Expeditions-Sonderreise ins schöne Grönland

Braucht es in Grönland lange Unterhosen?

Dansk-Travel-Tours hat herzlich eingeladen. Eine deutsche Reisegruppe, bestehend aus deutschen Soldaten von der berittenen Gebirgsmarine, haben sich zu einer 3-tägigen Expeditions-Reise, mit zahlreichen Events, auf den Weg nach Grönland gemacht, um herauszufinden, ob Bundeswehrsoldaten allgemein, im Falle einer Stationierung, lange Unterhosen brauchen. An- und Abreise mit dem Flugzeug ab und bis Nuuk, der Hauptstadt Grönlands, fünf Mal so groß wie die Demokratisch Demokratische Republik und mit ca. 50.000 Einwohnern leider total überbevölkert.

Weiter möchte man herausfinden, ob Gulaschkanonen auch bei Temperaturen, die schon mal bis zu -30 Grad Celsius gehen können, in der Lage sind, die Versorgung der Truppe zu gewährleisten. Die Sicherheit für die Versorgung der harten, kampferprobten Mannen steht an erster Stelle.

Man will auch die Fähigkeiten in der Seeraumüberwachung prüfen. Konkret bedeutet das die seeseitige Abwehr einer Anlandung von russischen Eisbären, auf einer atombetriebenen Eisscholle, die vom Duft des frisch zubereiteten Gulaschs angezogen werden könnten.

Herr Trittin, der den Wunsch nach dieser Studienreise mit Expeditionscharakter öffentlichkeitswirksam geäußert hat, kann leider nicht an diesem Abenteuer teilnehmen, weil er seinen Winterpullover einfach nicht finden kann. Mit einem Norweger-Pullover anzureisen, könnte Dänemark falsch verstehen, es könnte zu diplomatischen Verwicklungen kommen, da die Lage auch so schon kompliziert genug ist.

Herr Kiesewetter kann leider auch nicht. Der wird für weitere, wohldurchdachte Eskalationsvorschläge für die Ostflanke im Inland dringend gebraucht. Auch munkelt man, dass er der nächste Sprecher der NATO werden soll, falls sich Herr Rutte einmal an einer Frikandel verschlucken sollte.

Baronin Marie Strack Agnes Zimmermann zu Rheinmetall findet ihren Pelzmantel nicht, den eine nicht namentlich bekannte Mitarbeiterin von Blackrock, einem Hauptanteilseigner des Düsseldorfer Schießbuden-Vereins, die ehemaligen Reichswerke Hermann Göring, bei ihrem letzten Treffen als Dauerleihgabe zurückgelassen hat. Die kann also leider auch nicht.

Herr Wadephul hat auch so schon genug mit dem stets zu seinem vollsten Entsetzen anregenden Russen zu tun. Eine Vergnügungsreise ist da nicht möglich. Das Außenministrantum hofft aber auf verlässliche Zahlen zu den Außentemperaturen, die dann in einer Hochrechnung für die ideale Inzidenz einer größeren Reisegruppe maßgeblich sein sollen.

Herr Pistorius hatte erst gebucht, musste aber dann doch wieder stornieren, weil eine der wenigen noch funktionsfähigen Kasernen von unerwartet winterlichem Glatteis überfallen wurde. Da heißt es Eis kratzen, um die Nähe zur Truppe zu signalisieren. Das hebt die Kampfmoral und das ist wichtiger, weil ja bekanntlich der Iwan schon mit den Hufen scharrt, weil er es kaum noch abwarten kann, die Deutsche Bahn nach einer Invasion als Reparationszahlungen abzubauen und in den Weiten Russlands wiederaufzubauen.

Herr Lauterbach wäre gerne mitgefahren, weil er neben Lachs auch noch andere, besonders die getrockneten Fischvarianten sehr schätzt, auch, wenn sie mit Salz behandelt sind, durfte aber nicht mit. Seine Reisepläne wurden so leider pauschal zu Fall gebracht.

Als Reiseleiter konnte Herr Habeck verpflichtet werden, der derzeit ohnehin in Dänemark weilt, um einen Kühlschrankvertrieb für ganz Grönland aufzubauen. Hier kennt er sich sehr gut aus, da er ja bereits mit Wärmepumpen sehr erfolgreich war.

Im Rahmen des „Operationsplan Deutschland“ wird die deutsche Bevölkerung aufgerufen, ummantelnde Strickwaren herzustellen, die die ansonsten nicht für den nördlichen Polarkreis geeigneten Restbestände der Bundeswehr sowie die allesamt intakten 4 Gulaschkanonen vor Väterchen Frost schützen sollen, dessen Einfluss bereits bis nach Grönland zu spüren ist. Strickmuster können kostenlos bei der zentralen Bundeswehr-Verteiler-Stelle im Internet abgerufen werden.

Derweil schalten die bereits in, auf oder unter Grönland stationierten US-Truppen die Heizung aus, weil sie aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommen, das hält schön warm.

Das Lachen wird ihnen allerdings spätestens dann vergehen, wenn erst einmal deutsches Militär, als NATO-Mitglied, dem US-amerikanischen Militär, zufällig auch ein NATO-Mitglied, übermächtig gegenübersteht. Eine Eskalation zu einem 3. Weltkrieg ist allerdings bislang nicht vorgesehen.

Zivilisten können an der Expeditionsreise mit dem schönen Namen „Schwabenland“, Korrektur „Grönland“ leider nicht teilnehmen. Diese mögen sich bitte an einschlägige Reiseveranstalter wenden, beste Reisezeit ist Mai bis August. Da ist es recht hell und man kann auch was sehen.

Die Expeditionsreise hat zwar überwiegend militärischen Charakter, dient jedoch auch dem zivilen Tourismus, weil Reisenden im Anschluss dann Wäscheempfehlungen gegeben werden können, denn auch ein ganz normaler Tourist friert ja, wenn es ziemlich kalt ist.

 

 

 

(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )

* (Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)*

(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)

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