Völkermord als «Selbstverteidigung» - Westliche Medien als Mittäter beim Genozid in Gaza – Wir stehen auf!

Ein investigativer Essay über den vertuschten Genozid unserer Gegenwart – von Peter Hänseler (Teil 2 von 3).

Autor: Peter Hänseler. Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben. Sie finden alle Texte der Friedenstaube und weitere Texte zum Thema Frieden hier. Die neuesten Pareto-Artikel finden Sie auch in unserem Telegram-Kanal.


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Dieser Beitrag erschien zuerst auf Forum Geopolitica.

Das ist Teil 2 des Essays von Peter Hänseler. Lesen Sie hier Teil 1.

Ziel der Zionisten: Großisrael

Von der Verschwörungstheorie zur Tatsache

Das Ziel der Zionisten ist viel größer als das gegenwärtigen Israel. Das Ziel ist die Schaffung von Großisrael. Sprach man bis vor kurzem von diesem Projekt, so wurde man als Verschwörungstheoretiker abgetan. Heute sprechen die Zionisten jedoch offen über ihr Vorhaben.

So etwa Bezalel Smotrich, der israelische Finanzminister im Oktober 2024:

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Bezalel Smotrich – Quelle: Times of Israel

“Ich wünsche mir einen jüdischen Staat, der Jordanien, Saudi-Arabien, Ägypten, den Irak, Syrien und den Labanon umfasst.”

Bezalel Smotrich

Jetzt ist die Katze wenigstens aus dem Sack.

Es gibt zahllose verschiedene Karten, welche verschiedenste Variante erhalten, aber grundsätzlich zeigt die Karte folgendes Bild:

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Folgende Länder sollten sich somit warm anziehen: Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, der Irak, Syrien und der Libanon.

Der israelische Slogan «From the River to the Sea» ist bewusste Verschleierung des eigentlichen Ziels: Es wurde jahrelang insinuiert, dass die Gebietsansprüche der Israelis vom Jordan («river») bis ans Mittelmeer («sea») reichen würden: Sie reichen jedoch vom Nil bis zum Euphrat.

Zypern in Gefahr?

Es kursieren weitere Karten im Internet, welche das zu schaffende Großisrael noch weit größer darstellen, etwa eine Karte, welche von der türkischen Nachrichtenagentur am 10. Oktober 2024 publiziert wurde.

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Auf dieser Karte gehören zu Großisrael ebenfalls Teile der Türkei und Zypern. Ich publiziere diese Karte aus einem Grund: Seit geraumer Zeit werden in Zypern große Flächen von Israelis gekauft – man wünscht ein neues, zweites Israel. Gleiches geschah in Palästina vor der Staatsgründung Israels. Zypriotische Bürger und Politiker sind somit nicht grundlos besorgt. Bereits im späten 19. Jahrhundert wurde Zypern als mögliche Übergangslösung für die Ansiedlung jüdischer Flüchtlinge vorgeschlagen – als Sprungbrett nach Israel. Seit dem Ausbruch des Israel-Iran-Krieges strömten trotz Ausreiseverbot tausende Israelis nach Zypern.

Auf X findet man zahllose Warnungen von Palästinensern an die zypriotische Bevölkerung, etwa dieses:

https://x.com/abierkhatib/status/1936261210686493060

Kritik an der Besiedlung Zyperns wird selbstverständlich von den Israeli als Antisemitismus abgetan. Als Zypriot wäre ich besorgt.


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Der Genozid in Wort und Bild

Vielen Menschen sind die Verbrechen bildlich gar nicht präsent. Was man nicht sieht, existiert nicht. Man findet die Belege jedoch problemlos, besonders auf X, nicht aber in den traditionellen Medien.

Ich habe im Zuge der Recherchen zwei Tage lang Gräuel gesichtet. Der Preis war mehr als eine Woche Schlafstörungen. Es ist nicht mein Ziel, unseren Lesern schlaflose Nächte zu bereiten, sondern ihnen die Energie und die Argumente zu geben, aufzustehen.

Daher zeigen wir an dieser Stelle Bildmaterial, welches Beleg genug sein sollte, um den Genozid zu beweisen, ohne Schlafstörungen zu verursachen.

Es ist sehr gut möglich, dass einige der hier aufgeführten Materialien zum Zeitpunkt Ihrer Lektüre nicht mehr verfügbar sein werden, da sie nicht die Welt zeigen, die die Regierungen Ihnen zeigen wollen. In einem solchen Fall werden die Links nicht mehr funktionieren.

Komplette Zerstörung von Rafah

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https://www.youtube.com/watch?v=-njhWlCSCl0

Rafah heute – Quelle: AFP News Agency

Kinder, wohl zu klein, um den Kindergarten zu besuchen, sammeln Mehl in Gaza.

https://twitter.com/i/status/1938890954854871081

Für den 29-jährigen Ayoub Saber Abu Al-Hussain kam jede Hilfe zu spät – verhungert.

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Im israelischen Parlament (Knesset) wird diskutiert, ob es ok ist, palästinensische Gefangene zu vergewaltigen:
https://x.com/suppressednws/status/1941988959996752248?s=12&t=W9J41jMi2Q3IazgGzmwRBw
Ein israelischer Reservesoldat spricht mit Sky News über das wahllose Töten unschuldiger Zivilisten im Gazastreifen durch das israelische Militär.

https://x.com/TheCradleMedia/status/1942182708613960163

Der IDF greift ein Flüchtlingslager in Gaza an:

https://x.com/GozukaraFurkan/status/1940686149112229907

Premier Netanjahu: „”Free Palestine” ist lediglich die heutige Version von “Heil Hitler!”“

https://x.com/iamSaharEmami/status/1940611711410544797

Moshe Feiglin: „Der Feind ist nicht Hamas. Jedes Kind, jedes Baby in Gaza ist der Feind.“

https://x.com/AbujomaaGaza/status/1939863076502651311

Herrenmenschen gegen einen dreijährigen Jungen.

https://x.com/Fx1Jonny/status/1939225960663961671

Viele Juden wehren sich gegen Zionismus und Israel

Medien werfen jedem Kritiker des Genozids Antisemitismus vor

Hand in Hand mit der Rechtfertigung des in aller Öffentlichkeit begangenen Genozids wehren sich die westlichen Medien mit Händen und Füssen dagegen, dass ihre lügnerische Vermengung von Zionismus und Judentum nicht auffliegt. Das ist dann der Fall, wenn Juden selbst auf diese Lügen hinweisen – und genau dies geschieht jetzt.

Falls man auf X nach «Rabbis against Genozide» oder *«Rabbis against Zionism» sucht, *wird man fündig. Die großen Medien verlieren dadurch ihre Kontrolle über ihr verlogenes Narrativ. Man muss nicht überrascht sein, dass die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) – eine der einflussreichsten Förderinnen des Genozids im deutschen Sprachraum – ausgerechnet Grok, dem KI-Tool von Elons Musks X, Antisemitismus vorwirft «Elons Musks Chatbot äußert sich antisemitisch». Die Angst der Medien, ihr «Antisemitismus-Narrativ» zu verlieren, ist nachvollziehbar, denn sollte dieses Narrativ fallen, sieht sie die Welt als das, was sie sind: Genozidale Psychopathen.

Stellvertretend für die zahllosen Quellen auf dem Internet, präsentieren wir zwei Aussagen, eine von einem orthodoxen Rabbi und eine von einem berühmten israelischen Journalisten.

Rabbi Goldberger, kurz und prägnant

https://x.com/jewishvoicelive/status/1942667497867730975

“Israel ist kein jüdischer Staat.

Man kann nicht einfach ein altes religiöses Kollektiv nehmen und es in eine Nationalität verwandeln, nur weil es den Zionisten so passt.

Ja, Juden leben in Israel, und wir beten für ihre Sicherheit, aber das macht Israel nicht zum Land aller Juden aller Nationalitäten. Die Verbindung zum Judentum und Zionismus ist der Schlüssel zu mehr Antisemitismus.”

Rabbi Goldberger – 8.Juli 2025)

Gideon Levy, Journalist

https://x.com/umyaznemo/status/1935931521866592617

“Wenn wir das auserwählte Volk sind, wer sind Sie, dass Sie uns sagen, was wir tun sollen?
Wer sind Sie?
Wer ist die internationale Gemeinschaft, die uns sagt, was wir zu tun haben?
Das internationale Recht.
Eine wunderbare Sache.
Es gilt nicht für uns.
Es gilt für jeden anderen Ort auf der Erde, nicht für Israel.
Denn wir sind das auserwählte Volk, verstehen Sie das nicht?
Der zweite sehr tief verwurzelte Wert ist natürlich der Wert von uns, den Opfern, nicht nur den größten Opfern, sondern den einzigen Opfern überhaupt.
Ich kenne viele Besatzungen, die länger andauerten als die israelische Besatzung, die irgendwo noch brutaler waren, auch wenn es immer schwieriger wird, brutaler zu sein als die israelische Besatzung.
Ich kann mich an keine einzige Besatzung erinnern, bei der sich der Besatzer als Opfer dargestellt hätte.
Nicht nur das Opfer, sondern das einzige Opfer.
Wir müssen hier formulieren, wir müssen hier die verstorbene Golda Meir zitieren, die ich auch beim letzten Mal zitiert habe, ich weiß, aber es ist so unvergesslich, dass ich es wieder verwenden muss.
Sie sagte einmal, dass wir den Arabern niemals verzeihen werden, dass sie uns gezwungen haben, ihre Kinder zu töten.
Wir sind die Opfer.
Wir werden gezwungen, ihre Kinder zu töten.
Wir Ärmsten.
Und als Opfer und einziges Opfer der Geschichte haben wir das Recht zu tun, was wir wollen, und niemand wird uns sagen, was wir tun sollen, denn wir sind die einzigen Opfer.
Dazu kommt ein dritter, sehr tief verwurzelter Wert, und das ist wiederum der sehr tiefe Glaube, den jeder leugnen wird, aber wenn Sie unter der Haut fast aller Israelis kratzen, werden Sie ihn dort finden.
Die Palästinenser sind keine gleichberechtigten menschlichen Wesen wie wir.
Sie sind nicht wie wir.
Sie lieben ihre Kinder nicht wie wir.
Sie lieben das Leben nicht wie wir.
Sie wurden geboren, um zu töten.
Sie sind grausam.
Sie sind Sadisten, sie haben keine Werte, keine Manieren.
Sehen Sie, wie sie uns töten.
Das ist sehr, sehr tief in der israelischen Gesellschaft verwurzelt, und vielleicht ist das der entscheidende Punkt.
Denn solange das so weitergeht, wird sich nichts bewegen, solange die meisten Israelis die Palästinenser nicht als gleichwertige menschliche Wesen wahrnehmen, wir sind so viel besser als sie.
Wir sind so viel weiterentwickelt als sie.
Und wir sind so viel menschlicher als sie.
Solange dies der Fall ist, werden all unsere Träume – und wir haben einige Träume, zu denen ich noch kommen werde – niemals wahr werden, solange sich dieses Kernproblem nicht ändert.”

Gideon Levy

Juden, ob orthodox oder nicht, wehren sich zu tausenden gegen die Politik von Israel und machen klare Aussagen gegen den Zionismus. Sie werden – außer auf X – kaum gehört und ich möchte mir gar nicht vorstellen, in welche Gefahr sich diese mutigen Menschen begeben – Sie haben meine größte Hochachtung. Ich habe keine Ahnung, wie viele Juden mit der widerwärtigen Politik Israels nicht einverstanden sind und aufgrund der herrschenden Sozialstruktur zum Schweigen verdammt sind.

Warum wurden die Nazi-Schlächter gehasst – weil sie Christen waren?

Es ist ein Fakt, dass die Nazis und ihre Helfer sechs Millionen Juden und über 15 Millionen sowjetische Zivilisten abgeschlachtet haben. Darf man diese Psychopathen hassen? – Ich denke schon.  

«Die größte Lüge dieses Genozids: Dass man als Gegner des Völkermords Antisemit sei.»

Hasst man diese Verbrecher, weil sie genozidale Nazis waren oder für ihrer Religion? Man kann davon ausgehen, dass praktisch 100% der Täter Christen waren. Ich habe noch nie gehört, dass als Folge des Holocaust die Christen gehasst wurden. Warum also sollen wir die Juden hassen, wenn zionistische Israelis Palästinenser abschlachten, nur weil viele der Täter Juden sind? Sobald man sich dieser Logik bewusst wird, entzieht man den Psychopathen – Tätern und Verteidigern dieser Verbrechen – das Narrativ, dass Kritiker des Völkermords Antisemiten seien.

Ein Unrechtsstaat – geführt von Psychopathen – unterstützt von der eigenen Bevölkerung

Israel wurde aufgrund einer einseitigen Ausrufung, unter Verletzung der berühmten UNO-Resolution 181, die eine Zweistaatenlösung vorschrieb, ausgerufen. Der Staat Israel ist somit ein Gebilde ohne Rechtsgrundlage und somit hat er kein «Existenzrecht» sondern lediglich eine «Existenzberechtigung», die durch die Mehrheit der UNO-Mitglieder unter erheblichem Druck von den USA und Großbritannien zustande kam. Man sollte somit meinen dürfen, dass ein Staat, der juristisch auf derart tönernen Füssen steht, sich umso mehr Mühe geben würde, die Rechte seiner Bewohner und Nachbarn zu respektieren. Die Realitäten beweisen jedoch das Gegenteil.

Seit 1948 führt sich der Staat Israel zunehmend auf wie Nazi-Deutschland. Er dezimiert und eliminiert die arabische Bevölkerung seit knapp 80 Jahren systematisch, führt ein Apartheit-Regime und scheint den 7. Oktober 2023 zum Anlass genommen zu haben, die „Endlösung“ des Palästinenserproblems einzuleiten. Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat sich ein Volk in aller Öffentlichkeit so übel verhalten und gleichzeitig die Chuzpe gehabt, sich als Opfer darzustellen und sein genozidales Verhalten als „Recht auf Selbstverteidigung“ darzustellen. Für die genaue faktische Grundlage der hier gemachten Aussagen verweise ich auf unsere Israelserie).

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«Wir werden den Arabern niemals verzeihen, dass sie uns gezwungen haben, ihre Kinder zu töten.»

Golda Meir

Fortsetzung folgt…


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