Wenn die Menschlichkeit verloren geht, ist das der Anfang vom Untergang eines Teils der sogenannten zivilisierten Welt
Die Türkei beantragt einen Interpol-Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu. Wenn das so weitergeht, wo darf er dann noch hin?
Piers Morgan interviewt Daniella Weiss, die es nicht über die Lippen bringt, das Leben eines Palästinensers dem eines Juden gleichzustellen. Das hat wohl etwas mit der Überzeugung zu tun, zum „Auserkorenen Volk“ zu gehören, das dadurch das Recht hat, sich über andere zu erheben. Seine genaue Frage lautete, ob das Leben eines Palästinensers genau so viel wert sei, wie das eines Juden. Die Frage war eine Anspielung auf die Aussage eines israelischen Richters, der gesagt hat: -Das Leben eines Israelis ist 1 Million mal mehr wert, als das eines einzigen Palästinensers.- Einer giftigen Schlange gleichend, windet sich Daniella Weiss um eine präzise Antwort, fängt an von Männern und Frauen zu faseln, die man ja auch nicht vergleichen könne. Da werden Erinnerungen wach.
Den palästinensischen Vogel aber schießt der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir ab. Der bezeichnet sich selbst als einen faschistischen Politiker. Nachdem es wieder eine Todesstrafe für Palästinenser gibt, die er gebührlich mit Sekt gefeiert hat, können diese von Militärgerichten, wegen Terrorismus im besetzten Palästina, zum Tode durch Erhängen verurteilt werden. Dafür wird eigens eine Hinrichtungsstätte gebaut, die ebenfalls mit seinen Worten, mit „Gottes Hilfe“ Gestalt annimmt, selbstverständlich mit Zuschauerbereich, damit Angehörige von Opfern die Hinrichtung verfolgen können.
Ben-Gvir meint, in Gaza sollten gezielt Tötungen durchgeführt werden. Jede Nacht 30, 40, nicht nur die, die eine direkte Bedrohung sind. Es gibt dort Menschen, die es nicht wert sind, zu leben. Sie sollten nicht leben, es sind nicht mal Menschen. Kommt einem das irgendwie bekannt vor?
Die israelische „Regierung“ teilt diese Meinung angeblich nicht, ist aber entweder nicht in der Lage, oder willens, dieses Ungeheuer in Schach zu halten. So lässt sie ihn weiter gewähren. Oder darf der Sicherheitsminister in Israel "einfach mal so" in Eigenregie eine Hinrichtungsstätte bauen lassen? Wohl kaum!
Empörung in der israelischen Bevölkerung gibt es angeblich auch nicht, was soll man dazu sagen?
Was dieses …………… (bitte selbst einsetzen), da von sich gibt, ist widerlich, menschenverachtend, verabscheuenswert und außerhalb der sogenannten, westlichen Zivilisation. Dieses Wesen hat wahrscheinlich zu viel in der eigenen Geschichte gelesen und falsche Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für eine Vorgehensweise daraus gezogen. Die Aussagen von Ben-Gvir gehören in die unterste Schublade eines Kastens, der im 27. Kellergeschoss in der hinterletzten, tiefdunklen Ecke steht. So redet man grundsätzlich nicht über Menschen, und so denkt man schon gar nicht. Anscheinend haben das noch nicht alle verstanden.
Sind das alles „nur“ Einzelfälle in Israel, oder ergibt die Ansammlung einzelner Bäume bereits einen kleinen Wald?
Wer will uns Deutschen jetzt bitte noch erzählen, dass jegliche Kritik an der Regierung Israels, zu der Ben-Gvir wohl als Sicherheitsminister eindeutig zählt, antisemitisch ist, wenn selbst der Präsident des Zentralrats der Juden Josef Schuster die Worte dieses Scheusals aus der Untiefe als zutiefst beschämend bezeichnet, was allerdings stark untertrieben ist.
Und auch sei die Frage erlaubt, wie sich das mit der deutschen Staatsräson vereinbaren lässt?
Deutschland ist immer noch nicht in der Lage, dass man Kritik an einem Wesen üben darf, ohne gleich „eingeordnet zu werden“, wenn sie, wie in diesem Fall, aus rein menschlicher Sicht berechtigt ist, gleich, welcher Religion er oder sie angehört.
Zur Einordnung: Einordnen ist ja heutzutage wichtig. Bevor ich mich zu den Verlautbarungen von jemandem äußere, schaue ich mir nicht erst seine Religionszugehörigkeit an und entscheide dann, ob und wie ich etwas dazu schreiben „darf“ oder nicht. Ich schaue mir den Menschen an, wie er sich äußert und wie weit man ihn überhaupt noch zur Gattung Mensch oder eher zur Gattung Ungeheuer zählen sollte.
Fairerweise muss man aber auch die Frage stellen, wer wirklich einschätzen kann, was tatsächlich in Israel los ist? Die Mentalität des Verschleierns und Nicht-eindeutig-Stellung-Beziehens, sowie das Im-vagen-halten, ohne sich festzulegen, scheint hier auch eine wichtige Rolle zu spielen. Über die tatsächlichen Schäden, die durch den von Israel und den USA ausgelösten Konflikt mit dem Iran, durch den Iran in Israel verursacht worden sind, ist eine Nachrichtensperre verhängt worden, die erstaunlich gut funktioniert. Man weiß nicht wirklich, ob nun eine Mehrheit oder eine Minderheit der Bevölkerung für oder gegen die zionistische Regierung und die Träume von einem Groß-Israel sind. Israel führt den Konflikt im Libanon weiter, zündelt in Syrien und liegt im Klinsch mit der Türkei.
Alles hängt mit allem zusammen. Es wird immer schwieriger, die Knoten zu lösen, und weil es so schwierig ist, braucht nur jemand auf die Idee zu kommen, besser alles schnell zu verbrennen, als noch weiter zu puzzeln, und dann wäre der Weltkrieg nicht nur psychisch, sondern auch physisch da.
Sind Anzeichen zu erkennen, dass das israelische Regime im Verborgenen weltweit fester an den Strippen zieht, als uns, besonders in Deutschland, weißgemacht werden soll?
(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
(Helfen Sie, dass das nicht zensierbare pareto-Projekt weiterwächst. Leiten Sie Artikel, die Sie auch in den telegram-Kanälen finden, an Menschen weiter, von denen Sie sich vorstellen können, dass sie sich dafür interessieren.)
(Hier können Sie gerne meine Arbeit unterstützen:)
* *
* *

* *
(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
* *
(Bild von pixabay)