Wenn man mit einem Schneebesen heiße Luft aufschlägt, mit der tiefen Überzeugung, dass sich dadurch etwas Gasförmiges in etwas Festes verwandelt
„Deutschland ist gut durch die Krise gekommen“, sagt die aus den eigenen Reihen derjenigen, die der gleichen Meinung sind, gewählte Oberwahrheitsbeauftragte der Corona-Enquete-Kommission Franziska Hoppermann (CDU).
In Berlin hat sich eine sogenannte Enquete-Kommission, zur sogenannten Aufarbeitung der Corona-Zeit, am 8. September 2025 konstituiert.
Diese wenigen Informationen in dem vorgenannten Satz werfen Fragen auf:
Warum eine Enquete-Kommission und kein Untersuchungs-Ausschuss?
Eine (systemkonforme, staatstreue) Enquete-Kommission hat in erster Linie das Ziel, herauszufinden, wie man was in Zukunft noch besser machen kann, als es ohnehin schon gelaufen ist.
Ein Untersuchungs-Ausschuss schaut sich zunächst die Vorgehensweisen der Vergangenheit an, bewertet sie und zieht aus den aufgedeckten Fehlern Rückschlüsse, wie man was zukünftig besser machen könnte. Dazu würde gehören, wie die vorläufige Zulassung des sogenannten Impfstoffs zustande gekommen ist, wie der Kauf der Schnell-Brühe durch die „Kollegin“ von der Leyen ohne entsprechend dokumentiertes Vertragswerk möglich sein konnte, ob beim Masken-Deal durch Herrn Spahn alles rechtens war, wie die Diskrepanz zwischen den Empfehlungen des RKI und den tatsächlichen politischen Entscheidungen zustande gekommen ist, warum das PEI seine Aufgaben sträflich vernachlässigt hat, welche Aussagen sich von Herrn Lauterbach als falsch herausgestellt haben, wie es Aussagen von Herrn Montgomery (den offensichtlich die Erde verschluckt haben muss, weil man so gar nichts mehr von ihm hört), Politikern, Wissenschaftlern, Ärzten, Geistesgrößen im Staatsfunk zustande kommen konnten, wie diese mit dem Grundgesetz (das man nicht mehr öffentlich hochhalten darf) vereinbar sind, was es mit der körperlichen Unversehrtheit auf sich hat, und, und und.
(Bei der Gelegenheit: Auf eine Entschuldigung für die Impfbewerbung im Bundestag von Frau Mohamed Ali, dem zweiten Teil der Doppelspitze des BSW warten viele Menschen heute noch.)
In einer Enquete-Kommission sind all diese wichtigen Fragen nicht vorgesehen. Das Augenmerk liegt vor allem darauf, den einseitig-systemkonformen Wissensstand ja nicht zu erweitern, ihn zu manifestieren und weitere inhaltslose Worthülsen zu erfinden, die dem Volk gegenüber den Eindruck vermitteln sollen, man habe sich viel Mühe gegeben, eine Menge Zeit darauf verwendet, die weitgehend hervorragende Vorgehensweise (Im Großen und Ganzen sind wir gut durch die Pandemie gekommen) ins unermesslich Hervorragende zu steigern. Selbstverständlich zum Wohle des Volkes, mit dem man es ja nach wie vor nur gut meint.
Weiter kann man sich die Frage stellen, warum erst zu diesem Zeitpunkt, wo es doch die AfD geschafft hat, bereits zwei Corona-Untersuchungs-Ausschüsse mit aufschlussreichen Informationen stattfinden zu lassen und ein weiterer bereits in Planung ist. Diese werden ja nicht ohne Grund von den Alt-Parteien ignoriert, weil dort Stimmen zu Wort kamen und Informationen vermittelt wurden, die die gesamte Demokratie-Simulation der Alt-Parteien wie ein Soufflé zusammenfallen lassen würden, in dem Moment, wo sie einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen würden, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der mit den Alt-Parteien unter einer Decke steckt, selbstverständlich tunlichst vermeidet.
In der Konstitution wurde peinlichst darauf geachtet, dass ja niemand in den Vorsitz gelangt, der dem in sich geschlossenen, sich selbst schützenden Eine-Wahrheits-Club gefährlich werden könnte. Das erinnert sehr an einen Ausspruch von Walter Ulbricht, der sinngemäß gesagt hat: Es muss alles demokratisch aussehen, aber wir müssen die Fäden in der Hand behalten.
So hat man schon einmal eine gewisse Risikominimierung eingebaut, um zu verhindern, dass Begründungen für das größte Verbrechen an der Menschheit eine zu große Bedeutung erlangen.
Für die von vornherein in der Minderheit befindlichen Seite der Wahrheit sind Herr Lausen, Herr Homburg und Herr Nehls mit dabei, man kann jedoch davon ausgehen, dass diese in der Mainstream-Propaganda des Staatsfunks so wenig wie es nur eben geht, Erwähnung finden werden. Möglicherweise wird man auch Gründe erfinden, warum die offiziellen Rohdaten, so, wie sie sind, falsch ausgewertet wurden.
Auf die Anhörung eines Herrn Bhakdi oder eines Herrn Wodarg, um nur zwei von sehr vielen zu nennen, wird man wohlweislich ebenfalls verzichten, da könnte ja etwas gesagt werden, dass den Inhabern der offiziellen Wahrheit widersprechen würde. Auch würde eine Einladung einiger von Anfang an kritisch gewesenen Kapazitäten deren Rehabilitation bewirken, was jedoch den für das offizielle Narrativ vertretenden Systembewahrern gar nicht erst in den Sinn kommt.
Die Systemlinge sind also von vorn herein in der Mehrzahl. Viele von ihnen haben sich wahrscheinlich bis heute nicht mit den Erkenntnissen aus der der Wahrheit verpflichteten, kritischen Wissenschaft beschäftigt, genau so Wenige werden sich mit den veröffentlichten RKI-Files beschäftigt haben, getreu dem Motto: Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Wie kann man Maßnahmen, die aus politischen Motiven den Empfehlungen des RKIs übergeordnet wurden, in Frage stellen. Das wäre ja so, wie wenn ein Koch sagen würde, dass ihm sein eigenes Essen nicht schmeckt.
Die kommenden Zusammenkünfte darf man sich ungefähr so vorstellen, wie wenn vor vielen Jahren in Süddeutschland eine Runde zusammengekommen wäre, die aus Menschen bestanden hätte, die aus einem Unrechtstaat rekrutiert über andere Menschen zu urteilen gehabt hätten, die in diesem Unrechtstaat mehr als nur Unrecht begangen haben.
Der Zeitfaktor spielt auch eine Rolle. In 2027 sollen die Ergebnisse bekannt gegeben werden, falls man bis dahin auch in diesem Bereich nicht zu dem Entschluss gekommen ist, dass diese nicht für die öffentliche Diskussion bestimmt sind. In zwei Jahren können noch viele kleine Scheibchen von der Demokratie-Salami abgeschnitten werden.
Und sollten doch irgendwelche konstruierten Ergebnisse verlautbart werden, könnten sie in etwa den Charme haben wie: „Es hätte auch gereicht, wenn die Ausgangssperre nur von 1 Uhr morgens bis 5 Uhr morgens angedauert hätte, das machen wir beim nächsten Mal besser!“, oder „Auf ein Tragen einer Maske während eines Spaziergangs alleine im Wald werden wir in Zukunft verzichten können, das war übertrieben!“, oder „Wir werden dafür sorgen, dass die nötige Infrastruktur geschaffen wird, dass wir Masken in Zukunft bedarfsgerecht im eigenen Land produzieren können.“, oder „Es war falsch, dass wir viele alte Menschen mussten alleine sterben lassen, wir werden diese in Zukunft in Gemeinschaftssäle so schonend wie möglich umquartieren.“
Es besteht eine berechtigte Aussicht darauf, dass die Enquete-Kommission wesentlich dazu beitragen wird, dass die Spaltung der Gesellschaft durch sie in Beton gegossen wird, weil man nach wie vor darauf verzichtet, von Anfang an kritische Stimmen von Kapazitäten mit fundiertem Fachwissen in die Debatte einzubeziehen. Dies würde dem Wahrheitsministerium, dass sich aus allen systemkonformen Ja-Sagern der Gesellschaft zusammensetzt, in ihrem Streben nach einer geleiteten, betreuten Meinungsfreiheit entgegenwirken.
Man kann noch so lange überlegen, es findet sich schlicht kein einziger Grund, warum man der sogenannten Enquete-Kommission auch nur ein Fünkchen Vertrauen entgegenbringen sollte, dass sie es mit einer ehrlichen Aufarbeitung wirklich ernst meint.
Wundern würde es auch nicht, wenn plötzlich doch eine schnatternde Frau in rotem Kleid oder ein lockenköpfiger Schwiegermutterliebling aus einer beliebten Krankenhaus-Serie als besonders hochkarätige Experten zur Unterstreichung der Ernsthaftigkeit der Bemühungen zu einem Gastauftritt eingeladen würden. Genau so gut könnte man eine Kuh einladen, die von ihrer Erfahrung mit dem Fliegen über saftige Wiesen berichten soll.
Die ganze Enquete-Kommissions-Show wird dem Steuerzahler einmal mehr einen Haufen Geld kosten, und dabei herauskommen wird Nullkommagarnichts. So ist das eben, wenn man heiße Luft mit einem Schneebesen sorgfältig und ausdauernd aufschlägt.
Und dennoch gibt es Hoffnung. Nachdem die aktuelle Regierung intensiv eine Entscheidung nach der anderen liefert, die ihre Glaubwürdigkeit und überragende Kompetenz ins Unermessliche steigert, dem Sauerländer, der nur einmal im Leben nichts anderes als Kanzler werden wollte, sicher noch weitere Aussagen einfallen, die einem das Fürchten lehren können, Minister, Politiker und Militärs eifrig daran arbeiten, den Frieden abzuschaffen, den Einstieg in begonnene Friedensverhandlungen mit eigener Diplomatie meiden, wie der Teufel das Weihwasser, das Aufhalten im öffentlichen Raum der Durchquerung einer Zirkus-Manege gleicht, in der ein Messerwerfer gerade seine Nummer vorführt, die Energie- und Lebensmittelkosten auf dem Niveau des Erwerbs von Luxus-Artikeln bleiben, besteht die Möglichkeit, dass Deutschland auf den vollen Genuss einer Regierungsperiode von 4 Jahren unter Umständen verzichten muss. Hernach könnte sich ein Weg auftun, der einen Untersuchungsausschuss, der seinen Namen wirklich verdient hätte, möglich machen würde, wobei dieser ja eigentlich schon längst vorhanden ist. Die Alt-Parteien, und das muss man ihnen wirklich zu Gute halten, arbeiten durch kontinuierliche Minderleistung daran, der Opposition hierfür den Weg zu ebnen. Diese sollte zumindest die Chance bekommen, es besser zu machen (was eigentlich nach den lückenlosen Fehlentscheidungen gar nicht so schwer ist). Und wenn sich herausstellen sollte, dass das Ruder nicht in die richtige Richtung herumgerissen werden kann, wäre Deutschland dann endgültig verloren, weil dann selbst der bisher zähen, durchhaltewilligen Demokratie mit einem offenen Diskurs in einer durch den DSA nicht reglementierten Meinungsfreiheit die Puste ausgeht. Und dann sollte sich jeder, dem die Freiheit das höchste Gut ist, gleich welchen materiellen Schaden er dadurch erleidet, retten, wo und wie er nur eben kann.
Entgegen der Katastrophen-Warnungen der Alt-Parteien, die befürchten, dass uns mit der Opposition ein Viertes Reich ins Haus steht, gibt es beunruhigte Stimmen, die eine größere Wahrscheinlichkeit darin sehen, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung zugunsten von totalitären, kommunistischen, sozialistischen, faschistischen, links-ideologisch verseuchten Strukturen geopfert wird, selbstverständlich alles nur zum Wohle der Demokratie, weil ja alles andere nur eine Delegitimation des Staates sein kann.
Es ist und bleibt unfassbar, wie tief ein Land in so kurzer Zeit sinken kann und wie lange schon die politische Kapelle immer noch die gleichen Liedchen auf verstimmten Instrumenten spielt, obwohl für jeden ersichtlich ist, wie das Schiff stetig mehr Schlagseite bekommt und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es untergeht, wenn nicht bald eine politische Generalumkehr geschieht, die von den Universal-Dilettanten der aktuellen Demokratisch Demokratischen Republik garantiert nicht zu erwarten ist.
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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