Handwerk

für Menschen

Autor: Timogenes


Dieses Gedicht widme Ich Sebastian mit einem sanften Lächeln.

Außerdem Molt, Julez, Minibri, Peter, Lutzen, Arturio, Klaudex, Marlon, Max, Steven, Vanessa, Knochard, Helmut, Halim, Pedja, Szwalek, Matthäusz, Michi, Jens, Darko, Sully, Rosi, Sergej, Roman, Emma, Daniel all denen, die mit ihren Händen arbeiten, die ich vergessen habe zu erwähnen und meinem Großvater Heinz und Onkel Frank


1.00


Handwerker, Ich hab’ eine Frage an euch:
Sagt mir mal, was nahm man euch?

Mir wurde erzählt, es waren die Maschinen.
Doch das glaube Ich nicht,
-Die könnt Ihr bedienen.

Stählerne Kolosse, Monströse Geräte,
Pistolen für Farbe, Pistolen für Nägel.
Man hat sie euch ausgehändigt,
Sie haben nichts gestohlen,
Ihr habt sie gebändigt.

Das ist es nicht.

Mir wurde erzählt, es war der Lohn.
Doch das glaube Ich nicht.
-Den könnt Ihr euch hol’n.

Fünf Tagewoche, Zwei starke Hände,
Kohle pro Stunde, Kohle am Ende.
Das Werk läuft geregelt,
Das Geld ist noch da,
Es ist bloß zu wenig.

Das ist es nicht.

Mir wurde erzählt, es sei der Stolz.
Doch das glaube Ich nicht.
-Euer Herz ist aus Gold.

Bewegte Gefährte, schaffen riesige Werte,
Holz für den Aufbau, Metall für die Härte.
Reparieren und bauen,
Das was ihr tun könnt,
Kann keiner klauen.

Das ist es nicht.

Mir wurde erzählt, es sei der Fleiß.
Doch das glaube Ich nicht.
-Ihr arbeitet kalt und heiß.

Tag und Nacht im Gange, innen und außen,
Unfälle drinnen, bei Notfällen draußen.
Viele Kleinigkeiten,
Immer was zu tun,
Keine Schwierigkeiten.

Das ist es nicht.

Mir wurde erzählt, es sei die Tradition.
Doch das glaube ich nicht.
-Vieles läuft noch wie immer schon.

Gefaulenzt, geschwitzt, geschrien und erhitzt,
Geraucht und gefaucht, gehämmert gewitzelt.
Der Chef ist der Alte,
Der Neue ist der Dumme,
Verdienen tun Andre’.

Das ist es nicht.

Ich erzähl euch jetzt, was fehlt.
Ihr werdet es nicht glauben.
-Ich weiß was euch quält.

Keine Niete kann’s halten, mit Zangen ergreifen,
Keine Gewalt es falten, keine Macht es schleifen.

Euch fehlt da ein Wort!
Wer hat es bloß verhunzt?
Wir sagen heut’ zwar Handwerk,

Doch es heißt:

Hand

Werks

Kunst.


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