Vom Landesverrat und wie er im Westen verschleiert werden soll. Von Mathias Broeckers.
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Dass es sich bei “Russiagate” um eine haltlose Verschwörungstheorie handelte, mit der die Regierung Obama/Clinton 2016 den Kandidaten Trump durch den Vorwurf zu Fall bringen wollte, er sei eine Marionette Putins, haben wir sie hier im Blog vom ersten Tag dokumentiert, und weil dieses PR-Theater – mit CIA/FBI/NSA \&Co. sowie sämtlichen “Qualitätsmedien” in den Hauptrollen – als solches sofort zu durchschauen war, gleich im “Real Game of Thrones”-Sound kommentiert. Dass keine “russischen Hacker” den E-Mail-Server der demokratischen Partei gehackt hatten, sondern die kompromittierenden Mails von einem Insider geleakt wurden, war schon 2016 offensichtlich, ebenso wie der Fake des “Steele”- Dossiers über Trumps angebliche Sex-Eskapaden in Moskau, was aber die Medien nicht davon abhielt, weiter von “russischer Einmischung” und Trump als “Putins puppet” (H.Clinton) zu trompeten und den gegen alle Vorhersagen gewählten Präsidenten mit einem “Impeachment”-Verfahren abzuservieren.
Auch wenn es eine Standardprozedur ist, dass konkurrierende Parteien und Kandidaten sich im Wahlkampf gegenseitig mit Schmutz bewerfen, ging diese Anti-Trump-Kampagne weit darüber hinaus, denn Regierung, Geheimdienste und Polizei arbeiteten dabei eng zusammen, gaben den im Wahlkampf üblichen Unterstellungen und Behauptungen offiziellen Anstrich und befeuerten die willfährigen Medien mit ihren “Erkenntnissen”. Die allerdings nicht mehr waren, als Gerüchte aus zweiter und dritter Hand, die nach polizeilichen oder geheimdienstlichen Kriterien niemals Grundlage eines offiziellen Berichts sein können. Wie dieser “Russia Hoax” zusammengebastelt und inszeniert wurde, hat die Direktorin der National Intelligence (DNI) Tulsi Gabbard jetzt in einem Report veröffentlicht (Declassified-HPSCI-Report-Manufactured-Russia-Hoax) und starke Worte (“treason”, “treasenous conspiracy”) gebraucht, um was es sich bei diesen über Jahre durchgezogene Kampagne handelt: Landesverrat.
Keine Kleinigkeit, sondern ein Schwerverbrechen und begangen nicht von einem Täter, sondern von einer konspirativen Bande. Sie wussten, dass keine “russischen Hacker” den DNC-Server angegriffen und die E-Mails dann an Wikileaks weitergegeben hatten. Sie kannten die Einwände der Cyber-Experten von NSA und CIA gegen diese Behauptung – und nahmen sie doch in ihren offiziellen Report auf und befeuerten das Narrativ von “Wahlbeeinflussung” und “Angriff auf die Demokratie” durch Russland und seinen verlängerten Arm… Donald Trump.
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Wenn Regierung, Geheimdienste und Polizei kooperieren, um den Kandidaten in einem Wahlkampf zu Fall zu bringen, kann von Demokratie, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit tatsächlich keine Rede mehr sein. Es handelt sich um einen Staatsstreich, einen Putsch, weshalb Tulsi Gabbards Vorwurf des “Landesverrats” durchaus berechtigt ist. Howard Kunstler fragt unterdessen (spaßeshalber), ob diese ganze Bande von Barack Obama und seinem Geheimdienst und den FBI-Bossen abwärts jetzt tatsächlich angeklagt wird. Einschließlich ihrer willigen Stenografen und Lautsprecher von der “New York Times” abwärts, die sich sehr offensichtlich und über Jahre hinweg der Beihilfe schuldig gemacht haben und mit Fake-News Russenhysterie schürten. Und jetzt selbstverständlich wenig Interesse an einer Aufdeckung und weiteren Ermittlung der Verschwörung haben (die anhand der veröffentlichten Dokumente nun teilweise aufgedeckt wurde) sondern die Sache eher als erledigten Fall abtun wollen – mit dem Trump von der Nichtveröffentlichung der Akten im Fall Jeffrey Epstein ablenken will, die bei seinem Wählerlager für großen Unwillen sorgt.
Dass es sich um ein Ablenkungsmanöver vom Epstein-Fiasko handelt, ist naheliegend, weil Trump in seiner ersten Amtszeit genug Gelegenheit gehabt hätte, das Zustandekommen von “Russiagate” untersuchen zu lassen und die Ergebnisse zu publizieren. Dennoch ist die Veröffentlichung von großer Bedeutung, denn sie demonstriert, wie mit gefälschten Geheimdienst-“Erkenntnissen” Politik gemacht und die Öffentlichkeit hinters Licht geführt wurde, um den mit dem Maidan-Putsch in der Ukraine 2014 gestarteten Angriff auf Russland in Form einer gigantischen Propagandakampagne ins eigene Land und die Köpfe der Bevölkerung zu importieren: Willkommen in Brain-washington D.C. – und den in London ansässigen Hebammen dieser Gehirnwäsche-Operation, mit der die USA in einen sinnlosen, unnötigen Krieg geführt wurden, der mittlerweile mehr als eine Million Menschen das Leben gekostet hat. Und die noch immer die Gehirne derart vernebelt und verdreht, dass auch den Deutschen nichts mehr anderes einfällt, als Krieg, denn: “Die Russen kommen!”
In den von Direktorin Gabbard veröffentlichten Dokumenten kann dem “Deep State” bei der Arbeit auf die Finger geschaut werden: bei dem Versuch, einen überraschend gewählten Präsidenten mit kriminellen Methoden (Diffamierung, Überwachung, Fälschungen, Betrug) aus dem Amt zu entfernen – und der gleichzeitigen Implementierung des Narratives eines aggressiven, gefährlichen Russlands und seiner tyrannischen Ausgeburt des Bösen, Wladimir Putin. In drei aktuellen Podcasts erörtern Aaron Mate, der Ex-CIA-Analyst Larry Johnson, und Matt Taibi mit Walter Kirn die Vorgänge. Hier noch einmal Howard Kunstler:
“Barack Obama hat sich offenbar selbst zu Darth Vader gemacht und von John Brennan, dem Großherzog des Planeten Intel, ein Lichtschwert (Hillarys Steele-Dossier) überreicht bekommen. Der Rest hätte Geschichte sein sollen – stattdessen eiterte er mehr als zehn Jahre lang wie ein entzündetes Tuberkulom in der US-Politik und bricht nun in einem spektakulären Sprühregen aus Exkrementen aus der Bauchhöhle des Beltway hervor, der an allem und jedem klebt wie tausend Schwänze, die an den ewigen demokratischen Esel geheftet sind. Ach, Babylon am Potomac…”
Dieser Beitrag erschien zuvor auf dem Blog des Autors.
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