Sowohl Deutschlands Staatswesen, als auch die allermeisten seiner Insassen gehören in Therapie, doch dazu fehlt die innere Einsicht
Trauma 2:
Das Staatswesen an sich hat inzwischen zwei, eigentlich sogar drei Traumata erlitten. Das zweite Trauma ist entstanden, als 1949 die BRD gegründet wurde, ein neuer Staat, aber mit vielen derjenigen in seinen Ämtern und Institutionen, oft mangels Alternativen, man hätte nicht den gesamten Bürokratie-Apparat komplett austauschen können, die vorher durch Massenpropaganda gehirngewaschen wurden, einen Krieg überstanden haben und sowohl Täter als auch Opfer waren. Allein das hätte viele Therapie-Sitzungen gebraucht, um aufgearbeitet zu werden.
Statt wirklich aufzuarbeiten, um ein neues, freiheitlich-demokratisches Selbstbewusstsein entstehen lassen zu können, wurde den Deutschen ein Dauer-Schuldgefühl eingetrichtert, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde, bis heute wirkt, obwohl es heute kaum noch Menschen gibt, die selbst in dieser Zeit gelebt haben und die noch in leitenden Positionen sind. Geschichte darf nicht vergessen werden, sie darf jedoch auch nicht zum Hemmschuh werden.
Ein Anzeichen für dieses nicht neu aufgebaute Selbstbewusstsein, wenn man so will, könnte man auch sagen, Nationalbewusstsein, für das es durchaus Gründe genug gegeben hätte, sogar für einen gewissen Stolz auf Leistung im Aufbau eines neuen Staates, war das infantile Verhalten des Fähnchenschwenkens während der Fußballiade und die affigen Rückspiegelgamaschen. Aber das hat ja die Mutti den Deutschen auch wieder ganz schnell abgewöhnt. So positiv das Schweizer Kreuz bei jeder Gelegenheit geschwenkt und gerne auf Produkte geklebt wird, so sehr soll Schwarz-Rot-Gold am liebsten zum Putzen des Treppenhauses oder zum Autopolieren benutzt werden. Jede andere Verwendung ist nämlich räääääächts!
Trauma 3:
Und weil es wohl auch zum deutschen Wesen gehört, optimal leiden zu wollen, anders lässt es sich fast nicht deuten, ist auf dieses unverarbeitete Trauma mit dem Corona-Verbrechen gleich noch ein weiteres draufgesetzt worden.
Und wieder derselbe Fehler: Statt hier echte Trauma-Therapie aller Beteiligter zu betreiben, werden Enquete-Kommissionen und Untersuchungsausschüsse inszeniert, die den Anschein einer Aufarbeitung erwecken sollen. Diese haben jedoch nicht das geringste mit einer dringend notwendigen Psychohygiene zu tun. Mit Scheuklappen schaut man auf die Symptome und kann daraus nur falsche Schlussfolgerungen für die Zukunft ableiten. Die Ursachen haben gefälligst in der Büchse zu bleiben.
Statt die Wahrheit auf den Tisch zu bringen, wird vertuscht, negiert, relativiert und weiter gelogen, dass sich die Balken biegen.
Von Ingeborg Bachmann stammt der Satz: "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“. Die hätte allerdings zur Konsequenz, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden, und das will man unter allen Umständen vermeiden, derzeit sogar mit einem gewissen Erfolg, aber wer weiß, was die Zukunft noch bringt.
Eigentlich braucht man sich gar nicht mehr darüber zu wundern, dass Deutschland immer verrückter und absurder wird, statt das langsam wieder Vernunft einkehren würde.
Die logische Konsequenz daraus kann doch nur sein, dass aus dem ehemaligen Land der Denker und Dichter, das Land der Deppen und Doofen geworden ist.
Ein weiteres zentrales Thema ist der Umgang mit Israel, Vorwürfen des Antisemitismus, was ist antisemitisch, was ist anti-israelisch, Staatsräson etc.. Der Umgang mit der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich hat bis heute Einfluss auf die politischen Entscheidungen, besonders im Hinblick auf den Umgang mit Migranten und Asylanten, dem unterschiedlichen Umgang mit Langzeit- und Express-Deutschen und der Prioritätensetzung von eigener „Ur-Bevölkerung“ und Menschen aus dem Ausland.
Das Erkennen des unbestrittenen Unrechts der Zwangsdeportierung der Juden wirkt bis heute nach. Nüchtern betrachtet, darf man jedoch nicht Äpfel mit Birnen gleichsetzen, weil das zu einer Art „Beißhemmung“ bei notwendigen Schritten führt, in den Situationen, in denen es darauf ankäme, zuallererst an das eigene Volk und dann an Fremde zu denken.
Illegal sich in Deutschland aufhaltende Personen nicht ausnahmslos und nach Ablauf bestimmter Aufenthaltsfristen außer Landes zu bringen, wenn sie das Land nicht wieder freiwillig verlassen, wäre nur eine konsequente Umsetzung von deutschem Recht, in dem Gefühle sonst ja auch keine Rolle spielen. Wer schuldig ist wird nach deutschen Recht verurteilt. Da helfen leider auch die schönsten blauen Augen nichts. Die Umsetzung geltenden Rechts gilt für jedes Recht.
Der Zirkelschluss besteht darin, dass Gründe, die für die Berechtigung der Ausweisung von illegal sich hier Aufhaltenden, durch die Verantwortung für die jüngere deutsche Geschichte als Grund, nicht denselben Fehler noch einmal zu machen, gerechtfertigt werden. Man sagt das nicht so, aber der Geist spielt in den Entscheidungen eine maßgebliche Rolle, obwohl die Ausweisung etwas völlig anderes ist, als die damalige unterirdische Deportation von Juden. Das Fehlen einer klaren Abgrenzung und das Nichterkennen, dass es sich hier um zwei nicht miteinander vergleichbare Situationen handelt, führt zu dem Chaos, das derzeit herrscht.
Das ist absurd, passt jedoch in den psychisch-kranken Zustand des Staatswesens. Und das hat nicht das geringste mit Antisemitismus oder Judenfeindlichkeit zu tun.
Ein weiterer Beweis dafür, dass Deutschland nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, ist, dass es charakterlich, seelisch-geistig beeinträchtige Menschen gibt, die es auf Positionen geschafft haben, die es ihnen ermöglichen, ihre kranken Kriegsphantasien durch Eskalation voranzutreiben. Solche Menschen sind prädestiniert dafür, sehr schnell auch in einen Blutrausch zu geraten und dann Gnade uns Gott. Sowieso handeln sie staatsfeindlich, weil sich ihre Vorgänger darauf geeinigt haben, dass von Deutschland nur noch Frieden ausgehen soll. Diese edle Gesinnung treten sie mit Füßen, dass das geschieht, kann nur mit Verachtung gesehen werden.
Es wäre eine völlig andere Situation, wenn es eine konkrete Bedrohung für die Existenz des Staates Deutschland gäbe, die ist jedoch weit und breit nicht zu sehen. Was die derzeitigen Verantwortlichen sich da einreden und sogar offensichtlich glauben, ist ebenfalls ein Zeichen einer gemeingefährlichen kognitiven Wahrnehmungsstörung.
All diese Psycho-Attacken treffen auf ein polytraumatisiertes Volk, das sich nicht wehren kann, weil es selbst dazu psychisch viel zu instabil ist. Es fehlt die Resilienz, die es nie Gelegenheit hatte aufbauen zu können. Das wiederum führt dazu, dass dem Gelingen einiger gefährlicher Kriegsirrer beängstigender Vorschub geleistet wird.
Da eine psychische Spontanheilung weder bei denjenigen, die derzeit in Regierungsverantwortung sind, noch bei dem polytraumatisierten Volk zu erwarten ist, bleibt als logische Folge tatsächlich nur die Aussicht auf eine bevorstehende Zerstörung des gesamten Staates, ausgelöst durch ihn selbst.
Eine mit Gewalt verbundene Einwirkung von außen wäre die Wirkung des eingeschlagenen Weges der Selbstzerstörung, die obendrein noch mit der wirtschaftlichen einhergeht, und nicht die Ursache dafür.
Wenn sich Menschen aus verschiedenen Gründen ritzen, ist nicht der scharfe Gegenstand dafür verantwortlich (genau so wenig, wie das Auto, das in eine Menschenmenge fährt), sondern die Kräfte, die in diesem Menschen wirken, die ihn zu dieser Form der Selbstzerstörung antreiben.
Mit der Selbstzerstörung Deutschlands verhält es sich genauso. Deutschland, das geistig gemeinte deutsche Wesen, ist durch zerstörerische Kräfte in ihm geistig stark beeinträchtigt und bedürfte dringend einer professionellen Behandlung, um den Zustand der Gesundung einzuleiten.
Das, was viele Menschen als wahnsinnig, irre, absurd empfinden, ist das System eines kranken Staatswesens, denn auch das ist ein lebendiger Organismus, in einem Irrenhaus mit eingeschränktem, überwachten Freigang inklusive seiner traumatisierten Insassen.
Zu diesen, nennen wir sie einmal Hauptdiagnosen, könnten noch zahlreiche psychiatrische Nebendiagnosen hinzugefügt werden. Eine davon ist das Aufmerksamkeitsdefizit. Je mehr Russland betont, dass es nicht vorhat, Deutschland oder die NATO anzugreifen, was, wenn man die Umstände anschaut, glaubhaft ist, desto mehr eskaliert der Westen und allen voran Deutschland, das sich in einem Bedrohungswahn festgefahren hat.
Den beiden hier genannten jüngeren zwei Traumata müsste man eigentlich noch ein erstes Trauma voranstellen, das wäre der 1. Weltkrieg, der mit seinem Ausgang und den Versailler Verträgen den Grundstein für den 2. Weltkrieg gelegt hat.
Es geht hier nicht um die Schuldfrage, wer für die beiden Weltkriege letztendlich verantwortlich ist. Deutschland sicher nicht ganz allein. Es gibt Anzeichen dafür, dass Sarajewo bereits damals eine False-Flag-Aktion gewesen sein könnte. Es geht hier vor allem darum, was diese Ereignisse mit Deutschland und seinen Menschen gemacht haben. Und der 1. Weltkrieg muss zumindest erwähnt werden, weil es derzeit eine erschreckend ähnliche Gemengelage gibt, wie vor ihm. Und niemand wollte die Bestie Krieg aus dem Käfig lassen, und trotzdem konnte sie ausbrechen.
Fortsetzung Teil 3, da geht es unter anderem um Heilung
(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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