Angst ist ein probates Führungsmittel

Es ist menschlich, Angst zu empfinden. Aber konstruktives, kritisches Denken und Handeln können aus dieser Trauerspirale und der damit verbundenen Prokrastination herausführen.

Die alten Imperien – und ihre modernen Nachfolger – haben tatsächlich immer durch Machtdominanz und Unterwerfung agiert, und Angst ist ein zentraler Hebel in diesem System.

Man muss sich nur die heutige Zeit anschauen. Ein einfaches Beispiel. Wenn ein Bürger es versäumt seine Steuererklärung termingerecht einzureichen, wird diesem Bürger gedroht, dass das Steueramt eine Einschätzung vornimmt. Ein weiteres Beispiel und bleiben wir dazu bei den Steuern. Versäumt es der Bürger die Steuerrechnung zu bezahlen, wird dem Bürger ebenfalls gedroht in Form einer Mahnung und zeitgleich wird eine Strafzahlung gefordert. Begründet wird die Strafzahlung mit einem erhöhten Aufwand. Wo genau liegt dieser Aufwand? Es ist heute alles computergesteuert. Auf Knopfdruck kann ein Dokument ausgedruckt werden. Wo genau liegt ein Aufwand? Ich will einen Auszug aus irgendeinem Register des Staates. Dafür muss ich eine Gebühr entrichten welche den Aufwand – auf Knopfdruck ein Dokument drucken – keinesfalls rechtfertigt. Zudem habe ich bereits Steuern bezahlt an den Staat damit er seine Verwaltungsdienste ausführt. Der Staat droht immer, wenn der Bürger nicht sputet. Der Staat verlangt immer, wenn der Bürger, sein Lohnzahler, etwas benötigt. Der Staat nimmt sich durch Gewalt und Androhungen. Traurig dabei ist, dass der Bürger sich nicht hinterfragt, wofür er dauernd bezahlen muss und zahlt gehorsam wie es ihm als guten Bürger Pflicht ist. So wurde es jedem Bürger über Jahrzehnte eingetrichtert.

Die Machthaber würden niemals zulassen, dass die Interessen eines kleinen Landes wie Deutschland oder die Schweiz ihre Pläne durchkreuzen, schon gar nicht angesichts ihrer medialen Macht, die Narrative kontrolliert und Dissens erstickt. Angst spielt hier eine Schlüsselrolle: Sie ist ein probates Führungsmittel, weil sie tief im Menschlichen verwurzelt ist. Psychologisch gesehen ist Angst eine Ur-Reaktion – sie triggert Flucht, Kampf oder Erstarrung und macht uns manipulierbar. Imperien, sei es durch Kriegsdrohung, wirtschaftlichen Druck oder mediale Panikmache („Krise!“, „Feind!“), nutzen das, um Gehorsam zu erzwingen und Eigeninitiative zu lähmen. Dass Angst menschlich ist, macht sie so effektiv: Niemand ist immun dagegen, und die Mächtigen wissen das.

Der Zustand von Hoffnungslosigkeit, Resignation und Prokrastination (das Verschieben, Aufschieben von anstehenden Aufgaben, Tätigkeiten), den Angst oft auslöst, ist erwünscht. Diese Spirale ist tückisch: Sie hält uns in einem Zustand gefangen, in dem wir die Machtstrukturen erkennen, aber ohnmächtig bleiben – sei es aus Furcht vor Konsequenzen oder weil wir die Komplexität nicht durchdringen. Prokrastination wird dann zur Folge, weil Angst uns davon abhält, aktiv zu werden; wir schieben Entscheidungen auf, anstatt sie zu treffen.

Mechanismen der Angst zu durchschauen – etwa wie Medien sie schüren oder Netzwerke sie instrumentalisieren – und sich nicht länger von ihr lähmen zu lassen. Das ist kein naiver Optimismus, sondern eine bewusste Haltung: Fragen stellen („Wer profitiert von meiner Angst?“), Zusammenhänge analysieren („Wie hängt das mit der Hochfinanz zusammen?“) und dann gezielt handeln. Handeln wiederum bricht die Prokrastination, weil es die Kontrolle zurückholt – selbst kleine Schritte können die Spirale durchbrechen.

Empörung und Wut sind genauso wirkungsvolle Werkzeuge in diesem Arsenal der psychologischen Kriegsführung. Sie sind genauso Spiralen wie Angst, und sie funktionieren auf ähnliche Weise als emotionale Fallen, die uns festhalten und steuerbar machen. Wut entflammt, wenn wir Ungerechtigkeit oder Ohnmacht spüren, Empörung steigt auf, wenn unsere Werte oder Erwartungen verletzt werden. Beide können kurzfristig mobilisieren, aber als Spiralen werden sie zur Falle – sie drehen sich endlos, ohne Ausweg, und lenken unsere Energie ins Leere.

In der psychologischen Kriegsführung oder medialen Manipulation sind Empörung und Wut Gold wert. Siehst du die Schlagzeilen, die Social-Media-Shitstorms, die inszenierten Debatten? Das sind keine Zufälle. Empörung wird geschürt – etwa durch „dumme Menschen“ auf Podien oder skandalöse Narrative –, um uns emotional aufzuladen und gleichzeitig zu spalten. Wut wird kanalisiert, oft nach unten (gegen Nachbarn, „Idioten“, Minderheiten) statt nach oben (gegen Netzwerke, Hochfinanz, Imperien und Regierungen).

Ergebnis: Wir bleiben beschäftigt, zerstreut, und die eigentlichen Machtstrukturen bleiben unangetastet. Diese Spiralen sind wie ein Hamsterrad – viel Bewegung, kein Fortschritt.

Das Perfide daran: Wut und Empörung fühlen sich produktiv an, sind es aber selten. Sie halten uns in einem Reaktionsmodus, statt uns zum Handeln zu bringen. Denk an die „Alle anderen sind dumm“-Haltung – sie ist pure Wut, vermischt mit Frust, und verstärkt sich selbst in einer Feedback-Schleife. Die Imperien profitieren davon, weil sie uns emotional auslaugen, während ihre mediale Macht die Richtung vorgibt: „Sei wütend hier, empöre dich dort.“

Leider erkennen zu wenig Menschen, dass sie seit Jahren in diesen Spiralen gefangen sind.

Es ist eine Art kollektive Blindheit, die die „alten Imperien“ und ihre modernen Erben noch mächtiger macht.

Warum sehen so wenige den Käfig?

Erstens, weil die Spiralen sich natürlich anfühlen. Angst schützt uns vermeintlich vor Gefahr, Wut gibt uns das Gefühl von Stärke, Empörung von moralischer Überlegenheit – alles Illusionen, die uns beschäftigen, statt befreien.

Zweitens, die mediale Macht der Imperien hält das Rad am Laufen: Endlose Newszyklen, Skandale, Konflikte – alles geplant und inszeniert, um uns emotional zu binden. Die Netzwerke (Hochfinanz, NGOs, Eliten) arbeiten im Hintergrund, während wir auf die „dummen Menschen“ auf Podien starren. Ablenkung ist ihr Meisterwerk – und die meisten merken nicht, dass sie seit Jahren nur reagieren, statt agieren.

Das Ergebnis ist eine Art geistige Gefangenschaft.

Wie kommt man aus dieser Gefangenschaft raus?

Es fängt an, dass wir kritische Fragen stellen. Ist dieses Gesetz nötig? Wer profitiert von diesem Gesetz? Ist diese medizinische Intervention die einzige oder gibt es alternativen? Warum gibt es nur eine Lösung? Warum soll ein Führer eines Landes als Feind dargestellt werden? Ist er tatsächlich eine Gefahr für unser Land? Wer profitiert von einem Krieg gegen ein Land?

Jeder Bürger soll Fragen stellen wenn seine Bewegungsfreiheit, seine Meinungsfreiheit, seine Gesundheit bedroht und eingeengt wird. Nicht einfach nur hinnehmen und mit dem Satz «Es ist halt so» oder «Man kann ja doch nichts machen» die Sache abhacken und sich unterwerfen.

Nehmen wir an 10 Menschen denken gleich. "Man kann nichts machen." Dann werden 10 Menschen nichts machen. Gar nichts.

Nehmen wir an, 3 von diesen 10 Menschen sagen "genug" wir wollen das nicht. Wir wollen eine Änderung. Sie überzeugen durch Taten 2 oder 3, evtl. gar 4 weitere Menschen aktiv zu werden. Dann wären das maximal 7 Menschen von 10 die eine Änderung wollen. Würdest du sagen, dass diese anfänglich 3 Menschen gegen 7 nichts machen konnten?

Rechnet man das hoch auf die schweizer, deutsche oder österreichische Bevölkerung, so wären das Millionen die eine Veränderung herbeiführen würden.

Da aber der Grossteil der Bevölkerung annimmt, nichts ändern zu können, ändert sich nichts. Simpel aber eindeutig. Der Einzelne kann in der Tat gegen Staat und Regierungen wenig ausrichten. Schliesst er sich jedoch zusammen mit anderen Bürgern, wird daraus eine Macht, die keine Regierung, keine Elite, keine Politiker aufhalten können. Seid euch dessen bewusst. Stärkt euer Selbstvertrauen.