Man riecht es nicht, man schmeckt es nicht, aber es ist da, und es treibt sein Unwesen
Das Corona-Gift ist noch viel weitreichend toxischer, als seine rein medizinische „Wirkung“, die Nebenwirkungen bis hin zum Tod verursachen kann.
Das Gift ist nicht nur materiell, sondern auch geistig. Physisch konnte man auf eine Injektion verzichten, psychisch erzeugte der Gebrauch des Verstandes eine bedingte Immunität, die bis heute anhält.
Geistig konnte es dennoch jeden Menschen zumindest berühren, was durch stetiges Eintröpfeln, langsam aber kontinuierlich, die Gesellschaft zerstört hat. Einen gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt es nicht mehr.
Die beiden Corona-Lager sind wie festbetoniert.
Der Kontaktabbruch in Freundschaften, oft, ohne dass es zu einer Aussprache gekommen war, die Risse durch Familien, sind wie eingefroren.
Nur in ganz seltenen Ausnahmen kommt es vor, dass diejenigen, die dafür verantwortlich sind, auf diejenigen zugehen, die die gesamte Zeit hindurch offen für ein klärendes Gespräch waren, von ihrer Seite aus, den Versuch zu starten, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.
Vielleicht, weil sie immer noch davon überzeug sind, dass ihre Entscheidung richtig war, wofür es zahlreiche Gründe gibt, dass das Gegenteil der Fall ist, vielleicht ist Scham im Spiel, vielleicht fehlt der Mut. Man weiß es nicht genau, weil man irgendwann für tot erklärt wurde. Man findet nicht mehr statt, man kommt nicht mehr vor. Warum sollte man mit jemandem Kontakt aufnehmen, den es gar nicht mehr gibt?
Kein Wunder, dass man dieses Verhalten, für das es in der vorangegangenen Zeit einer langjährigen Freundschaft nicht die geringsten Anzeichen gab, als nicht normal bezeichnen muss. Das ist die eine Seite der Vergiftung.
Die andere Seite der Vergiftung ist das Verhalten zu akzeptieren, obwohl man es nicht wirklich versteht. Es bleibt ein großes Fragezeichen. Gründe, die dieses Verhalten erklären würden, bleiben Spekulationen, weil es an einer Bestätigung oder Entkräftigung der Verursacher dieses Missgefühls fehlt. Man lernt damit zu leben, weg ist es deshalb jedoch nicht. Das nagt feinfühligen Menschen an der Seele und man muss aufpassen, dass sie keinen Schaden nimmt. Aber ein bisschen dringt das Gift schon auch in sie ein.
Aus Sicht der eigenen Psychohygiene wäre es das Beste, Abstand zu gewinnen, sich auf sich selbst und diejenigen zu konzentrieren, die man in der Corona-Finsternis neu kennengelernt hat, wunderbare Menschen, doch man hat auch noch sein Leben vor Corona, in dem in jungen Jahren Freundschaften geknüpft wurden, die bis zu dieser Finsternis alle Höhen und Tiefen des Lebens gemeistert haben. Man ist zusammen durch dick und dünn gegangen, ist gemeinsam älter geworden, war davon überzeugt, da könne kommen was wolle, diese Freundschaften würden auch das aushalten, man wurde eines Besseren belehrt.
Plötzlicher Kontaktabbruch.
Und wie schlimm ist es, wenn es um Familienangehörige geht, wenn erwachsene Kinder nicht mehr mit ihren Eltern sprechen oder umgekehrt, man nicht mehr voneinander weiß, wie es dem anderen geht. Man mag vielleicht über große Entfernungen voneinander getrennt sein, vielleicht hat man sich nur ein paar Mal im Jahr gesehen, in größeren Abständen miteinander telefoniert. Die eigenen Kinder haben sich irgendwo ein eigenes Leben aufgebaut, eine Familie gegründet, aber der Faden ist nie abgerissen. Seit dem Corona-Verbrechen ist das anders. Das Band ist durchschnitten und das tut weh.
Es heißt nicht umsonst: Blut ist dicker, als Wasser. Das ist eine Tatsache, die man nicht einfach so ignorieren kann.
Der Staat könnte zur Heilung beitragen, in dem die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden, Recht und Gerechtigkeit walten würden, doch da er Mittäter ist, sind die Aussichten darauf sehr gering. Und die Menschen werden mit diesem Unrechtsempfinden alleine gelassen.
(Das Schreiben darüber gehört, ehrlich gesagt, auch zur eigenen weiteren Verarbeitung des Erlebten.)
Das Gift dringt inzwischen sogar noch tiefer ein. Selbst unter den kritischen Menschen bröckelt der Zusammenhalt. Nachdem der unmittelbare Druck, der durch die Corona-Inszenierung entstanden ist, seit einiger Zeit nachgelassen hat, merkt man, dass man sonst eigentlich zu wenig Gemeinsamkeiten hat, die den Wunsch nach einem weiteren Verkehr miteinander erwecken könnten. Man hat sich einfach sonst nichts zu sagen. Jeder geht wieder seiner Wege. Der Abstand zu einander wird größer, bei nur wenigen entwickeln sich wirklich aus Schicksalsgemeinschaften wirklich feste, neue Freundschaften. Die sind dann allerdings um so intensiver, was gegenseitig Kraft schenkt.
Viele unter den Kritischen wollen von Corona einfach nichts mehr wissen, sie haben genug davon. Verständlich, jedoch am Ende bleiben sie mit einem nicht verarbeiteten Trauma zurück, das sie möglicherweise bei einem neuen Trigger wieder einholen kann.
Wie wollen sie Resilienz aufbauen, für den Fall, dass man sich eine neue Attacke auf die Menschheit ausdenkt, wenn sie dieses Trauma nicht aufgearbeitet haben. Schon klar, muss jeder für sich entscheiden, jedoch gesund für die eigene Psychohygiene fühlt sich das nicht an.
Andere flüchten sich in ihren Glauben, werden dabei katholischer, als der Pabst, und vergessen darüber, christlich zu denken und zu fühlen. Ein Teil der Realität wird ausgeblendet und man glaubt und hofft, sein „Seelenheil“, seinen inneren Frieden durch die Heiligen Schriften zu finden. Mag ja sein und sei auch jedem gegönnt, wenn das gelingt, eine Abschottung gegenüber einem Teil der Realität bleibt es dennoch. Welche unsägliche Rolle hat die Institution Kirche während der Corona-Finsternis gespielt, wo war das Licht, das sie hätte ausstrahlen können? Zu viel geistliche Versager, nein danke!
Weiter findet eine Aufspaltung in Untergrüppchen statt. Die einen sind Pro-Trump, Pro-Israel, geraten in genau dieselbe Einseitigkeit, auch innerhalb der sogenannten kritischen neuen Medien, die sie den Mainstream-Medien während der Corona-Jahre vorgeworfen haben. Viele kritische Geister können sich mit dieser Einseitigkeit nicht identifizieren und wenden sich von solchen Informationsquellen ab.
Die Demokratie, so, wie wir sie bisher kannten, zeigt, dass sie im Grunde genommen nur eine Simulation ist, der wir alle auf den Leim gegangen sind. Sie hat das Volk nicht davor geschützt, dass „der Staat“ übergriffig werden konnte und es bis heute immer noch ist. Im Gegenteil, die Übergriffigkeit wird weiter ausgebaut und hat inzwischen beängstigende Formen des Totalitarismus angenommen.
Die eigentlich unveräußerlich sein sollenden Grundrechte sind zur Verhandlungssache geworden, „der Staat“ erdreistet sich, sie nach seinen Vorstellungen auszulegen, zu verändern oder zu verbiegen.
Das Volk hat praktisch keine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken. Es ist machtlos, es ist weitgehend handlungsunfähig.
„Alle Macht geht vom Volke aus“ ist inzwischen der Lächerlichkeit preisgegeben. Weil dem so ist, ist das System, in dem wir leben müssen, keine Demokratie mehr, weil das Volk durch die von den Machthabern eingeführte Unseredemokratie ausgeschaltet wurde.
Wer glaubt, durch Wahlen etwas ändern zu können, hat die Lüge von einer intakten Demokratie immer noch nicht verstanden.
Wer sich die Mühe macht, kann inzwischen größere Zusammenhänge erkennen. Das geschieht jedoch nicht in dem Ausmaß, in dem es passieren sollte, weil man mit der Bequemlichkeit vieler Menschen rechnen kann.
Zu anstrengend für diejenigen, die über Jahrzehnte hin zum Konsum erzogen worden sind. Das gilt auch für Informationen, die wie geschälte Apfelscheite auf einem kleinen Tellerchen feilgeboten werden. Man braucht nicht selbst zu schälen, man brauch sie nur in den Mund zu stecken, mit wenigen Bissen sind sie zu Brei zerkleinert, herunterschlucken, verdauen, fertig.
Für diejenigen, die sich ihren Wahrheitssinn bewahrt haben, ist es unerträglich, dass die Lüge ihnen überall entgegentritt. Sie ist das Transportmittel für das schleichende Gift, das überall eindringt. Der Wirkstoff ist das „Böse“, das seine zersetzende Kraft entfalten kann, die die Menschlichkeit zerstört. Das einzig wirkende Gegengift ist die Wahrheit, so bitter sie auch erscheinen mag. Sie muss ausgesprochen werden, immer und immer wieder.
Derzeit sieht es so aus, dass man hellwach ganz genau schauen muss, wo Inseln von Menschen sind, die sich ihr Menschsein bewahrt haben und sich denen anschließen.
Und selbst da muss man „höllisch“ aufpassen, dass man nicht Gefahr läuft, in eine Sekte zu geraten, die einem Heil und Rettung verspricht, wenn man jedoch genau hinschaut, letztendlich aber auch „nur“ eine eigene Ideologie verfolgt. Und es gibt auch unter den gegenüber Corona kritisch seienden Menschen genug, die darauf hereinfallen.
Derzeit findet auch unter den kritischen Denkern ein Rückzug statt, weil es immer schwerer wird, „Gleichgesinnte“ zu finden.
Es ist eine Dynamik vorhanden, aber sehr stark in die falsche Richtung, die noch mehr zur Spaltung, zur Vereinzelung führt, statt neue, feste Gemeinschaften von Bestand entstehen zu lassen.
Vielleicht hat auch das einen tieferen Sinn, vielleicht ist jetzt eine Atempause angesagt, um Kraft zu sammeln, um zu gegebener Zeit gestärkt vorangehen zu können. Vielleicht braucht es eine Art Stillstand vor einem Neuanfang, von dem wir alle nicht wirklich wissen, wie er aussehen wird.
Bei vielen lässt die Kraft nach, kein Wunder, nach inzwischen sieben langen Jahren der Dystopie. Doch es gibt immer noch solche, die unermüdlich weitermachen, die aufdecken, die aufklären, die nicht akzeptieren wollen, dass bei Aufgabe am Ende die andere, die falsche Seite gewinnt, und wenn es die eigene Gesundheit oder gar das eigene Leben kostet. Das Böse hat noch längst nicht seine ganze Kraft entfaltet, das Gute jedoch auch nicht. Ja, am Ende ist es stärker, doch an den Punkt muss man erst einmal gelangen, und niemand hat eine Ahnung, wie lange das noch dauern kann.
Man ist hin- und hergerissen, schwankt, sinkt darnieder, steht wieder auf, macht weiter. Einen Tag voller Hoffnung, den nächsten kraftlos. Das geht an die Substanz. Kraft schöpfen, weitermachen, denn Aufgeben ist keine Option.
Fortsetzung Teil 2
(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay)