Safari oder Zitronensaft

Rezension eines Buches

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Rezension des Buches „Safari oder Zitronensaft“ von Wolfgang Schädrich

Wolfgang Schädrich ist das für die Psychotherapie, was Ricardo Leppe für das Bildungswesen ist. Ricardo Leppe ist selbst Freilerner gewesen, hat aber auch das „normale“ Schulsystem kennen gelernt.

Wolfgang Schädrich hat auch eine „normale“ Psychotherapeutenausbildung durchlaufen, ist aber als Psychologe nicht stehen geblieben, sondern hat das Beste aus sehr vielen alternativen Therapierichtungen erlernt, ausprobiert und über 46 Jahre lang erfolgreich angewendet. Davon und von der Notwendigkeit eines neuen Therapiesystems, das Menschen endlich zur SELBSTHEILUNG unterstützt und ermutigt, erzählt dieses Buch. Es geht um EIGENVERANTWORTUNG. „Mach Du mich gesund“, war gestern. Und zum guten Schluss spannt Wolfgang Schädrich natürlich den Bogen zur globalen Menschheitskrise. Er legt den Finger liebevoll in jede Wunde, auch in die eigene. Wenn wir uns selbst heilen, heilen wir ganz viel um uns herum. Er verrät, wie es gehen kann.

Das Buch ist ein sehr abwechslungsreiches Nachschlagewerk mit konkreten therapeutischen Handlungsanleitungen oder Selbstanleitungen, wunderschönen Parabeln, vielen Einblicken in Gespräche mit Patienten, Literaturquellen und -tipps, Hinweisen auf Spezialtherapeuten für Trauma und Schamanismus, und es enthält umfangreiche praktische Übersichten für eine ganzheitliche Körper-Seele-Diagnostik. Ein Hauch von Mr. Bean ist auch an vielen Stellen dabei. Man sollte das Buch nicht im Zug oder im Flugzeug lesen, weil man eventuell laut prusten und lachen muss. Das Leben selbst ist manchmal unfreiwillig komisch. Wolfgang Schädrich zeichnet dieses Leben mit feinem Strich nach. Er erkennt das Universelle im Individuum, das Feinstoffliche hinter dem Materiellen.

Das Buch ist ein Genuss, ein Leckerbissen mit 46 Kapiteln auf 400 Seiten. Das Hardcover kostet 25 EU und ist im Tredition Verlag (Selbstdruck Verlag) erschienen.

Ich konnte es bereits nach ein paar Tagen in meinem Buchladen vor Ort abholen. Dieses Buch ist geeignet für einfache Ratsuchende, für Patienten mit handfesten Problemen (damit sie den Mut haben, sich einen guten Therapeuten zu suchen), für Laien ohne Probleme, für psychologisch Interessierte und Profis oder solche, die Profi werden wollen.

Das Buch ist sicherlich einer der ersten leuchtenden Steine auf dem neuen Weg.

Es kommt ohne Fremdwörter aus !!!  Man kann das Buch chronologisch durchlesen oder sich immer mal ein Kapitel heraus picken. Beides ist möglich. Und wer nichts mit Psychologie am Hut hat, sollte sich dieses Buch dennoch unbedingt zulegen, denn „Alles ist in Allem“, so Wolfgang Schädrich. In Kapitel 31 entwickelt er eine konkrete Vision für das neue Gesundheitssystem und wie sich dieses finanzieren kann. Also es bleibt nicht bei „netten Therapietechniken von einem alten Hasen“, sondern Wolfgang Schädrich wagt den Sprung auf das große gesamtgesellschaftliche Parkett.

Dieses Buch ist unglaublich klug, liebevoll, gütig und humorvoll.

 

Wem das noch nicht genug Rezension ist, dem schreibe ich noch ein paar Zeilen.

Mich hatte das Video von Bodo Schiffmann neugierig gemacht, das ich „zufällig“ vor ein paar Tagen gesehen hatte. Er stellte Wolfgang Schädrich als einen Gast seines Hotels in Tansania vor. Wolfgang Schädrich lebt dort seit Anfang 2023 mit seiner Frau, die er liebevoll „Elfenkönigin“ nennt. Mittlerweile gibt es ein weiteres Video (Frühstück mit Wolfgang Teil 2), was ich mir noch nicht angesehen habe, weil ich am Buch förmlich kleben geblieben bin.

Bevor ich zur „beruflichen Kurzbiografie“  des Autors weiter unten komme, sei noch gesagt, dass ich erst skeptisch war gegenüber dem Buch, obwohl ich das Video mit „Bodo und Wolfgang“ sehr schön, erfrischend und interessant fand. Ich war skeptisch, weil ich mir schon viele therapeutische Bücher in meinem Leben gekauft habe, weil ich selbst Probleme hatte und weil die Psychologie ja auch mein Beruf ist. Und viele Bücher aus der Abteilung „Selbsthilfeliteratur“ oder „Bücher für Therapeuten“ sind überladen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie schmeißen einem Techniken hin, wie man einem Hund einen Knochen (ohne Fleisch) hinschmeißt. Sie bieten Bilder zum Ausmalen, Tagebuchvorlagen für positive Erlebnisse oder Träume, logisch erscheinende Pfeildiagramme für den Verstand, Frage-Antwort-Arbeitsblätter zur Vertiefung und haufenweise ähnlich wirkende Arbeitsanleitungen und längst bekannte Affirmationen für den Badezimmerspiegel. Man arbeitet sich daran ab, wird aber nicht satt, weil man „es“ nicht fühlt, obwohl man es gemalt, geklebt und auswendig gelernt hat. Wichtige Modebegriffe auf Buchdeckeln ziehen regelmäßig die Aufmerksamkeit auf sich und vermarkten zuverlässig das vermeintlich „neue“ Buch. Das Motto vieler Bücher scheint zu sein: „Drück Dich möglichst eloquent aus, beziehe Dich auf große Namen und Studien und überfordere den Leser mit viel zu viel komplizierten Inhalten. Leser halten Dich dann für kompetent.“ Das waren oft Bestseller aus Funk und Fernsehen, die mir aber nicht geholfen haben, weder privat noch beruflich. Psychologische Bücher können einem nur dann helfen, wenn der schreibende Psychologe sich zuvor auch selbst helfen konnte. Ansonsten bleibt ein Buch eine oberflächliche Ansammlung von Wissen (ohne Erfahrung), mit der der Autor zwar Geld verdienen kann, aber den Ratsuchenden oder den Kollegen an der Nase herumführt. In den letzten 15 Jahren ist mir nur ein einziges Therapiebuch an´s Herz gewachsen, weil das von Anwendern über lange Zeit liebevoll zusammen getragen wurde. Das Buch von Wolfgang Schädrich ist nun mein zweites Buch, das mir gerade an`s Herz wächst. Ich hatte damit nicht gerechnet.

Berufliche Kurzbiografie des Autors:

Wolfgang Schädrich ist bescheiden. Man findet seine ganze Expertise nur beiläufig über das ganze Buch verteilt. Er hat 1975 sein Diplom in Psychologie gemacht und ist seit 1976 (bis heute) als Therapeut tätig. Wegen der C-Maßnahmen unterbrach er seine Tätigkeit als selbständiger Therapeut in Berlin und ging mit seiner Frau (Elfenkönigin) nach Tansania. Er hat folgende Lerngeschichte: Analyse, Gestalttherapie, Atemtechnik nach Middendorf, Kognitive Verhaltenstherapie, Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg, buddhistische Techniken zur Konfliktlösung, hawaiianische Reinigungsprozesse, indianische Us-amerikanische Mentaltrainings, griechische und römische Mythologie. 1996-2001 hat er in Frankreich, Italien und den USA eine Ausbildung zum Yogalehrer nach Yogi Bhajan gemacht. Die yogische Sicht auf die Welt scheint bei Wolfgang Schädrich kein bloßes Image zu sein, sondern spiegelt sich in seiner Art, die Welt, die Menschen und auch sich selbst wahrzunehmen, wider. Und die yogische Sicht hört auch beim Thema Geld nicht auf. Er ist ein ganz konkreter Anwender, der erklärt, wie es gehen kann, uns zu erheben und diese Welt damit zu einem erhabenen Ort zu machen.

 

 

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