Deswegen gibt es so wenig davon. De facto suchen die «Eliten» immer nur ihren eigenen Nutzen und den ihrer Auftraggeber. Unübersehbar, aber nicht hinnehmbar.
Alle Menschen lieben ihren Vorteil,
nur verstehen nicht alle dasselbe darunter.
Voltaire
Heute ist der Internationale Tag der Neutralität, der 2017 von der UNO mit dem Hinweis ins Leben gerufen wurde, dass eine Politik der Neutralität zur Stärkung des Friedens und der Sicherheit beitrage. Zudem spiele sie eine wichtige Rolle bei der Entwicklung für alle Seiten vorteilhafter Beziehungen zwischen den Ländern der Welt.
Die Kampagne «Für ein neutrales Deutschland» appelliert, diese Sichtweise ernst zu nehmen und in die Tat umzusetzen, nach dem Grundgedanken der Schweiz und Österreichs. Nur so gewinne das Land auf Dauer Sicherheit. Entsprechende Grundgesetz-Ergänzungen sollten binnen zwei Jahren umgesetzt sein. Das sei eine würdige Aufgabe für alle gesellschaftlichen Kräfte, die noch nicht dem Irrsinn des Krieges verfallen sind.
Dem kann man nur zustimmen, und ich bin nach wie vor überzeugt, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung die unheilvolle Kriegsvorbereitung ablehnt, die auf vielen Ebenen gnadenlos betrieben wird. Nato-Generalsekretär Mark Rutte beschwor gerade bei einer Veranstaltung in Berlin erneut die angebliche Bedrohung durch Russland und verstieg sich zu der Warnung vor einem Krieg «von einem Ausmaß, wie es unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben». Die Initiative für Demokratie und Aufklärung kommentiert treffend: «Die passenden Politiker wie unsere Großeltern und Urgroßeltern haben wir ja bereits.»
Diese passenden Politfiguren gießen derweil munter weiter Öl ins Feuer, und sei es, um weiter Ängste zu schüren oder unsere Aufmerksamkeit von anderen Themen fernzuhalten. So hat die EU am Donnerstag trotz rechtlicher Zweifel grünes Licht für das unbefristete Einfrieren russischer Vermögenswerte gegeben, die potenziell als «Reparationsdarlehen» an die Ukraine weitergereicht werden sollen. Präventive Diplomatie sieht anders aus.
Auch Transparenz sieht anders aus, als der europäische Moloch es praktiziert. Während die Bekämpfung von Kriminalität permanent als Vorwand für Restriktionen gegen die Bürger herhalten muss (Sicherheit!), werden alle Korruptionsskandale in der Union gedeckelt. Jüngstes Beispiel: Die Aufklärung des Eklats, der die Europäische Diplomatenakademie und den Europäischen Auswärtigen Dienst erschüttert, ist unerwünscht. Eine Debatte darüber wird von den Systemparteien blockiert.
In Liechtenstein hat der Abgeordnete Achim Vogt im Parlament Transparenz und Aufklärung bezüglich der sogenannten Corona-«Pandemie» gefordert. Er wies darauf hin, dass es ernsthafte Fragen rund um «Impfstoffe», Nebenwirkungen und Langzeitfolgen gebe. Die Regierung weiche ihrer Verantwortung aus und wolle eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der brisanten Thematik vermeiden.
Die von Vogt angemahnte objektive Bewertung wissenschaftlicher Evidenz unterschiedlicher Quellen könnte auf hunderte Studien und Berichte zurückgreifen. In den USA weitet die Arzneimittelbehörde FDA jetzt ihre Untersuchung von Todesfällen im Zusammenhang mit COVID-«Impfstoffen» auf Erwachsene aus. Zuvor hatte sie bei zehn Todesfällen von Kindern die Präparate als «wahrscheinliche» oder «mögliche» Ursache bezeichnet.
Ungeachtet all dessen orchestriert die WHO – ein weiteres Paradebeispiel für Intransparenz und Fremdbestimmung – möglicherweise bereits eine künftige Vogelgrippe-«Pandemie». Gemäß dem Journalisten Jon Fleetwood deuten aktuelle Aktivitäten der Organisation auf eine neue «Pandemie»-Inszenierung hin, auf Basis der Erfahrungen bei der «operativen Kontrolle» im Fall von Corona.
Wundern würde es nicht, zumal sich in der EU, in Deutschland und in Spanien bereits erste Vorboten gezeigt haben. Bleibt zu hoffen, dass die unermüdliche Aufklärungsarbeit vieler Akteure der letzten Jahre zu mehr «Resilienz» in den Köpfen der Menschen geführt hat.
[Titelbild: Freepik]
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News erschienen.