Man riecht es nicht, man schmeckt es nicht, und dennoch liegt Krieg in der Luft
Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass da noch einige unschöne Attacken folgen, die vor allem ein Ziel haben, die Zerstörung in großem Maße. Eine davon ist die Kriegslüsternheit, die durch die ständige Eskalation vorangetrieben wird. Es soll zerstört werden, was zerstört werden kann.
Die Regierungsverantwortlichen in Deutschland missachten das Friedensgebot in besonders eklatanter Weise. Gerade Deutschland hat hier aufgrund seiner besonderen Bedeutung in der Geschichte eine ganz entscheidende Rolle. Sie verraten damit das Land und seine Bürger, die, wenn sie gefragt würden, sich sicher für den Frieden, statt für Krieg aussprechen würden. Wieder einmal wird hier deutlich, dass Krieg immer vor allem von Regierungen und im allerseltensten Fall vom Volk ausgeht und wie machtlos die derzeitige Demokratie ist, den Willen des Volkes umzusetzen.
Ein großes Aufwachen in Bezug auf die ständig wiederholten Bedrohungsszenarien ist nicht in Sicht. Die Mehrheit der Menschen ist weiterhin im Langzeit-Koma, hypnotisiert, kopflos, apathisch, paralysiert, von den eigenen Gefühlen entkoppelt, nicht mehr im Stande, klar zu denken. Wie soll mit solchen Menschen dem Verfall von Staat und Gesellschaft Einhalt geboten werden? Einerseits will niemand einen Krieg, andererseits tut man so, als sei Frieden etwas, das sich gar nicht ändern kann. Ein Widerspruch, eine Zerrissenheit, der Teil der geistigen Spaltung, der Spaltung im Denken.
Corona verhindert bis heute, dass sich über dieses Thema hinaus starke Gemeinschaften bilden, die sich für ein Ende des Krieges in der Ukraine einsetzen, die berechtigte Kritik an Israel üben, die der Staat nach wie vor weitgehend mit dem Siegel „antisemitisch“ versieht, die in der Lage wären, die USA in ihre Schranken zu weisen und ihnen unmissverständlich klarzumachen, dass sie mit ihrem eigenen Land genug zu tun hätten, und andere Länder mit ihren „Weisheiten“ gefälligst in Ruhe zu lassen haben.
Auch, wenn es im Iran reichlich Anlass zu Kritik gibt, der Iran ist derzeit das einzige Land, dass sich erfolgreich traut, den überheblichen, übergriffigen USA die Stirn zu bieten.
Für viele andere Staaten, auch für die europäischen, wäre es angebracht, die Gunst der Stunde zu ergreifen, sich dem Iran anzuschließen, um sich letztendlich auch von dem US-amerikanischen Joch zu befreien. Und ganz nebenbei würde auch noch eine von den USA unabhängige Rohstoffversorgung dabei herausspringen. Das beträfe vor allem alle europäischen Länder, in denen NATO-Stützpunkte unterhalten werden. Sicher, leichter gesagt, als getan, aber warum sich nicht auch einmal trauen, ganz neu zu denken?
Das wäre die Gelegenheit, die USA des Landes zu verweisen und tatsächlich wieder volle Souveränität zu erlangen. Stattdessen nimmt in Kürze in Leipzig eine US-Raketenfabrik ihre Aktivität auf. Wenn man schon auf ehemaligem DDR-Gebiet keinen Stützpunkt errichten darf, dann ist es doch fein, wenn man so wenigstens auch dort einen Fuß in der Tür hat.
Man hat das Gefühl, es läuft wirklich alles in die genau entgegengesetzte Richtung von dem, was eigentlich geschehen müsste.
Mit einem anderen Denken könnte die Wahrung des friedlichen Miteinanders auch anders, als „nur“ mit militärischer Abschreckung und Präsenz erfolgen, nämlich wenn das Menschsein, die menschlichen Gemeinsamkeiten die Grundlage eines friedlichen Miteinanders wären.
Hier fehlt der Bewusstseinssprung, der einen großen Teil der Menschen dazu befähigen würde, in anderen Kategorien zu denken, als die, in denen wir uns derzeit bewegen. Die Pfade, wie wir uns derzeit vorzustellen haben, wie ein friedenssicherndes Miteinander zu gestalten ist, müssten dringend verlassen werden zugunsten eines Denkens, in dem der Mensch wieder im Mittelpunkt allen Handelns steht, und nicht die Interessen von Staaten oder die Profitaussichten des militärischen Komplexes.
Man kann fast nur auf ein Wunder hoffen, dass dieser Bewusstseinssprung hoffentlich sehr bald stattfindet. Anders wird die Wahrscheinlichkeit von Tag zu Tag größer, dass wir alle miteinander in einer großen, neuen Weltkatastrophe landen. Ein gegenteiliger Trend ist derzeit nirgendwo auszumachen. Man hört zwar immer wieder einmal von Friedensbestrebungen, doch außer viel Geschwätz von Schwätzern ist bisher dabei nichts herausgekommen.
Es sind nicht nur bereits die Weichen dazu gestellt, der Zug in Richtung Krieg ist bereits angerollt und nimmt täglich Fahrt auf.
Und plötzlich ist der da, der Krieg. Keine hat ihn wirklich gewollt, aber er ist ausgebrochen. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich genau das ereignet. Und ist die Bestie erst einmal von der Leine, ist es umso schwieriger, sie wieder einzufangen. Das sieht man in der Ukraine, das sieht man im Iran. Und in beiden Fällen stecken die USA dahinter.
Man kann deshalb nicht immer wieder eindringlich genug davor warnen.
Manche mögen das Vorangegangene als sehr düster, vielleicht sogar übergriffig oder anmaßend ansehen. Jedes Mittel sollte recht sein, um vor der drohenden Gefahr, dass die derzeitigen Zustände vollkommen und endgültig aus dem Ruder laufen, zu warnen.
Der Lüge, dem Bösen kann man nur mit einer größtmöglichen Annäherung an die Wahrheit begegnen. Eine Beschreibung der Realität trägt da sehr dazu bei, auch, wenn sie oft nicht leicht zu ertragen ist.
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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