Die Sendung „Lanz bleibt Lanz – wie es lügt und kracht“
Der Rundfunkrat des Zentralkomitees für systemkonforme Deutungshoheit und regierungstreue Berichterstattung gibt öffentlich bekannt, dass ein Interview in der Sendung „Lanz bleibt Lanz“ mit einem gewissen Herrn Daniel Günther, angeblich Ministerpräsident eines nicht existierenden Bundeslandes namens Schleswig-Holstein, so nie stattgefunden hat.
Russland ist es erstmalig gelungen, die geheimen Sendefrequenzen des öffentlich-offensichtlichen Propagandafunks in einem verachtenswerten Akt der Piraterie zu entern, um die tatsächliche Sendung durch eine pro-russische, unseredemokratiefeindliche Ausstrahlung von Lügen zu ersetzen.
Ziel dieser Attacke war, den von allen sehr geschätzten Herrn Lanz zu diskreditieren, und den Eindruck zu erwecken, Herr Lanz habe keinen Rückgrat und würde lieber lügen, als das Risiko einzugehen, auf seine stattlichen Einkünfte durch Empörung und Richtigstellung zu den Aussagen des vermeintlichen Herrn Günther, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt, aufs Spiel zu setzen, in dem eine Absetzung im Raum gestanden hätte, wenn man Herrn Lanz Staatsunkonformität hätte nachweisen müssen.
Wir bedauern diesen unangenehmen Vorfall sehr und sind davon überzeugt, dass die Glaubwürdigkeit des stets journalistisch einwandfrei arbeitenden und immer neutral moderierenden Herrn Lanz, seiner Sendung und des Staatsfunks im Allgemeinen hiermit wieder vollständig hergestellt ist, denn der Staatsfunk liebt euch doch alle!
Druck von oben, gar vom neutralen und parteiunabhängigen Rundfunkrat, die mögliche Berücksichtigung von bevorstehenden Wahlen angesichts der sinkenden Zustimmung der Demokratisch Demokratischen Einheitspartei Deutschlands, den demokratiefeindliche Portale, die auf schändliche Weise die uns heilige Meinungsfreiheit missbrauchen, in dem sie von zunehmender Zensur und totalitären Tendenzen sprechen, hat zu keiner Zeit stattgefunden. Das ist so sicher, wie Sondervermögen keine Schulden sind.
Die Unseredemokratie wird siegen! Sendebereit – immer sendebereit. Von uns für Sie!
(Bei der Formulierung dieser Veröffentlichung konnten wir Herrn Karl-Eduard von Schnitzler als Berater verpflichten. Ihm gilt unser besonderer Dank bei dem Verfassen dieser zeitdokumentarischen Stellungnahme.)