Ein investigativer Essay über den vertuschten Genozid unserer Gegenwart – von Peter Hänseler (Teil 3 von 3).
Autor: Peter Hänseler. Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben. Sie finden alle Texte der Friedenstaube und weitere Texte zum Thema Frieden hier. Die neuesten Pareto-Artikel finden Sie auch in unserem Telegram-Kanal.
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Dieser Beitrag erschien zuerst auf Forum Geopolitica.
Das ist Teil 3 des Essays von Peter Hänseler. Lesen Sie hier Teil 1 und Teil 2.
Die westlichen Medien als Mittäter beim Genozid
Mittäter werden bestraft wie die Haupttäter
Es ist offensichtlich, dass praktisch alle kommerziell geführten Medien im Westen auf übelste Weise Begriffe verdrehen, die Geschichte vergewaltigen und als bezahlte Schergen den Genozid nicht nur fördern, sondern einen Tatbeitrag zum Völkermord leisten, den sie zu Mittätern werden lassen.
Das Strafrecht unterscheidet zwischen Gehilfenschaft und Mittäterschaft, wobei der Tatbeitrag bei der Gehilfenschaft untergeordnet ist, bei der Mittäterschaft jedoch kausal zur Verwirklichung des Tatbestands sein muss. Dieser Beitrag bedingt keine Gleichwertigkeit, jedoch eine Relevanz bei der Tatausführung.
Falls die Medien objektiv und faktisch korrekt berichteten, würde diese Berichterstattung den Genozid verunmöglichen, da die Bevölkerungen auf dieser Welt ihre Regierungen zum kompletten Kontaktabbruch mit Israel zwingen würden und somit Israel mangels Waffen und Geld außerstande wäre, diese Verbrechen zu begehen.
Somit machen sich die westlichen Medien der Mittäterschaft schuldig. Mittäter werden wie die Haupttäter bestraft. Es gibt keine Strafmilderung aufgrund dieser Beteiligungsform, da der Genozid nur mit der Tatbeteiligung der Medien umsetzbar ist.
Präzedenzfall Nürnberg: Julius Streicher
Diese Sichtweise ist keinesfalls abwegig. Der Chefredaktor des Nationalsozialistischen Hetzblattes «Der Stürmer», Julius Streicher, wurde 1946 mit anderen Hauptkriegsverbrechern in Nürnberg gehenkt. Die betreffenden Damen und Herren der Medien sollten in sich gehen.
Im Folgenden analysieren wir die Machenschaften bzw. Aussagen von zwei Medienunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum, stellvertretend für beinahe alle Medienhäuser im Westen, wobei es im Gegensatz zu Europa in den USA kritische Stimmen gibt, welche lauter werden.
Die ARD, der Erste Deutsche staatliche Fernsehkanal, sollte es nach den deutschen Verbrechen vor ein paar Dekaden eigentlich besser wissen, fällt jedoch heute durch ein geradezu teuflisches Agieren auf. Weiter erwähnen wir die Schweizer Weltwoche, da diese sich gerne als Robin-Hood-artige Retterin der Wahrheit gibt und ausgerechnet beim größten Verbrechen des noch jungen 21. Jahrhunderts komplett versagt und somit nicht nur die Opfer des Genozids, sondern auch ihre Leserschaft verrät.
Ausgerechnet das deutsche Staatsfernsehen auf den Spuren von Dr. Goebbels
10 Tage nach dem Beginn der Endlösung des Palästinenserproblems verteilte der Chefredaktor des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD), Oliver Köhr, unter seinen Mitarbeitern ein Glossar zur Berichterstattung Nahostkonflikt. Dieses Dokument war zur internen Nutzung gedacht und fand den Weg in die Öffentlichkeit, wohl durch einen Mitarbeiter, der von diesem goebbelschen Vorgehen angewidert war. Dieses Dokument gibt dem Leser Einblick, mit welcher Perfidie die Führung des Ersten Deutschen Fernsehens ihre eigenen Mitarbeiter mit pseudowissenschaftlichen Halbwahrheiten abfüllt und dazu bringt, einen Genozid zu rechtfertigen. Wir berichteten darüber in „ARD–Glossar rechtfertigt Genozid – Dr. Goebbels wäre stolz“.
Auch die schweizerische Weltwoche macht mit
Das schweizerische Wochenmagazin Weltwoche, deren Verleger und Chefredaktor sich gerne als kritischer Intellektueller und Robin Hood der Wahrheit gibt, der alles hinterfragt, hinterfragt in Sachen Genozid gar nichts, sondern fährt zuverlässig die Zionistenschiene.
In seiner täglichen Show «Weltwoche Daily» äußerte sich Roger Köppel am 6. Dezember 2024 wie folgt (Zitat verkürzt – Video volle Länge):
https://www.youtube.com/watch?v=5Br7CG1nkBc&t=1185s
«Amnesty International wirft Israel Völkermord vor. Hört einmal auf, alles als Völkermord zu bezeichnen. […] Ich kenne einen Völkermord oder einen versuchten Völkermord. Das ist der Völkermord an den Juden. […] Jetzt sage ich etwas zur Situation in Gaza. Das ist kein Völkermord. Wenn die Israelis einen Völkermord machen wollen, könnten sie es einfacher haben. Dann müssten sie einfach Bombenteppiche legen über den Gazastreifen. […] Das Wort «Völkermord» ist zur Waffe dieser Wokemoralisten, dieser Kreuzzügler, dieser Woken – auch Rechten – geworden, die damit herumjonglieren und damit die Bedeutung des Wortes entkräften. Es gibt sehr viele Palästinenser in Jordanien – die werden nicht ermordet.»
Roger Köppel – Verleger und Chefredaktor Weltwoche – Weltwoche Daily – 6. Dezember 2024 (Ab Minute 19:45)
Diese Aussagen erfüllen weder journalistische, menschliche noch intellektuelle Mindestanforderungen:
- Genozid ist ein Verbrechen und ein Blick auf die Webseite der UNO oder in die Erwägungen des ICC hätten gereicht, um das Vorgehen Israels unter den Straftatbestand des Völkermords zu subsumieren, auch als juristischer Laie. Dazu muss man kein Intellektueller sein, sondern lediglich über gesunden Menschenverstand und 10 Minuten Zeit verfügen.
- Weiter verleugnet er Fakten: So behauptet er, Israel könnte ja «Genozid machen», indem es Bombenteppiche über Gaza legen könnte. Das ist jedoch genau das, was Israel tut.
- Warum sich Köppel überhaupt die Mühe macht, den von ihm geförderten Genozid abzustreiten, ist sonderbar: Im Gegensatz zu ihm, streiten die Israelis den Völkermord gar nicht ab, sondern meinen, ein Recht dazu zu haben und sich selbstverständlich bei dieser «Arbeit» als Opfer fühlen zu dürfen – siehe Zitat Golda Meir.
- Wenn er behauptet, dass es nur einen Völkermord gegeben habe – den von den Deutschen an den Juden begangenen – so spricht er nicht nur wie ein typischer Israeli, «wir sind die Opfer, die einzigen Opfer!» (siehe Gideon Levy oben), sondern stößt jenes Volk, das den größten Genozid über sicher ergehen lassen musste, vor den Kopf: In seiner zionistischen Ereiferung ist es dem selbsterklärten Russlandexperten wohl entgangen, dass die Nazis in der Sowjetunion zwischen 15,9 und 17,4 Millionen Zivilisten abgeschlachtet hatten. Dieser zahlenmäßig größte Genozid in der Menschheitsgeschichte findet bei Köppel nicht einmal Erwähnung.
- Wenn Köppel sagt, dass es viele Palästinenser in Jordanien gibt, die nicht ermordet werden, weiß ich nicht, was ich in diese Aussage hineininterpretieren soll: Dass die Palästinenser ihr Heimatland verlassen sollten, wenn sie überleben wollen?
- Weiter rechtfertigt Köppel den Genozid, indem er Präsident Putins Vorgehen in der Ukraine mit jenem von Netanjahu in Gaza verquickt. Dabei verschweigt er, dass Präsident Putin nicht etwa wegen Genozids, sondern – gemeinsam mit Maria Lvova-Belova, der russischen Kommissarin für Kinderrechte – wegen angeblicher Deportation von Kindern nach Russland vom ICC zur Verhaftung ausgeschrieben wurde. Ein Vorwurf, der sich übrigens längst als unhaltbar herausgestellt hat und nicht einmal mehr von den Ukrainern behauptet wird. Diese zynische Verquickung macht er wider besseres Wissen, denn genau zu diesem Thema führte Köppel mit Frau Lvova-Belova im Mai 2023 in Moskau ein Interview.
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Den moralischen Kompass komplett verloren hat die Weltwoche vor ein paar Tagen als sie an am 4. Juli 2025 den Artikel «Die größten Feinde der Juden sind – Juden» publiziert und darin auf jene Juden losgeht, welche sich gegen den Völkermord wehren. Der Autor – ein David Klein – nennt Juden, die sich gegen den Genozid in Israel wehren, «Duldungsjuden».
Dass dieser Artikel übelster Natur ist, war sich die Redaktion der Weltwoche nachweislich bewusst, denn das erste Mal wurde auf «Weltwoche Online» die Kommentarfunktion abgeschaltet. Dieser Artikel war ein Dienst für die Zionisten und kein Beitrag, zu welchem man die Meinung der zahlenden Leser hören wollte. Da von den Lesern der Weltwoche keine Kommentare bei der Weltwoche deponiert werden konnten, sandten einige Leser Kommentare an uns und informierten darüber, dass Anfragen bei der Redaktion, warum die Kommentarfunktion abgeschaltet worden sei, unbeantwortet blieben. Einige Leser verglichen den Artikel mit dem «Stürmer»: «Duldungsjude»? – Unentschuldbar!
Wie kann ein Familienvater Genozid an Kindern rechtfertigen?
Als Vater kann ich es nicht nachvollziehen, ein solches Tun unter irgendwelchen Umständen zu billigen. Offensichtlich können Menschen, welche Genozid befürworten – oder sogar ausführen – einen Mechanismus im Gewissen einschalten, der zwischen eigenen und Kindern von «Untermenschen» zu unterscheiden vermögen. Historische Beispiele gibt es durchaus.
Warum die Medien dies tun – Geld regiert die Welt
Bei den gekauften Politikern in den USA ist die Rolle des Geldes evident und mit harten Fakten nachweisbar, siehe oben. Die «Dienste» der Politiker werden in aller Öffentlichkeit eingekauft.
Die Medien im Westen sprechen regelmäßig davon, unabhängig zu sein. Die perverse Berichterstattung zum Genozid ist für mich der Beweis des Gegenteils: Die meisten Medien werden von ihren Inserenten und unbekannten Hintermännern gesteuert. Ich kann Ihnen über die Art dieser Einflussnahme keine Auskunft geben, denn Forum Geopolitica nimmt keine Werbegelder entgegen. Andernfalls könnten wir unsere Arbeit nicht machen.
Echte Unabhängigkeit hat jedoch seinen Preis. Falls man Villen und Ferienhäuser unterhalten muss, gigantische Reisekosten anhäuft, da Luxus Programm ist, so sollte man als Verleger über eine Privatschatulle verfügen, die einen solchen Lifestyle unabhängig von Insertionseinnahmen tragbar machen, ansonsten man zu dem verkommt, zu dem man nicht verkommen möchte: Zum eingekauften Mittäter.
Fazit
Zu welchen Schlüssen soll man nach dem Anblick von so viel Bösem, Verlogenem und Gekauftem kommen? – Es wäre unehrlich und naiv, versöhnende Worte zu wählen und dabei zu hoffen, dass sich die Schuldigen änderten, denn das werden sie nicht tun.
Würde man die Massstäbe des Statuts des Nürnberger Tribunals und dessen Urteil von 1946 anlegen, dann müssten folgende Institutionen und deren führendes Personal mit der Höchststrafe rechnen. Die Haupttäter sind die israelische Regierung, die Geheimdienste und das Militär, die am Genozid direkt Beteiligten. Als Mittäter sind neben den Politikern im gesamten Westen, welche dieses Blutbad politisch, ökonomisch und militärisch erst ermöglichen, vor allem die Medien hervorzuheben. Ohne ihre bewusst falsche, manipulierende Berichterstattung wären die Bevölkerungen im Westen nie bereit, diese Verbrechen zu dulden und somit mitzutragen.
Im Gegensatz zum Holocaust wird dieser Genozid in aller Öffentlichkeit begangen und vom politischen und medialen Westen mitgetragen und gefördert. Damit zeigt sich die westliche Gesellschaft dermaßen degeneriert, dass sie die Energie für einen reinigenden Prozess wie ein Tribunal wohl nicht aufzubringen vermag.
Ich spreche Staaten ohne jedes Geschichtsverständnis, den betroffenen Organisationen und Firmen schlicht das moralische Existenzrecht ab. Falls die Menschheit sich außer Stande sieht, solch ungeheuerlichen Kreaturen und Organisationen Einhalt zu gebieten, stellt sich die Frage nach der Überlebensfähigkeit dessen, was wir Zivilisation nennen: Ohne ein Mindestmaß an Menschlichkeit und Recht kann und soll ein soziales System nicht überleben.
Zivilisation bedeutet auch, dass vom Genozid direkt Betroffene das Recht haben, jedes Mittel einzusetzen, das sich gegen die Täter richtet, um sich zu wehren. Sie bedeutet nicht minder, den Genozid in welcher Form auch immer unterstützende Medien und deren Exponenten durch soziale Ächtung zu bannen. Sie sollen allein, ohne gehört zu werden, im Verließ der Einsamkeit verenden.
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