Wien im Sparrausch, soziale Gerechtigkeit & das neue Pareto-Abo

In meiner Zwei-Wochenschau geht es unter anderem um den unsozialen Sparkurs der Wiener Sozialdemokraten, die Notwendigkeit sozialer Gerechtigkeit, beschränktes Naturverständnis und den italienischen Dichter Cesare Pavese.

https://odysee.com/@karjalainen-draeger.report:1/Wochenschau_35-36_2025:b

Liebes Publikum,

Der Alltag hat uns nun auch in Österreich (fast) wieder; während im Osten des Landes schon die erste Schulwoche hinter uns liegt, startet der Rest Österreichs am kommenden Montag ins diesbezügliche Hamsterrad.

Bildung, Bildung über alles

Der umtriebige Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat gefühlt den ganzen Sommer über einen Vorschlag nach dem anderen aus dem Hut gezaubert, wie er die elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen und die Schulen zukunftsfit machen will. Das meiste davon ist bisher nur Ankündigungspolitik, die erfolgreiche Umsetzung seiner Pläne wird sich noch weisen. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit ihm, kurz nachdem er Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat in Wien geworden war, das ich für meine Sendereihe „Get Bildung!“ im freien Wiener Radio Orange geführt habe. Die von den NEOS im Wahlkampf versprochene Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kindergärten hielt er kurz nach seinem Amtsantritt für innerhalb der Legislaturperiode nicht mehr realisierbar. Sie ist bis heute nicht erfolgt. Meine Fragen aus dem Frühjahr werde ich ergänzt um das eine oder andere Thema nochmals übermitteln, in der Hoffnung, dass das Team des Ministers nunmehr konsolidiert ist und sich zur Beantwortung aufraffen kann. Ein weiteres Interview mit ihm in seiner neuen Funktion wird es wohl „aus terminlichen Gründen“ weiterhin nicht geben.


Wien im Sparrausch

Apropos Wien: Die nach den Wahlen im heurigen Frühjahr fortgesetzte Koalition der sozialdemokratischen Partei mit den liberalen NEOS befindet sich gerade in schweren Geldnöten und hat sogleich nach dem letzten Urnengang mit diversen Einsparungen bzw. Gebührenerhöhungen begonnen. Nunmehr trifft es auch die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel und die im Grätzel Parkenden:

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Und zwei Tage später legt der Wiener Bürgermeister in einem Interview mit einem Wochenmagazin nach und verspricht sich weitere 115 Millionen Sparpotential auf Kosten der Mindestsicherungsbezieher:

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Soziale Gerechtigkeit ist eine politische Lernaufgabe

Auch auf Bundesebene tun sich die Sozialdemokraten in der Regierung von Anfang an schwer, mit der Volkspartei ÖVP und den NEOS ist es auch dort schwer, menschenwürdige Sozialpolitik zu gestalten. Wobei – wie das Beispiel Wien zeigt – diese den Roten zugeschriebene Kernkompetenz im Lauf der Jahrzehnte fast vollständig verloren gegangen ist:

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Beschränktes menschliches Naturverständnis

Menschen fällt es offenbar schwer, den ihnen von der Natur eingeräumten Platz auf unserem Planeten Erde einzunehmen. Was der Elch Emil, der zuletzt im Nordosten Österreichs gesichtet wurde, damit zu tun hat, beschreibe ich in diesem daily:

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Dichter können die Welt verändern

Aus Anlass des 75. Todestages einer meiner Lieblingsdichter, des Italieners Cesare Pavese, habe ich ihm schriftlich Tribut gezollt. Das radikale Potential der Schreibenden ist unendlich groß, die Wirkung hängt von der Reaktion der Leser ab, die viel zu oft bescheiden bleibt. Auf diese Weise findet notwendiger Wandel viel zu selten und oftmals leider gar nicht statt:
https://pareto.space/u/mkd@pareto.town/1756313387481


Ein August wie schon lange nicht mehr

Auch ein Monat ist kürzlich zu Ende gegangen und so haben Christian Janisch von Idealism Prevails und ich uns für eine neue Ausgabe unseres Monatsrückblicks „Darüber sollten wir reden“ zusammen gefunden. Etwas mehr als 100 Minuten haben wir in 23 Kapiteln, die jeweils auch extra zu hören sind, die Lage der Welt erörtert. Mit der Möglichkeit, nicht die ganze Folge anhören zu müssen, sondern die den eigenen Interessen entsprechenden Themen auszuwählen, wollen wir unsere Hörer und Seher dabei unterstützen vom Konsumenten zum Prosumenten zu werden. Der Begriff wurde in der Bewegung des Slow Journalism geprägt, der sich der nachhaltigen und tiefgreifenden Berichterstattung verpflichtet.

Im Rückblick widmen wir uns auch einer neuen Frage des Monats, nämlich: „Wie hältst du es mit der KI?“ und der Utopie, wie angemessene Existenzsicherung global gelingen kann. Diese beiden Kapitel werden in den nächsten Wochen auch als Einzel-Releases veröffentlicht werden.

https://pareto.space/u/mkd@pareto.town/1756903324888

Das Ende von Anonymität und Persönlichkeitsrechten verhindern

Wer nicht mehr bis zur nächsten Wochenschau warten will, der kann meinen neusten Beitrag für das Online-Magazin fürs FreiSein Unsere ZeitenWende schon jetzt dort lesen. Es geht um den gläsernen Menschen und den Verlust grundlegender Persönlichkeits- und Freiheitsrechte durch das europaweite Ausrollen der digitalen ID und die Möglichkeiten, das zu verhindern:
https://zeitenwende-magazin.at/der-glaeserne-mensch-durchschaubar-und-zerbrechlich/


Man kann eigentlich nicht an mir vorbeischauen bzw. -lesen

Meine kürzlich gestartete Präsenz im von Milosz Matuschek gegründeten Pareto Space bietet jetzt auch die Möglichkeit meine Beiträge zu abonnieren und damit unabhängig von (un)sozialen Medienplattformen via E-Mail über jede Neuerscheinung informiert zu werden.

https://pareto.space/u/mkd@pareto.town#subscribe

Meine heiße Empfehlung neben ist im Moment die Plattform ChangeMedia, in der sich zu all meinen Beiträgen immer bereichernde und den eigenen Horizont erweiternde Diskussionen mit dem von mir geschätzten Kollegen Gunther Sosna ergeben. Ich freue mich über jeden Einzelnen, der sich mit seinen Gedanken am Diskurs beteiligt; dieser findet übrigens auch sporadisch in meinem Telegram-Kanal statt, solange ich dort noch präsent bin. Mit dem Einstieg von Elon Musk beim Messengerservice, der dort seine KI Grok ausbreiten will, was ihm 300 Millionen Dollar wert ist, hat sich meine Freude wesentlich abgekühlt.

https://changemedia.at/registration?method=invite-code&inviteCode=A7CLPQ

Wer mir lieber auf Odysee, Signal oder Mastodon folgt, kann sich gerne dort einfinden, diese Möglichkeiten habe ich nicht vor einzustellen.

Nach diesen wieder sehr intensiven Tagen und Wochen wünsche ich Ihnen und euch allen ein wundervolles Wochenende zum Runterkommen und zum Einswerden mit sich selbst und dem eigenen Sein.


Alles Liebe, bis zum nächsten Mal

Ihr & Euer
Michael Karjalainen-Dräger
freischaffender Journalist & Publizist, Dichter

Danke für Ihre & Deine Wertschätzung meiner Arbeit durch finanzielle Förderung meiner journalistischen Aktivitäten:

https://ko-fi.com/mkdreports

Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”

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