Menschliches Brennmaterial

Über die Opferkult-Politik der Kriegsverehrung. Von Roland Rottenfußer. (Teil 1/2).

Autor: Roland Rottenfußer. Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben. Sie finden alle Texte der Friedenstaube und weitere Texte zum Thema Frieden hier.  Die neuesten Pareto-Artikel finden Sie auch in unserem Telegram-Kanal.


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Dieser Artikel erschien zuerst auf Manova.


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Die Debatte um die Wehrpflicht geht von der Prämisse aus, junge Menschen müssten für die wahnhafte Politik der Etablierten jederzeit zum Selbstopfer bereit sein.

John F. Kennedy sagte:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, sondern fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“

Dieser Satz wird gern zitiert, vor allem von Politikern, die den Eindruck vermitteln wollen, ihre fragwürdigen Ideen seien identisch mit den Interessen des Landes. Auch in der aktuellen Wehrpflichtdebatte hört man oft, es täte jungen Leuten ganz gut, ihrem Land doch auch mal etwas zurückzugeben. Überhaupt erscheint das Militär als die Charakterschule schlechthin. „Disziplin, Leistung, Tradition, Ehre“ sind Werte, die wir aus dem Film „Der Club der toten Dichter“ kennen. Tote Jugendliche werden vielleicht bald auf den Schlachtfeldern Osteuropas liegen, wenn es so weitergeht. Die Politik will eine Gesellschaft, die von Kopf bis Fuß auf Töten eingestellt ist. Durch die Rekrutierungsmaßnahmen, die die Regierung plant, wächst für Jugendliche die Gefahr von Tod und Verstümmelung an der Front, zumal Spitzenpolitiker gleichzeitig ihre Spannungspolitik gegenüber Russland verstärken. Aber allgemein gesprochen: Sind Bürger „ihrem Staat“ wirklich etwas schuldig? Schließlich zahlen sie hohe Steuern, ziehen Kinder auf, üben einen Beruf aus, der im Normalfall von gesellschaftlichem Nutzen ist, engagieren sich vielfach ehrenamtlich … Bekommen die Hungergeister in den obersten Etagen der Politik denn niemals genug? Braucht es auch noch das Blut unserer Kinder, bis der politisch-militärische Komplex „satt“ ist? Und schließlich auch noch diese Frage: Erfüllt unsere Politikergeneration ihre Pflichten gegenüber der Bevölkerung derart brillant, dass sie das Recht hätte, ihre Ansprüche an uns ständig weiter hochzuschrauben? Der Autor hat da seine Zweifel.

„Man hat keine Ruhe“, klagt der junge Flüchtling aus Eritrea in einer Dokumentation. „Man arbeitet Zwangsarbeit, nur was die Regierung möchte, nicht was das Land braucht. Und man hat keine Freiheit.“ Die brutale eritreische Wehrpflicht ist der Fluchtgrund Nummer eins für Bewohner dieses Landes. „Diese Wehrpflicht ist unbefristet. Sich dieser Pflicht zu entziehen, das ist teilweise eine Frage des Überlebens“, heißt es in der Doku.

Man mag es eigentlich kaum glauben: eine unbefristete Wehrpflicht? Auch die Redaktion des politischen Portals „Atlas“ bestätigt dies. Der Moderator und die Korrespondentin Antje Diekhans berichten:

„In Eritrea muss jeder junge Mensch, ob Mann oder Frau, einen Militärdienst ableisten, und das auf unbestimmte Zeit. Man kann auch jederzeit wieder einberufen werden, und das nicht nur zum Militär, sondern auch für Zwangsarbeiten. Also zum Beispiel, um die Straßen zu teeren oder um Gräben auszuschachten.“

Militärdienst für immer

Verantwortlich dafür ist Diktator Isayas Afewerki, der das Land seit mehr als 30 Jahren beherrscht.

„Isayas bindet mit diesem Nationaldienst die Bevölkerung quasi direkt an sich. Oft werden Familien getrennt und können sich nur einmal im Jahr im Urlaub sehen. Wer seinen Urlaub überzieht, vor dem Nationaldienst fliehen will und dabei erwischt wird, kommt ins Straflager. Dazu kommt: Die Arbeitsbedingungen sind menschenunwürdig. Die Leute werden schlecht bezahlt, und es soll zu Folter und Vergewaltigungen kommen.“

Für die Eritreer ist der Militär- und Arbeitsdienst mit erheblichen biografischen Einschnitten verbunden. Auch wenn nicht alle immer dienen müssen – viele müssen es oft, lange und wiederholt. „Der Nationaldienst kann auch für immer der einzige Job sein, den ein Eritreer hat. Er ist nämlich zeitlich unbegrenzt. Er könnte also 18 Monate, drei Jahre oder 29 Jahre dauern.“ Eritrea hat 3,7 Millionen Einwohner, 200.000 davon sind derzeit Soldatinnen und Soldaten. Die Rechtfertigungsversuche des Regimes für diese harsche Politik kommen uns bekannt vor:

„Eritrea begründet diesen Militärdienst im Übrigen damit, dass man jederzeit für einen Krieg gewappnet sein müsse.“

Der Bürger als Eigentum seines Staates

Auch Amnesty International sagt es in einem Bericht: Der Wehrdienst in Eritrea sei

„entgegen allen Behauptungen der Behörden weiterhin unbefristet und dauert häufig mehrere Jahrzehnte. Auch Jungen und Mädchen im Alter von 16 Jahren werden eingezogen, selbst Menschen über 50 werden erneut zwangsverpflichtet. Dies zeigen Interviews, die Amnesty International mit 72 Eritreern geführt hat, die seit Mitte 2014 aus dem Land geflohen sind.“

Letztlich beinhaltet dieses System eine Militarisierung des zivilen Arbeitslebens. Wenn ein Arbeitgeber wenig bezahlen und über disziplinierte Arbeitskräfte verfügen will, ernennt er diese mit Unterstützung der Regierung quasi zu Soldaten.

„Die Besoldung ist so gering, dass es unmöglich ist, eine Familie davon zu ernähren. Dieses System der Ausbeutung kommt Zwangsarbeit gleich.“ Eine der Folgen ist: „Kinder und Jugendliche sind gezwungen, arbeiten zu gehen, um für den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sorgen.“

Kann man sich diesem unmenschlichen System nicht einfach entziehen?

„Menschen, die bei dem Versuch gefasst werden, sich dem Wehrdienst zu entziehen, werden unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert. Sie enden häufig in inoffiziellen Gefängnissen, die sich unter der Erde oder in Containern befinden, mit nur begrenztem Zugang zu Nahrung, Wasser und Sanitäranlagen“

(Quelle: Amnesty International).

Staatsanmaßung auch in Deutschland

Warum dieses Beispiel im Zusammenhang mit dem Thema des Artikels? Eritrea steht für die Eskalationsform der Staatsanmaßung: Ein ganzes Volk auf Abruf, in der Verfügungsgewalt seiner Herren – das scheint der feuchte Traum jedes Sadisten zu sein.

Mit Recht können Leser fragen, ob Eritrea überhaupt in genügend Kriege verwickelt ist, um derart lange Militärdienstzeiten zu rechtfertigen. Obwohl es einen eritreisch-äthiopischen Krieg zwischen 1998 und 2000 gab sowie einen Einsatz eritreischer Soldaten im sogenannten Tigraykrieg in Äthiopien, löst dies das Rätsel der besonderen Militäraffinität von Machthaber Isayas nur bedingt. Es geht ganz offensichtlich nicht um die Sinnhaftigkeit des Dienstes, sondern erstens um den Akt totaler Unterwerfung eines ganzen Volkes, der offenbar als lustvoll erlebt wird, und zweitens um den finanziellen Vorteil, den Sklavenhaltung für die Halter ohne Zweifel gegenüber bezahlter Arbeit hat.

Gewiss erscheinen Vergleiche mit der geplanten Verschärfung der deutschen Rekrutierungsrichtlinien kühn. Der deutsche Militärdienst wird kürzer sein, und Soldaten werden ihn in der Regel überleben, solange kein heißer Krieg mit Russland ausbricht. Auch der „Komfort“ des Soldatenalltags dürfte größer sein. Mir geht es hier aber um eine Grundsatzfrage: um das Zugriffsrecht des Staates auf die Lebensgestaltung seiner Bürger.

Dürfen Regierende junge Menschen, die gerade noch mit der Entscheidung ringen, was sie aus ihrem Leben machen wollen, einfach abkommandieren – „Für ein halbes Jahr gehört ihr erst einmal uns“? Darf der Mensch, anstatt Zweck zu sein, zu einem Mittel degradiert werden: offiziell zum Schutz vor russischer Fremdherrschaft, in Wahrheit wohl eher für ein staatliches Umerziehungsprogramm mit integrierter Konjunkturspritze für die Rüstungsindustrie?


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Die Presse: Wie immer Gewehr bei Fuß

Wie immer kommen bei den Berichten über die geplante Rekrutierung und Musterung der Soldaten, über das Losverfahren und die Vielleicht-Wehrpflicht in Deutschland wieder bestimmte Methoden der Medienmanipulation zur Anwendung, die uns vertraut erscheinen. Ich greife von den Berichten, die ich mir angetan habe, hier einen längeren Beitrag aus „Tagesschau 24“ heraus.

Auffällig ist dabei zunächst, dass Verteidigungsminister Boris Pistorius öffentlich sagte: „Es muss niemand Angst haben.“ Was meint er damit? Dass der Krieg ohnehin nicht stattfindet? Oder dass er, falls er stattfände, gar nicht so schlimm wäre? Für diejenigen, die das annehmen, muss ich das Anschauen realitätsnaher Kriegsfilme wie „Im Westen nichts Neues“ empfehlen. Es habe eine „Einigung“ in der Wehrpflichtfrage gegeben, sagt der Magazinbeitrag – gemeint sind jedoch nur Union und SPD; mit den Menschen, die das alles vermutlich ausbaden müssen, glaubte man sich nicht einigen zu müssen, über die wird einfach verfügt.

Ein Fragebogen, so die Pläne von Pistorius, solle nun „Motivation und Eignung“ junger Menschen erforschen. Alle Männer ab Jahrgang 2008 sollen künftig gemustert werden. Sollte die Zahl der Wehrpflichtigen „nicht ausreichen“, kann eine Wehrpflicht durch den Bundestag beschlossen werden. Befragt wurde auch ein Wehrexperte: Stefan Niemann, dessen Qualifikation mit „Host des Podcasts ‚Streitkräfte und Strategien‘ von NDR Info“ angegeben wird. Niemann fasst die Segnungen der neuen Regierungsbeschlüsse so zusammen:

„Es bringt so was wie strenge Freiwilligkeit. Der Verteidigungsminister bekommt, was er wollte und aus meiner Sicht auch braucht. Nämlich die verpflichtende Musterung aller Männer eines Jahrgangs. Das ist wichtig, weil im Spannungsfall ja gar keine Zeit wäre, zu gucken: Wer ist da? Wie tauglich sind die Leute? Diesen Datensatz braucht die Bundeswehr, um planen zu können, falls das kurzfristig nötig ist.“

Noch kein richtiger Wehrdienst? Schade!

Die zusätzlich benötigte Anzahl von Soldaten beziffert er mit „80- bis 90.000“. Das wechselhafte Meinungsbild innerhalb der Truppe gibt Niemann in eigenwilliger Form wieder. Er unterscheidet zwischen Menschen, die über die neuen Beschlüsse froh seien, und solchen, die offenbar enttäuscht sind – aber nur darüber, dass es vorerst keine „richtige“ Wehrpflicht geben wird.

Weiter beklagt Niemann, dass „die Bundewehr auch noch nicht weiblich ist“, wohinter wohl die Vorstellung steht, dass es beim Töten und Sterben keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern geben dürfe.

Zum Glück müssen manche Fachbegriffe ja auch in woken Zeiten nicht umständlich gegendert werden, zum Beispiel „Gefallene“, „Verwundete“ oder „Leichen“.

Die baltischen Staaten, so der Experte, hätten über den nur halbherzigen Wehrwillen der Deutschen den Kopf geschüttelt. Nach allem, was in der Ukraine passiert sei, hätte man die Wehrpflicht doch wieder einführen müssen. In einer weiteren Szene der Dokumentation bekennt NATO-Generalsekretär Mark Rutte: „I’m very happy.“ NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst steht währenddessen nickend neben ihm wie ein Schuljunge, den sein Lehrer belobigt hat.

Dann lässt die ARD, die ja zeigen will, wie objektiv sie ist, die Opposition zu Wort kommen. Rüdiger Lucassen (AfD) sieht nur eine Alternative für Deutschland: flächendeckende Wehrpflicht statt kompromisslerischem Lavieren: „Das ist aus meiner Sicht schlicht unlauter. Anstatt gleich zu sagen, wir brauchen die Wehrpflicht, wir kommen ohne Wehrpflicht nicht aus.“ Nur Sören Pellmann (Die Linke) hält die Musterung und Erhöhung der Mannstärke für falsch. Ihm wird aber in dem Beitrag kein Raum für eine Präzisierung gegeben. Dem folgt natürlich die obligatorische Schäfchen-Umfrage auf der Straße. Ein junger Mann bekennt eifrig: „Ich würde das verteidigen wollen, was ich liebe.“ Ein Mädchen fordert mehr Konsequenz: „Entweder alle oder niemand.“ Schließlich dann doch noch eine wirklich rebellische Stimme, was man dem Sender zugutehalten muss: „Ich bin nicht bereit, für den Staat, weil irgendwelche Politiker das wollen (…), in den Krieg zu ziehen und andere Menschen, die eigentlich so sind wie ich, zu töten.“

Das Blut der anderen

In einer Umfrage für Welt TV wird angegeben, 54 Prozent der Deutschen sprächen sich laut Forsa für einen verpflichtenden Dienst bei der Bundeswehr aus. Angesichts der devoten Haltung der Bevölkerungsmehrheit in den Coronajahren halte ich diese Zahl für glaubwürdig. Würde es Respekt vor „unserer Demokratie“ und ihren Mehrheitsverhältnissen insofern nicht gebieten, alle jungen Leute erst einmal auf Verdacht einzuziehen? Ein passender Krieg hierfür ist ja in Arbeit. Eines kann man über die Befragten auf jeden Fall sagen: Es sind mehrheitlich Menschen, die selbst keinen Dienst leisten und nicht notfalls „für ihr Land“ sterben müssten. Eher sind es Leute, die sich „in weiche Kissen setzen“, während die Kinder „auf einem gottverlassenen Feld erfrieren“ müssten, wie es Reinhard Mey in „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“ treffend ausdrückte.

„Irgendwie muss es entschieden werden. Irgendeine Möglichkeit muss gefunden werden, um den Bedarf der Bundeswehr zu decken“, sagt ein Mann auf der Straße. Sein Alter ist ungefähr 45.

„Die Bundeswehr“ erscheint in dieser Aussage als ein Moloch, der regelmäßig mit Kindern gefüttert werden muss, bis Bedürfnisbefriedigung erreicht ist.

Es knüpft sich aber noch eine weitere Frage daran an: Deckt der Staat eigentlich den Bedarf seiner Bürger an innerer Sicherheit, funktionierender Infrastruktur, Daseinsfürsorge, angemessener Repräsentanz im Ausland und schließlich Friedenserhaltung – der vielleicht dringendste Wunsch aller gesund empfindenden Menschen?

„Plötzlich“ sollen wir unser Vaterland wieder lieben

Hierzu hat Nius-Chef Julian Reichelt eine eloquente Video-Ansprache gehalten:

„Kein vernünftiger junger Mensch möchte für Friedrich Merz und Lars Klingbeil sein Leben geben. Niemand ist bereit, für das Deutschland zu sterben, das CDU, SPD, Grüne und FDP in den letzten Jahren geschaffen haben. Ein Land der politisch herbeigeführten Deindustrialisierung und der illegalen Massenmigration, in dem vor allem Politgeschöpfe wie Ricarda Lang erblühen und steuerfinanzierte NGOs vorgeben, was wir zu denken und zu sagen haben.“

Ich teile nicht alle politischen Ansichten Reichelts, wie etwa sein harsches Urteil zur Migration. Festzustellen ist aber: Gerade der linke Mainstream hat uns über Jahrzehnte eingebläut, dass wir keinesfalls heimatverbunden sein dürften, wollen wir uns nicht dem Verdacht aussetzen, die geistigen Erben von Völkermördern – der Nazis – zu sein. „Deutschland, verrecke“ war zwar nie offizielle Regierungslinie, eine mindestens skeptische, oft sogar selbstzerfleischend-nörglerische Einstellung dem eigenen Land gegenüber gehörte jedoch lange Zeit zum guten Ton. Auf einmal sollen wir „unser Land“ nun wieder zu einem Fetisch erheben, für den wir zu töten und zu sterben bereit wären.

Wir dürfen auf keinen Fall stolz auf Deutschland sein – aber unser Blut sollen wir in den Schützengräben auf Geheiß von Politikern vergießen, die nicht einmal unsere Hochachtung, geschweige denn unsere bedingungslose Gefolgschaft verdienen?

Reichelt sagt weiter:

„‚Wir müssen kriegstüchtig werden‘, verkündet Verteidigungsminister Boris Pistorius. (…) Was diese Forderung – kriegstüchtig – im Umkehrschluss bedeutet, das hat die Politik längst vergessen. Wenn mein Staat von mir erwartet, meine Kinder zu geben, dann sollte es ein verdammt guter Staat sein. Die Erwartungshaltung, die sich aus einer Wehrpflicht ergibt, ist offenkundig. Die Politik muss die Lebensumstände in einem Land so attraktiv gestalten, dass seine Bürger bereit wären, dafür ihr Leben zu geben. (…) Aber in einem zunehmend dysfunktionalen Staat wie Deutschland, wo man schon mal 10 Minuten in der Warteschleife festhängen kann, wenn man 110 wählt (…), in einem solchen Land sagen kluge Menschen: Bevor der Staat mich fragt, was ich für ihn tun kann und ob ich vielleicht für ihn sterben könnte, soll er erst mal wieder funktionieren.“

Fortsetzung folgt…


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