Fäkalienträger USS Gerald F. Ford

Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund

In zukünftigen Geschichtsbüchern wird man lesen können, dass der Krieg gegen den Iran leider abgesagt werden musste, weil auf dem fahrenden Kriegs-Flughafen, zum Leidwesen Israels, die Notdurft ausgebrochen war. Panisches Umherrennen auf den Decks nach einem Erlösung bringenden freien Klo ließen die eigene Unterhose wichtiger werden, als die darüber befindliche Uniform, die nur marginal an den eigentlichen Zweck des Aufenthalts auf dieser Start- und Landebahn erinnerte.

Es geht nicht um an Verstopfung leidenden Soldaten, die auch nur Menschen mit ganz normalen Bedürfnissen sind, sondern um die an Verstopfung leidenden Toiletten für diese armen, gequälten Menschen.

Wer sich nicht ordentlich entleeren kann, kann auch nicht mit aller Kraft Druck auf den Feind ausüben, dass kann dann ganz übel in die Hose gehen.

Einen Torpedo durch die verstopften Rohre schießen kann man auch nicht. Und die 4 Propeller des schwimmenden Flughafens kann man auch nicht zum Verquirlen einsetzen.

So wird ein 18 Milliarden teures High-Tech-Schiffchen zum auf hoher See fahrenden Gülle-Transporter mit einer Verdrängung von 100.000 Tonnen… Wasser, leider nicht der Verdrängung eines ganz natürlichen Bedürfnisses.

Können die 75 Kampfflugzeuge nicht mal ein paar mobile Toiletten herbeiholen? Nach Artikel 5 der NATO gilt die Beistandsvereinbarung. Frau Baerbock wäre somit verpflichtet, ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit der Standortbestimmung von Klos in Afrika hier einzubringen. Die geeigneten Stellen auf Deck sollten mit ihrer Expertise sehr schnell zu klären sein.

4.600 ganz normal verdauende Soldaten tun ihren Dienst auf dem StarShip „Dixiland“, das sind mindestens bei angenommenen 250 g pro wackerem Popozusammenkneifer und Tag, 1.150.000 Gramm, das sind 1.150 Kilogramm, dass sind etwas mehr als eine Tonne Endprodukt. Wohin damit?

Das kann auf die Dauer nicht gut gehen. Da muss schnell ein schwerer Latrinenkreuzer zur Hilfe eilen, bevor das Fass überläuft, denn die Golden Shower aus dem Golden State mit dem Golden Dome sind da ja noch gar nicht mitgerechnet.

Fallschirmjäger könnten auch Eimer über dem Notdurft leidenden Abort abwerfen, doch das Entleeren über Bord könnte den Kretern nicht gefallen, so dicht an der Küste, in der flotten NATO-Basis Souda Bay auf Kreta. Gar nicht gut für den Tourismus.

Nach deutscher Lesart kann diese Entsorgungsmangellage nur mit dem menschengemachten Klimawandel zusammenhängen. Menschengemacht könnte man ja noch stehen lassen, aber Klimawandel?

Die Misere verursacht hat wohl das hochkomplexe Vakuumspülsystem mit einem extrem dünnen Rohrdurchmesser, wo der Heinzelmann nicht richtig saugen kann.

Die sinnvollerweise in Reih und Glied geschalteten Erleichterungsstätten erzeugen in Kürze einen Dominoeffekt bei ungleichmäßiger Auslastung. Fällt eine aus, folgen die anderen solidarisch.

An den verbleibenden intakten Entleerungsanstalten bilden sich Schlangen. Bis man dran ist, wenn es bis dahin noch nicht zu spät ist, kann es gut und gerne bis zu 45 Minuten dauern. Das ist zu lang, dass muss noch mehr geübt werden, damit es schneller geht.

Es wird sogar gemunkelt, dass die braven Einhalter selbst für die Verstopfung verantwortlich sind, das wäre Sabotage aus den eigenen Reihen, weil neben Klopapier (das allein schon zu Verklumpungen führen kann) auch T-Shirts aus den Rohren geborgen werden konnten. Was Rohre betrifft, so könnten vielleicht die deutschen Städte aushelfen, in denen die Gasleitungen aus der Erde gerissen werden sollen.

Es kann aber auch sein, dass es sich hier zwar nicht um Montezumas Rache, dafür aber um Putins Rache handelt, der es irgendwie geschafft hat, die Abflussrohre zu sabotieren. Der dreht ja auch so gerne Gashähne zu.

Man überlegt jetzt auch, ob man hilfsweise Plumpsklos an der Reling anbringt, es ist doch so erregend, wenn einem eine steife Brise durchs Gemächt fährt. Das könnte die Kampfmoral wieder stärken.

Abhilfe schaffen kann hier kein Pömpel auf der ganzen Welt. In einem sicheren Hafen muss das gesamte Abwassersystem mit Säure gespült werden. (Gibt es da nicht noch einige Vorräte auf einer bestimmten anderen Insel?). Derzeit ist Kreta die Insel der Wahl für diesen dringend nötigen Einlauf.

Nachdem der Fäkalienträger Ford schon eine Odyssee mit ununterbrochenen Reparaturversuchen der Notdurft-Verrichtungszellen hinter sich hat, geht die Moral der Zurückhaltenden langsam aber stetig in den Jauche-Bunker. Ein so ernster wie berechtigter Kackreiz kann durchaus ein wehrkraftzersetzendes Ausmaß erreichen.

Militärexperten sind jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass die gesamte Situation wohl kurz und knackig nur mit einem Wort treffend beschrieben werden kann: Scheiße!

Und wer den Schaden hat, spottet bekanntlich jeder Beschreibung.

Dennoch kann man nur mit Karl Valentin beten: Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist.

Ganz ohne Spott: Diese Geschichte zeigt, wie all die Waffen, Technologien, die Power, die Großkotzigkeit, das Angeben, die Präsentation von Stärke, auf einmal vollkommen unbedeutend und unbrauchbar werden, wenn es um die elementarsten, menschlichen Bedürfnisse geht. Das sollte jedem zu denken geben, und vielleicht noch einmal daran erinnern, dass wir alle, die wir Menschen sind, gleich welcher Ethnie, Hautfarbe, Religion, Stellung etc., am Ende alle mal aufs Töpfchen müssen. Und wenn man sich so vorstellt, wie der eine oder andere Politiker dasitzt, zufrieden und entspannt, dann muss das einem doch zwangsläufig ein Lächeln ins Gesicht zaubern, und man denkt sich: Was willst Du mir eigentlich erzählen?

 

(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )

* (Wem meine Artikel gefallen: Einen Satoshi in Ehren kann niemand verwehren. Danke!)*

(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)

* *

(Bild von pixabay)