Freiheit

Ein gekaperter Begriff in einer materiell geprägten Welt

Haben Sie schon einmal wirklich darüber nachgedacht, was Freiheit für Sie bedeutet?

Ist es die Auswahl in einem 5 Meter langen Yoghurt-Regal im Supermarkt, oder die Auswahl, wie man sich kleiden möchte, oder der Vergleich verschiedener Automarken vor dem Kauf?

Oder ist es die Möglichkeit, die persönliche Freiheit bis zu dem Punkt maximal zu entfalten, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt?

Mit dem Aufkommen einer kapitalistisch-kommerziellen Staatsorganisation ist die geistige Freiheit von uns Menschen materialisiert worden. Ein demokratisches Staatssystem dient der Simulation von Freiheit, weil die Leitplanken nicht unmittelbar überall zu sehen sind. Innerhalb dieses Rahmens dürfen wir uns bewegen, solange wir „mitspielen“. Die Leine wird lockergelassen, aber wir sind immer noch an der Leine, und am anderen Ende sitzen Gestalten, von denen wir höchstens eine Ahnung haben können.

Übertreiben es diejenigen, die am einen Ende der Leine festgebunden sind, wird sie, wie wir derzeit erleben müssen, angezogen und es hat sich ganz schnell mit der Demokratie erledigt.

Kratzt man an der Demokratie, kommt der Totalitarismus zum Vorschein, der alle Lebensbereiche umfasst. Hierarchien werden sichtbar, Feudalismus und eine moderne Form der Sklaverei, der Unterwerfung, der Unfreiheit.

Leider haben das noch nicht sehr viele Menschen erkannt, sonst käme es wohl zu einem Sklavenaufstand, der wohl nicht friedlich ablaufen würde.

Über Jahrzehnte wurden die Menschen so konditioniert, dass sie heute Angst vor der persönlichen Freiheit haben. Zu viele Entscheidungsmöglichkeiten verunsichern eher, als dass sie als Freiheit empfunden würden.

Wir haben uns daran gewöhnt, andere für uns und über uns entscheiden zu lassen. Man hat uns eingeredet, dass von Parteien gestellte „Experten“ über unsere Geschicke besser verfügen können, als wir selbst. Mit Wahlen, mit dem Hineinwerfen des Stimmzettels in die Urne beerdigen wir jedes Mal unsere Selbstverantwortung. Als Belohnung erhalten wir die Möglichkeit, jemanden zu haben, auf den wir „schimpfen“ können. So kommt „die da oben“ zustanden, die das, was „wir da unten“ zu meckern haben, herzlich wenig interessiert, weil sie mit Eintritt in die Politik mit Teflon-Lack getauft werden. Um Politiker zu werden, braucht man vor allem bestimmte niedere Charaktereigenschaften, auf fachliche und sachliche Qualifikation kommt es inzwischen nicht mehr an.

Dass es eine Illusion ist, das andere es besser wissen können, was gut für uns ist, als wir selbst, sieht man aktuell Tag für Tag.

Damit niemand auf die Idee kommt, eine kommunistische Organisation der Menschen wäre der bessere Weg. Dafür, dass der Kommunismus schon gar nicht funktioniert, kein System ist, das ein menschenwesensgerechtes Umfeld schaffen würde, gibt es ebenfalls zahlreiche Beispiele.

Am sinnvollsten ist wohl derzeit die Organisation in kleinen Einheiten, die sich auf das Wesentliche und Notwendige im menschlichen Miteinander konzentrieren, denn diejenigen, die über die Macht verfügen, werden sie niemals freiwillig abgeben. Dessen muss man sich bewusst sein. Es macht wenig Sinn, sich zu massiv diesen menschenverachtenden Strukturen entgegenzustellen, weil sie einfach zu mächtig sind (die Menschen haben es geschehen lassen), und weil es immer schon eine breite Masse an Menschen gegeben hat, die Mitläufer sind. Dass sie es sind, kann an natürlichen Grenzen der kognitiven Fähigkeiten liegen, für die niemand verantwortlich gemacht werden kann, aber auch daran, dass Phlegmatismus, Oberflächlichkeit und Bequemlichkeit zu ihren Charaktereigenschaften zählen, was man allerdings ändern könnte, wenn man denn wollte.

Bestrebungen, die Menschheit zugunsten einiger Weniger zu einer Masse von fleißigen Ameisen zu machen, hat es immer schon gegeben. Neu ist heute, dass es nun, erstmalig in der Menschheit, auch die vor allem digitalen Mittel gibt, das zu realisieren. Wie bei einem EKG saugt sich Kontrollsensor für Kontrollsenso an, bis die Summe ein vollständiges Bild vom Schalten und Walten jedes einzelnen Menschen ergibt.

Ziel des kranken, böswilligen Geistes, den es schon immer gegeben hat, der jedoch derzeit besonders starke Kräfte entfaltet, ist, die Menschheit als Kohlenstoffeinheiten in eine digital gesteuerte Welt einzugliedern.

Das ist genau das Gegenteil von dem, was das eigentliche Ziel der Menschheit ist, nämlich, ganz in die Freiheit zu kommen. Wären wir schon da, wäre die Menschheit unregierbar, das wollen die Besessenen nicht.

Menschen in Freiheit würden aus sich selbst heraus, aus ihrem Wesen, ein Mensch zu sein, Abmachungen finden, darüber, wie sie miteinander leben wollen. Die Mehrheit der Menschen ist für ein friedliches Miteinander und die Liebe ausgerichtet. Das gilt weltweit, über künstlich gezogene Staatsgrenzen hinweg. Allein die 10 Gebote würden schon vieles regeln.

Wenn man sich die Frage stellt: -Was bin ich als Mensch?-, dann taucht die Freiheit ganz schnell auf. Viele Menschen kommen erst gar nicht auf die Idee, sich die Frage zu stellen, und viele Menschen haben Angst davor sich die Frage zu stellen, weil sie innerlich eine Ahnung davon haben, dass ihr bisheriges Lebenskonzept wie ein Kartenhaus zusammenbrechen könnte.

Wie groß die Angst ist, hat man an dem Testlauf „Corona“ gesehen, der es geschafft und bewiesen hat, offenzulegen, welcher Teil der Menschheit bereit ist, sogar seine körperliche Unversehrtheit freiwillig oder unter Zwang zu offenbaren, und welcher Teil der Menschheit die Kraft hat, mental damit umzugehen, dass sich bei allem mehr als Unschönen, anders betrachtet, derzeit die Wahrheit ans Tageslicht sprudelt, in allen Bereichen, die das menschliche Miteinander betreffen. Das ist oft schwer auszuhalten, aber das muss sein, da müssen wir durch und daraus wird etwas Neues entstehen, von dem wir derzeit noch wenig Ahnung haben, wie es aussehen wird.

Und gerne noch einmal der Aufruf, sich auf individuelle Art und Weise mit der geistigen Welt zu verbinden, die existiert, denn wenn man Materie auf ihren Ursprung hin verfolgt, ist sie verdichteter Geist. Bevor die Zahnräder und die vielen anderen ineinander spielenden Einzelteile eines Uhrwerks das erste Mal hergestellt werden konnten, mussten sie von Menschen geistig erdacht und entwickelt werden. Reicht das als Beweis?

 

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