Was bisher geschah
So, wie es derzeit ausschaut, haben zionistische Kräfte in Israel zionistische Kräfte in den USA aktiviert, die Trump dazu bewegen konnten, den Iran anzugreifen. Tolle Idee! Toller Friedenspräsident!
Aufhänger dafür: Das iranische Regime muss weg, weil laut Benjamin Netanjahu, Sohn von Benzion Netanjahu, geboren in Warschau als Benzion Mileikowski, als Warschau noch zum heiligen, auserkorenen Land gehörte, der Iran schon seit rund 40 Jahren kurz davorsteht, endlich über eine Atomwaffe verfügen zu können. In der Medizin nennt man das wohl einen Atomicus interruptus.
Die USA haben sich federführend in Union mit Israel dazu hinreißen lassen, den Iran anzugreifen, und völlig unerwartet ist der Iran auf die wahnwitzige Idee gekommen, sich dagegen zu wehren, in dem er die Dreistigkeit besitzt, sich zu verteidigen. „How dare you?“
Das hat in dieser kriegerischen Auseinandersetzung einen ansonsten völlig bedeutungslosen Weltreisenden, im Herzen Europas, dazu veranlasst, den Iran dazu aufzufordern, die feindlichen Handlungen gegen Israel sofort einzustellen und das Über-sich-ergehen-lassen am besten zur Staatsräson zu erklären. Nach den Gesetzen von Parallel-Erde eine völlig logische Forderung.
Ganz nebenbei bemerkt folgt daraus, dass das Streben nach einer deutschen Kriegstüchtigkeit sofort beendet wird, weil man im Verteidigungsfall, zum Beispiel durch die nicht bestehende Gefahr eines russischen Angriffs auf die NATO, wenn nicht sogar auf ganz Deutschland, nach derselben Logik, eine nötige Verteidigung gegen einen Feind, ebenfalls, aus einer inneren Überzeugung heraus und weil man aus der iranischen Situation gelernt hat, sofort eingestellt wird, weil man sich dem Feind, selbstverständlich kampflos, zu ergeben hat. Schließlich geht von Deutschland nur noch Frieden aus.
Für eine derartige Gehirnwindungsverdrehung gibt es übrigens Spezialärzte, die mit viel Geduld und einfühlsamen Gesprächen eine allmähliche Heilung in Gang setzen können.
Zurück zum sich wider jede Logik verteidigenden Iran. Der hat zunächst die Horch-und-Guck-Anlagen, auf von britischen Gnaden errichtetem Golfstaatenboden unschädlich gemacht, damit die USA nicht rechtzeitig erkennen können, dass der Iran sich nicht an die vom deutschen Bundeskanzler erlassenen Vorgaben hält, was an sich schon eine Unverschämtheit ist.
Als Dank dafür geben die USA dem Iran die Gelegenheit, eine neue Schule zu bauen und den iranischen Paaren neue Kinderlein zu machen, also die nächste Generation von Piloten, die allein durch ihre Glaubensbildung und -zugehörigkeit befähigt sind, in Hochhäuser zu fliegen.
Die als gesichert terroristisch eingestuften Mädchen, die in dieser Schule etwas lernen wollten, obwohl es schon genug sehr schlaue, sehr gebildete Menschen im Iran gibt, sind leider veralteten US-amerikanischen Koordinaten-Daten zum Opfer gefallen, weil das Schulgebäude früher zu einem militärischen Komplex gehörte, keine neuen Karten auf das Navi geladen wurden und man aufgrund der besonderen Umstände nicht vorher noch einmal persönlich vorbeischauen konnte, ob alles noch so stimmt.
Allah, Gott oder wie auch immer er heißen mag, sei ihren armen, unschuldigen Seelen gnädig und die negativen Karma-Punkte sind bei den Verantwortlichen mit dem Meißel unauslöschlich in Stein gehauen, ihr Drecksäcke.
Weiter kam man auch auf die geniale Idee, als Vergeltung für die Angriffe auf Horch-und-Guck, die Öllager nahe der Hauptstadt Teheran, mit etwa 9 Millionen Einwohnern in Brand zu setzen, was eine perfekte Kulisse für einen Neu-Dreh des Hollywood-Spektakels „The Day after“ schaffte. Viel Feuer, sogar aus der Kanalisation heraus, schwarzer Himmel und mit verbranntem Öl getränkter, giftiger, saurer Regen, verpesteter Luft mit krebserzeugenden Substanzen. Alles natürlich völkerrechtskonform und lieferkettenzertifiziert. Leider schaffte das Filmteam aus Hollywood jedoch nicht rechtzeitig an den Drehort zu kommen, weil die Flugpläne ein wenig durcheinandergeraten sind. Na ja, schade, vielleicht klappt es dann ja beim nächsten Mal.
Als kleines Dankeschön greifen die Iraner Tanklager und Raffinerien auf der anderen Seite des Golfs an und zerstören sie, Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Gleichzeitig erzeugen die Iraner in der rund 30 km schmalen Enge von Hormus eine Art Darmverschluss. Es geht so gut wie nichts weder rein noch raus.
Meerwasserentsalzungsanlagen spielen mittlerweile in der ansonsten doch recht wassersparsamen Region auch schon eine Rolle. Man könnte ja noch mal mit Geo-Engineering versuchen, etwas Regen herbeizuzaubern, aber diesmal bitte nicht so viel, wie beim letzten Mal. Schade auch, dass man Rohöl nicht zu Wasser raffinieren kann.
So, wie Helene Fischer alle Lieder singt, die es auf der ganzen Welt gibt, kann man bei Amazon jeden Plunder kaufen, den die große weite Welt erschafft. Eine Einrichtung der streitbaren Weiberbande wurde aus wirtschaftlichen Gründen bereits ebenfalls in die engere Wahl zur verteidigungswidrigen Verteidigung herangezogen. Es gibt auch noch Rechenzentren von Google, Oracle und Palantir, die vielleicht auch noch interessant sein könnten, um den weltweiten Markt etwas zu beleben.
Für die von den lieben Briten gegründeten arabischen Staaten stellt sich aktuell heraus, dass der Schutz durch die US-amerikanischen Militärstützpunkte, zu einem Schuss geworden ist, der nach hinten losgeht. Was das Erwachen dort bewirken wird, bleibt abzuwarten. Und was die schönen und reichen Steueroptimierer nun tun werden, auch.
Der israelische Iron-Dome hat sich als eine mit Löchern im Boden versehene Pfanne zum Rösten von Kastanien herausgestellt. Weil ein reger Raketen- und Drohnenaustausch stattfindet, der auch israelische Öllager, das Zentrum des besten Geheimdienstes der Welt und andere Ziele trifft, hat Israel die Webcams von Aviv Beach in Tel Aviv und anderswo abgestellt, und auch ansonsten eine weitgehende Nachrichtensperre verhängt, wie es sich in einem ordentlichen Krieg gehört. Vor allem aber deshalb, um den Iran nicht neidisch ob der eigenen Erfolge zu machen, weil ihn das nur provozieren und anheizen würde, Israel gleichzutun.
Gleichzeitig kümmert sich Israel auch liebevoll um seine Nachbarländer, die sollen auch was von dem Spaß abhaben und schließlich war es ohnehin schon lange nötig, dass dort mal wieder so richtig zionistisch staubgewischt wird.
Derweil steht der israelische Staatsflieger, die „Wing of Zion“ in Berlin, weil es derzeit wohl die beste Gelegenheit ist, die Polsterung zu erneuern. Schließlich ist es ja deutsche Staatsräson, zu helfen, wo man kann. Es wird sogar gemunkelt, dass Bibi, den man lange nicht zu Gesicht bekommen hat, eigens in Berlin in einem Nobelhotel abgestiegen ist, um Farbe und Qualität der Stoffe persönlich auszusuchen, und auch um für Sitzproben zur Verfügung zu stehen.
Frankreich soll wohl seinen sehr stark reparaturanfälligen Flugzeugträger, die „Charles de Gaulle“ in die Golf-Region entsenden, vermutlich mit der Hoffnung verbunden, der Iran möge ihn mit seinen hinterlistig lauernden Torpedo-Wasserbomben-Geräten versenken, dann wäre man ihn endlich los und hätte den Schrott nicht vor seiner eigenen Küste.
Klimaretter, die sich auf den Decks der festgesetzten Öl- und LNG-Tanker festgeklebt haben, weil sie gegen die ungeheure Umweltverschmutzung durch ausgelaufenes und brennendes Öl und Gas protestieren, wurden bislang nicht gesichtet. Man vermutet jedoch, dass derzeit Greta Thunberg nach einem Weg sucht, sich auf einem der US-amerikanischen Flugzeugträger vor Ort einzuquartieren. Sie will übrigens auch leicht auflösendes Klopapier mitbringen, damit die Toiletten auf der Gerald Ford nicht ständig verstopfen.
Von US-amerikanischer Seite hat alles seine Richtigkeit, denn die Administration hat den Segen der Evangelikalen und auf des Kriegsministers Arm ist grau-blau auf weiß ja schließlich zu lesen: „Deus vult“, mit einem kleinen Fehler, kann schon mal passieren bei dem Bildungsgrad in den USA, denn eigentlich müsste es wohl heißen „Deus lo vult“, aber so genau kommt es dann auch nicht darauf an. Jedenfalls heißt das „Gott will es (so)“, na, dann!
Der Hegseth ist schon posterboy-geeignet, doch am Ende ist das leider keine Qualifikation für einen Kriegsminister, der Aussagen zu Erfolgen trifft, die man durchaus anzweifeln kann.
Beschützt wird er außerdem vom Kreuz Jerusalems, dass auf seiner stolzen, amerikanischen Brust prangt, wobei sich noch eine weitere Möglichkeit ergibt, das Kriegsgeschehen erfolgreich voranzutreiben: Man könnte doch in einer False-Flag-Aktion die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem zerstören, die muss ja sowieso weg, damit endlich der dritte Tempel Salomons errichtet werden kann.
So abwegig ist das gar nicht, denn das würde die gesamte Islamische Welt, die die Moschee als ihr drittwichtigstes Heiligtum ansieht, doch gar sehr verärgern und schon hätten wir einen perfekten Serviervorschlag für einen dritten Weltkrieg. Israel bräuchte dann nur noch eine seiner Atombomben, soweit überhaupt vorhanden, auch darüber ist man sich nicht wirklich einig, ob überhaupt, auf den Iran abfeuern und schon hätten wir ein ausgemachtes, zünftiges Armageddon und die Zionisten könnten endlich mit dem Bauen anfangen, sobald der atomare Rauch sich verzogen hätte.
Derweil gehen aber noch den USA die Abwehrraketen-Systeme aus und sie müssen diese in Südkorea und anderswo zusammenkratzen. Das könnte Nord-Korea freuen, das sich nur an die Demarkationslinie zu stellen und mit den Ketten rasseln bräuchte, und schon hätten wir einen weiteren Herd der Unsicherheit geschaffen. Läuft alles wirklich ganz perfekt.
Man kann sich nicht ganz sicher sein, ob der friedensnobelpreis-süchtige Präsident der USA nebst seiner offensichtlich die zionistische Idee unterstützenden Fachberater das alles wirklich bis zum Ende durchgedacht haben, oder sie haben es in der Tat bis zum Ende durchdacht und wollen es genauso. „Zion le vult“?
Der Iran-Krieg bietet noch ungeahnte Möglichkeiten der Eskalation. Auch der Zusammenbruch der Weltwirtschaft und des Petro-Dollars haben sehr gute Chancen. Sogar eine rapide Verarmung, auch für Europa, was zum Beispiel deutschen Politiker-Expertenden sogar sehr entgegen käme, da sie ja ohnehin schon fleißig daran arbeiten, dass das Land wirtschaftlich zu Grunde geht.
Und eine böse Hexe in Brüssel reitet auf ihrem digitalen Sanktionsbesen durch die Welt und schaut, wo es ein Unheil gibt, dass noch nicht angerichtet wurde, wo man hie und da noch an welchem Schräubchen drehen kann, damit es stetig weiter abwärts geht. Derweil die europäischen Staaten, vielleicht mit Ausnahme von Ungarn, der Slowakei und neuerdings auch Spanien dabei zusehen, wie Europa dem Beispiel von Atlantis folgt. Und auf der Titanic spielt die Kapelle bis zum Schluss. Fein, mit Musik geht alles leichter.
Der Iran verpasst den USA in Sachen Arroganz und Überheblichkeit einen gewaltigen Denkzettel, und der ist schon längst überfällig. Der Iran wird nicht aufgeben, wenn er nicht muss und danach sieht es derzeit überhaupt nicht aus. Und auf Gelaber, dass nicht eingehalten wird, lässt er sich auch nicht ein.
Der Iran ist nicht „Vezenuzela“, die 90 Millionen Iraner hat der Angriff auf ihr Land mit einer auf tiefe Wurzeln beruhenden Kultur geeint, auch über unterschiedliche Ansichten hinweg und der Tatsache, dass es im Iran sicher so einiges gibt, was nichts mit Demokratie zu tun hat (jedoch wer im westlich-werteorientierten Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die demokratisch-meinungsfreiheitlichen Verhältnisse werden ja hierzulande auch mangels vernunftbegabter Entscheidungsträger kontinuierlich abgeschafft.)
Die hitzigen Imperial-Macht-Beansprucher jenseits des großen Teiches haben unter den fadenscheinigsten Gründen, augenscheinlich aufgestachelt von Israel, einen Krieg angezettelt, der für sie jetzt schon verloren ist. Ein gemeinsames Schicksal, dass sie mit der Ukraine teilen. Nicht nur militärisch, sondern auch im Ansehen in den Teilen der Welt, in dem sich der Schleier der Lüge noch nicht so sehr festgeklebt hat. Europa, vor allem dem Vasallen Deutschland, sollte das zeigen, dass die USA nicht (mehr?) unsere Freunde sind.
Deutschland sollte nach spanischem Vorbild den USA die Nutzung ihrer militärischen Einrichtungen in Ramstein, Wiesbaden, Frankfurt, als Logistik- und Informations-Zentrum und Satelliten-Relais-Station untersagen, doch dazu fehlt den in Deutschland Verantwortlichen sowohl der Verstand, als auch die primären Geschlechtsorgane.
Es würde nicht wundern, wenn die USA jetzt schon, wie immer schon in der Vergangenheit, eifrig daran arbeiten, einen Weg zu finden, sich aus der Affäre herauszuziehen, sich einen schlanken Fuß zu machen und in diesem Fall Israel die Arschkarte zu überreichen, nach dem Motto: Die haben uns verführt, unsere Sinne verwirrt und Kräfte aktiviert, die wir weder einfangen, noch aufhalten konnten. Wir haben eigentlich nie einen Krieg mit dem Iran anfangen wollen, wir lieben das iranische Volk, es hat uns ja nie wirklich bedroht. Im Gegenteil, wir waren ja mitten in Verhandlungen! Israel ist allein dafür verantwortlich, dass es überhaupt so weit kommen konnte, und das wird Konsequenzen für es nach sich ziehen.
Es bleibt weiter spannend. Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt:
„Wie lüge ich am besten und erfolgreichsten, dass sich die Balken maximal optimiert biegen?“
(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
* (Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)*
(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay)