Real existierender Totalitarismus – oder das Unserdemokratische Reich - in Gründung oder das Deutsche Demokratische Reich

Deutschland im Systemwechsel (das Fragezeichen kann man wohl getrost weglassen)

Fast 80 Jahre gelebte Demokratie (wenn auch weitestgehend als Simulation, aber immerhin) und Redefreiheit (solange keine Gefahr für die Regierung davon ausging) lassen sich nicht mal eben in eine neue Staatsform überführen. Bei einer sofortigen, abrupten Umstellung würde jeder den Staatsstreich erkennen. Daher geschieht das allmählich.

So erleben wir immer noch Elemente, die aus einer freiheitlicheren Ordnung stammen und parallel dazu nimmt die neue Staatsform zunehmend Gestalt an.

Die Verwendung des Begriffs „Unsere Demokratie“ kommt nicht von ungefähr. Der Begriff beschreibt durch „unser“ oder „unsere“ die Vorstellung der derzeitigen Machthaber, in welche Richtung es gehen soll, nämlich in deren, in eine, die mit dem Volk weder vereinbart wurde, noch das im Auftrag des Volkes gehandelt wird, noch dass sie auf ungeteilte Zustimmung stößt.

Und der Begriff „Demokratie“ soll noch etwas vorgaukeln, soll dem Volk den Übergang in eine andere Staatsform durch einen Begriff, der für viele mit positiven Gefühlen verbunden ist, leichter machen. Der Übergang in die Unseredemokratie soll so sanft und behutsam, wie nur eben möglich geschehen, damit das Volk es nicht zu sehr merkt und sich langsam daran gewöhnen kann. Die Deutschen sind der Frosch im Wasser, dass langsam erhitzt wird.

Im Staatsgefüge wird sich ein Bereich nach dem anderen vorgenommen. Es werden Kontrollmechanismen installiert, die in alle Lebensbereiche eindringen, bis sie vollständig und umfassen in den Händen der Machthaben liegen. Das ist Totalitarismus, manche nenne es auch Faschismus, auf jeden Fall ist es keine Demokratie mehr, wie sie im ursprünglichen Sinne gemeint war.

Die Befugnisse von BND und Verfassungsschutz (diese Bezeichnung ist inzwischen schon eine Lüge an sich) werden wieder ausgeweitet. Weil Teile des Volkes nicht freiwillig und ohne zu Murren dem Umbau Deutschlands tatenlos zusehen wollen, wird hier mithilfe von Machtmissbrauch nachgeholfen, damit Kritik möglichst verhindert wird und unterbunden werden kann.

Eine unliebsame Opposition wird mit allen Mitteln bekämpft, klein gehalten, versucht zu verhindern oder gar zu verbieten. Jedes Mittel ist recht. Man grüßt sich nicht im Fahrstuhl, man gibt sich nicht mehr die Hand, die Opposition bekommt nicht den ihrer Größe angemessenen Raum um angemessen arbeiten zu können. All das sind Anzeichen einer gefährlichen Infantilität und eine menschlichen Unreife der Entscheidungsträger, wenn man zu solchen Mitteln greifen muss, um damit die eigene Unfähigkeit zu verdecken.

Wenn man bedenkt, in welchen Händen von „Geistesgrößen“ die Geschicke Deutschlands derzeit liegen, dann kommt einem das kalte Grausen.

Um den widerspenstigen Teil des Volkes unter Kontrolle zu bringen, wird eine persönliche ID eingeführt (mit der Lüge aus Gründen des Kinderschutzes), um die anti-unseredemokratischen Insassen Deutschlands jederzeit während ihrer ganz alltäglichen Verrichtungen tracken zu können. Jeder ist der Staatsunkonformität verdächtig, es sei denn, er beweist das Gegenteil.

Was mach er/sie gerade, wo ist er/sie, was kauft er/sie, wo kauft er/sie ein, wo ist er/sie im Internet unterwegs, was erzählt er/sie seinem/ihrem Arzt, welche Erkrankungen hat er/sie, wieviel Geld hat er/sie, was tut er/sie damit, wie ernährt er/sie sich, mit wem hat er/sie Konakt, was schreibt er/sie, wie denkt er/sie über den Staat, was hat er/sie möglicherweise vor?

Bei mangelnder Konformität besteht die Möglichkeit, den ungehorsamen Insassen zu maßregeln. Und wenn die Möglichkeit besteht, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie früher oder später auch angewendet wird. Die Gefahr wird noch von zu wenigen erkannt, sei es aus Bequemlichkeit, oder einfach nur aus Dummheit.

Die Unseredemokraten haben die Gestapo und Stasi nicht neu erfunden, aber wesentlich optimiert, in dem sie die deren Methoden ins digitale Zeitalter überführt haben.

Deshalb ist der Begriff, das Unserdemokratische Reich – in Gründung, so treffend, weil er verdeutlicht, wie das „Beste“ aus dem 3. Reich und der DDR in der Unseredemokratie verwendet und in einer ganz neuen Staatsform vereinigt wird.

Das hat nichts mit einer Verharmlosung der Nazi-Zeit und der DDR-Diktatur zu tun, sondern es ist die Beschreibung, wie aus beiden Unrechtssystemen die Essenz herausgepresst wird, um daraus eine neue Staatsform zu erschaffen.

Der eigentliche Sinn von Politikern in einer funktionierenden Demokratie wäre es eigentlich, mit der Macht, über die sie verfügen, gegen antidemokratische, versklavende Tendenzen vorzugehen und das Volk und die nationalen Interessen zu schützen, vor allem die Freiheit zu gewährleisten. Stattdessen fördern sie den gegenläufigen Trend, kein Wunder, kommt er ja aus den eigenen Reihen und denen, die ihnen im Hintergrund ins Ohr flüstern, was sie zu tun haben. Daran wird übrigens auch die Opposition nichts ändern können.

Viele Unverantwortungsträger handeln auch aus eigener, persönlicher Überzeugung, was auf einen bedenklichen Geisteszustand hinweist, andere führen die Vorgaben aus, die ihnen die Ebene hinter dem Vorhang vorgibt, wie man an dem blackrockgeprägten sogenannten Bundeskanzler bestens studieren kann. Und noch eine Ebene weiter, hinter Blackrock und anderen Geldraffmaschinen, stehen die Investoren, die ihr armseliges Leben damit verbringen, Geld anzuhäufen, weil sie sonst mit sich nichts anzufangen wissen. Die Zeit, die ihnen hier auf der Erde geschenkt wird, sich weiterzuentwickeln und zu veredeln, vergeuden sie sinnlos für nichts, dass sie mit in die andere Welt nehmen können. Was für eine abgrundtiefe Leere webt da in ihrem sinnentleerten Denken, Fühlen und Wollen. Was für bedauernswerte Geschöpfe.

Vor allem mit Waffen lassen sich beste Geschäfte machen, Moral und Ethik haben hier nichts zu suchen: Ich bin Geschäftsmann, ich kann mir keine Gefühle erlauben!

Zu einem totalitären System gehört auch eine starke Armee, damit wäre man bei der sogenannten wehrhaften Demokratie. Es können Zweifel aufkommen, ob diese Armee tatsächlich für den Fall, dass ein Feind vor den Toren steht, aufgebaut wird, oder ob sie nötig ist, falls das eigene Volk droht mehrheitlich aus dem Ruder zu laufen, weil ihm die neue totalitäre Staatsform möglicherweise nicht gefallen könnte. Kann man sich darauf verlassen, dass die Bundeswehrmacht dann nicht gegen das eigene Volk vorgeht? Befehl ist Befehl?

Die deutsche Regierung hat schon die längste Zeit alles dafür getan, jegliches Vertrauen in die Staatslenker und Verantwortungsträger zu verlieren. Sei es in jüngerer Zeit während der Corona-Finsternis und die ungezählten Lügen, die nach ihr folgten. Das Sondervermögen ist wohl das bekannteste Beispiel dafür, wie mit Wortverdrehungen unangenehme und unverantwortliche Tatsachen schöngeschrieben werden sollen. Merkt kein Mensch, na klar!

Weil die Staatslenkung nicht störungsfrei damit durchkommt, hat sie ihrerseits von Vertrauen und Zusammenarbeit mit dem Volk, dessen Angestellte sie ist, auf Misstrauen, Verachtung (Wutbürger, Faule, Nörgler) gegenüber dem Volk umgestellt, dass trotz mehrfachem erklären und noch besser erklären offensichtlich nur mit Züchtigung zu Räson gebracht und im Zaum gehalten werden kann.

Dem größten Teil des Volkes scheint das noch nicht ausreichend bewusst zu sein, es tut immer noch nicht genug weh, sonst hätte es den Club der Diktatoren schon längst dahin gejagt, wo er hingehört, nämlich zum Teufel.

Das Volk hat noch immer die Bilder eines Diktators im Kopf, und kann sich daher nicht vorstellen, dass dieser auch in medusenhafter Gestalt mit mehreren Köpfen auftreten kann.

In Madrid gehen derzeit tausende von Menschen auf die Straße, um gegen die Zustände in Ceuta zu protestieren, sie fordern „Sanchéz Rücktritt, Sanchéz ins Gefängnis“ und noch anderes. Man fragt sich schon, warum das in Deutschland offensichtlich nicht möglich ist.

Der Geist der Nazis und der Honeckers und Ulbrichts wabert immer noch umher, die einen vergiftet er, die anderen lähmt er. Das liegt wohl daran, dass es nie zu einer wirklichen Aufarbeitung beider Geschichtsstränge einer deutschen Geschichte gekommen ist, die auch geistig hätte erfolgen müssen, was eigentlich der deutschen Mentalität, die gerne denkt, nachdenkt und tüftelt, entsprochen hätte. Zumindest war es lange Zeit einmal so.

So bleibt Deutschland weiterhin unbehandelt nach Ende des 2. Weltkriegs, in dem Deutschland sowohl Täter, als auch Opfer war, traumatisiert, und nach dem Corona-Ereignis ist es polytraumatisiert. Mit einer psychisch beeinträchtigten Nation kann man machen, was man will, wie man derzeit leider feststellen muss.

Es müssen nur die „Richtigen“ kommen, die wissen, wie man es anstellt, eine ganze Nation geschickt, perfide und raffiniert zu manipulieren. Dann funktioniert es auch, ein Land in die Unfreiheit zu lenken, mit so billigen Lügen, wie „Unsere Demokratie“, „Wehrhafte Demokratie“, „Wertewesten“ und anderen Begriffen, die aus  Edward Bernays Buch „Propaganda“, die Pflichtlektüre jedes Deutschen sein sollte, stammen könnten.

Zum Schluss noch ein kleiner positiver Ausblick: Es gibt nicht wenige, die das vorher beschriebene erkennen, und die viel Zeit und Gehirnschmalz darauf verwenden, Möglichkeiten zu ersinnen, wie man sich weitgehend vor diesem hinterlistigen Systemwechsel bestmöglich schützen kann.

Und jeder hat schon jetzt die Möglichkeit, das zu unterstützen, in dem er NEIN sagt, nicht mitmacht, wo immer es ihm möglich ist. Die Entscheidung dazu fällt ganz leicht, wenn man sich fragt, ob man lieber Systemkonformling sein will, oder ein freies Wesen, dass sich deshalb auch nicht wie die Axt im Walde benehmen wird.

Ob man nun vom Deutschen Demokratischen Reich, dem Unserdemokratischen Reich – in Gründung, oder der BRDDR spricht. Wir nähern uns jeden Tag immer mehr den Zeiten, in denen das zweite D in DDR genauso eine Lüge im real existierenden Sozialismus war, wie heute immer mehr nur noch überall Demokratie draufsteht, aber immer weniger davon drin ist.

 

 

 

 

 

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