Das österreichische Schulsystem braucht keine weitere Reform, es benötigt einen völligen Neustart. Was im 18. Jahrhundert galt, ist heute längst aus der Zeit gefallen und schadet der Zukunft des Landes und der Menschen. Von Michael Karjalainen-Dräger
Seit kurzem bestimmt wieder die Schule die Tagesordnung einer nicht unwesentlichen Zahl von Menschen in Österreich. Egal ob Schüler, deren Eltern oder die Lehrer und das an diesen Bildungseinrichtungen beschäftigten Personal – deren Alltag hat es aus verschiedendsten Gründen ordentlich in sich.
Auch die Medien haben das Thema genüsslich aufgegriffen, und verschiedenste Analysen zu den aktuellen Baustellen im Schulsystem veröffentlicht. Auch der OECD-Bildungsbericht ist erschienen und konstatiert den Einrichtungen zwar Verbesserungen, sieh aber immer noch eine Menge Nachholbedarf. In einer Schlagzeile war auch vom doppeldeutigen „Abenteuer Schule“ die Rede.
Aufgrund zahlreicher Schieflagen ist Schule nämlich nicht nur eine spannende und im Idealfall bereichernde Zeit. Zahllose Stolpersteine können zu einem durchaus schnellen Ende der Freude daran führen. Dabei geht es nicht bloß um das ständig gehypte Thema Spracherwerb. Tatsächlich ist die von Maria Theresia im 18. Jahrhundert eingeführte und seither zwar immer wieder reformierte, aber in seinen Grundfesten unbewegliche Institution längst aus der Zeit gefallen.
Bildung braucht anderes als festgefügte Lehr- und Stundenpläne sowie die Vermittlung von zum Teil überholtem oder totem Wissen. Sie muss sich an den Interessen, Begabungen und Bildungsbedürfnissen der bildungshungrigen und neugierigen jungen Menschen orientieren. Zu einem dazu nötigen Restart aber fehlt der Politik zum Schaden für die Zukunft des Landes aber immer noch der Mut.
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