konnten. Auch das kann man als einen Fingerwink ansehen.
Am meisten jedoch wird derzeit die Freiheit auf den Prüfstand gestellt, denn es stellt sich heraus, dass die Auswahl eines Joghurts in einem 20 Meter langen Kühlregal nichts mit Freiheit zu tun hat. Und auch nicht die „freie“ Wahl einer Kaufentscheidung für ein rotes oder ein blaues Hemd. Die Hauptsache ist doch, man kauft und bedient den Konsum. Und wer nicht mitmacht ist ein Konsumverweigerer, ein Begriff aus dem System für das System. Konsumverzichter (genau so wie Impfverzichter) wäre der bessere Begriff, weil der eine freiheitliche Komponente in der Entscheidung enthält.
Und es hat auch nichts mit Freiheit zu tun, wenn ich meine unveräußerlichen Grundrechte zurückerhalte, wenn ich bestimmte Bedingungen, wie in der Corona-Zeit, erfülle und zum Beweis, dass ich ein braver Untertan bin, mir einen Maullappen vor den Mund binde. Gerade so eine Maske sagt doch plakativ nichts Geringeres, als „Wir haben die Macht, Dich dazu zu bringen, dass Du als deutliches Zeichen Deiner Unterwürfigkeit, angstgeschürt aber freiwillig zeigst, dass Du bereit dazu bist, die Schnauze zu halten, so lange wie wir es für nötig erachten!“
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“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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