Deutschland hat den Boden der Realität verlassen und seine Urteilsfähigkeit ideologischen Irrwegen geopfert
Den Zustand der Staatlichkeit Deutschlands kann man mit einem Bild beschreiben, nämlich dem eines Luftschiffes, das bereits vom Boden der Demokratie, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit abgehoben hat und derzeit über ihm schwebt. Noch hat es mit wenigen dünnen Seilen Verbindung mit dem Boden. Diese werden gehalten von Menschen, die Demokratie verstanden haben und denen das Gehirn nicht abhandengekommen ist. Mit ihnen könnte es wieder heruntergezogen werden.
Aus dem Fenster der ersten Klasse schauen grinsend Berliner Visagen, die man nicht mehr ertragen kann.
Die Seile könnten auch von den fehlgewählten Delegitimieren einer funktionierenden Demokratie gekappt werden, dann flöge es davon und hätte damit den Boden einer Demokratie, die ihren Namen verdient hätte, endgültig verlassen. Ziel der Reise wäre die Vorstellung eines Staatssystems, in dem keiner freiwillig leben will, der Freiheit verstanden hat.
Deutschland scheint nach dem 2. Weltkrieg wieder ein „Talent“ dafür entwickelt zu haben, auf’s Eis zu gehen, wenn ihm zu wohl geworden ist. Woran könnte man das festmachen?
Eine funktionierende Energieversorgung wird durch ideologische Phantastereien ersetzt, in der die Gewähr einer stabilen, dauerhaften Versorgung ausgeschlossen ist. Die Folgen werden entweder nicht zu Ende gedacht, oder sie sind gezielt beabsichtigt.
Der terroristische Anschlag auf eine gesicherte Gasversorgung durch die Ostsee wird hingenommen, kommt sogar der sogenannten Energiewende aus Sicht der Irren, die sie eingeleitet haben, entgegen. Die Reaktion, besser die Nicht-Reaktion auf die Folgen der Kappung russischer Gaslieferungen hat masochistische Züge. Jede Form von ausländischen Interessen scheint wichtiger zu sein, als die ureigensten deutschen, das wäre eine sichere und kostengünstige Energieversorgung, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu gewährleisten.
Die Folge ist die Vernichtung tausender von Arbeitsplätzen und die Abwanderung tragender Unternehmen, die sich die „Luxus-Energie“ nicht mehr leisten können. Die Insolvenzwelle rollt und rollt.
Obendrein müssen sich die Deutschen noch von einem dahergelaufenen Sauerländer anhören, dass sie zu faul sind. Paroli bieten sie weitgehend nicht.
Die Gesellschaft, die einmal die Deutschen ausmachte, befindet sich in Auflösung.
Immer mehr gut ausgebildete junge Menschen, die Zukunft Deutschlands, überlegen, das Land in nächster Zeit zu verlassen. Von verhaltensoriginellen, sogenannten Politikern hört man dazu als Kommentar: Sollen sie doch gehen! Das ist eine Aufforderung zur Demontage der Generationenfolge in der Gesellschaft.
Man bekommt den Eindruck, Deutschland soll ausgeräumt werden, um Platz zu schaffen, aber für was?
Um auf „Nummer sicher“ zu gehen, falls die eigenen Anstrengungen zur eingeleiteten Selbstzerstörung des Landes nicht vollständig ausreichen sollten, wird nichts unterlassen, ein künstlich herbeigeredetes Feindbild aufzubauen, dass Aufrüstung, Aufwuchs und „Kriegstüchtigkeit“ rechtfertigen soll. Die Bundeswehr besucht Schulen, um künftiges Kanonenfutter anzuwerben. Die Bundeswehr hat in Schulen nichts zu suchen!
Der Sozialstaat soll in einen Militärstaat umgebaut werden.
Wie anders ist das zu bewerten, als eine Lust am eigenen Untergang?
In der Rechtsprechung ist eine unsersystemkonforme Gesinnung wichtiger, als das Sich-halten an Paragraphen. Deutschland hat überwiegend gute Gesetze, doch was nutzen die, wenn willige Richter und Gerichte sich als Biegeeisen betätigen, um dem System genehme Urteile zu fällen? Tür und Tor sind damit für den Einzug der Willkür weit geöffnet.
Jedes Fehlurteil, das „Im Namen des Volkes“ gesprochen wird, verfestigt den Beweis, dass sich Deutschland von einem Rechtsstaat hin zu einem Unrechtsstaat entwickelt.
Unliebsame Kandidaten bei Wahlen werden ausgeschlossen. Auch das geschieht in der deutschen Geschichte nicht zum ersten Mal. Ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Demokratie in Auflösung befindet.
Die tragende Säule einer funktionierenden, gelebten Demokratie ist die Meinungsfreiheit. Diese wird, wo es geht, perfide und in kleinen Dosen immer mehr eingeschränkt. Unliebsame Stimmen werden mundtot gemacht, in dem man ihnen die Existenz vernichtet, Verträge nicht verlängert werden, oder unbegründete Kontenkündigungen erfolgen.
Der Schutz des Kindeswohls (auf das man während der Corona-Finsternis keine Rücksicht genommen hat), wird missbraucht, um Zensur zu verdecken.
Die Freiheit und das Respektieren der Privatsphäre, die staatliche Achtung privaten Eigentums, werden durch verschiedene Überwachungsmöglichkeiten und deren Verknüpfung abgeschafft, zugunsten eines Überwachungsstaates, der seine Insassen an die Leine nehmen will, um sie dahin zu lenken, wo er sie hinhaben will, von Figuren, die es nicht verdient haben Demokraten genannt zu werden. Es ist noch gar nicht so lange in Deutschland her, da wurden Staaten, in denen solche Verhältnisse herrschten, zu Recht mit Verachtung betrachtet.
Unterstützt werden diese Bestrebungen von Brüssel, das immer mehr außerdemokratische Strukturen entwickelt, die mehr an eine Reichsregierung mit untergebenen Gauen erinnert, als an den Zusammenschluss von souveränen Staaten. An ihrer Spitze Deutsche, die diesen Prozess vorantreiben, statt sich für die Erhaltung des Friedens, schon allein aus einer geschichtlichen Verantwortung heraus, unermüdlich einzusetzen.
Man bekommt immer mehr das Gefühl, da ist ein Geist aus der Flasche ausgebrochen, von dem man glaubte, dass er ein für alle Male und auf ewig darin gefangen sein würde.
Dieser Geist hat bereits seine zerstörerische Kraft entfaltet, die sich zunächst in erster Linie gegen Deutschland selbst richtet. Die Staaten in Europa sollten sehr auf der Hut sein, dass sie sich nicht von diesem Ungeist erfassen lassen und erkennen, in welche Richtung Deutschland abdriftet. Deutschland isoliert sich von den anderen freiheitlich-demokratischen Staaten in Europa.
Bei anzunehmend fortschreitenden Tendenzen wäre es die Aufgabe der umliegenden europäischen Staaten, sich ihrer Souveränität zu besinnen, sich von Brüssel zu distanzieren und Deutschland gezielt zu isolieren, damit sich das antidemokratische Geschwür nicht weiter ausbreiten kann.
Die Seele Deutschlands scheint untrennbar mit Selbstzerstörung, Leid, Armut, Selbstüberhöhung, falschen Moralbegriffen, negativem Perfektionismus, der Tragödie, Geschichtsvergessenheit, Großmannstum, Selbstüberschätzung, Zerstörungswillen und Untergang verknüpft zu sein.
Die Seele der Deutschen scheint geprägt zu sein von Duckmäusertum, Untertänigkeit, Obrigkeitshörigkeit, Phlegmatismus, vorgetäuschter Hilflosigkeit – „Was kann ich denn schon alleine ausrichten?“, Leidensfähigkeit, Bequemlichkeit, Selbstzerstörung, Masochismus und leider auch großer Dummheit, die ihnen über Jahrzehnte durch ein fehlgeleitetes Bildungssystem anerzogen wurde, unterstützt von den staatlichen Anstalten für Volksverblödung und Gehirnwäsche.
Jeder, der irgendwie kann, sollte aus der für ihn bereitgehaltenen dritten Klasse des Luftschiffs herausspringen, so lange der Boden noch erreichbar ist, um entweder vor Ort den Boden für eine Demokratie zu bereiten, die ihren Namen wieder verdient hätte, oder, so weit er kann, davonlaufen, sich in Sicherheit bringen, und aus der Entfernung heraus daran mitarbeiten, dass Deutschland wieder zu einem freiheitlich-demokratischen Land wird, dass es derzeit zunehmend nicht mehr uneingeschränkt ist.
Jeder, der es im Rahmen seiner Mittel und Möglichkeiten unterlässt, die unhaltbaren Zustände in Deutschland nicht wieder zum Besseren zu wenden, mach sich zum Mittäter. Er ist mitschuldig an seinem eigenen Untergang, wenn er auch weiterhin wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen bleibt und einfach nur abwartet, was als Nächstes passiert. Wie damals, Unter-dem-Radar-bleiben-wollen, ist aufgrund der großen Gefahr für die Freiheit nicht angebracht.
Deutschland war einmal das Land der Denker und Dichter. Wo ist die Kreativität geblieben, aus einem durch inkompetente Minderleister, in jeder Form heruntergewirtschafteten Land, wieder ein Land zu machen, in dem man gerne lebt und Bedingungen herrschen, die einen positiven Blick in die Zukunft ermöglichen?
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