Die Verteidigung und Diplomatie-Notstand in Deutschland

Kriegstüchtigkeit ist ein Begriff aus der bisher dunkelsten Zeit Deutschlands, von der man dachte, dass sie ein für alle Male überwunden sei

Punkt 1:

 

Die jeweiligen Regierungen des Staates Deutschland sollten in der Lage sein, durch vernunftbegabte Entscheidungen eine Stimmung im Volk zu erzeugen, die bewirkt, dass das Volk das Gefühl hat, es lohnt sich, dieses Land, falls notwendig, gegen die, die dieses von der Mehrheit mitgetragene freiheitlich-demokratisch-gesellschaftliche Miteinander stören wollen, nötigenfalls mit Waffen, unter Einsatz des eigenen Lebens, zu verteidigen.

 

Punkt 2:

 

Die notwendigen Schritte für eine Verteidigung sollten, unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Geschichte, besonnen vorangebracht werden, ohne, dass eine künstlich erzeugte hysterische Notwendigkeit und künstlich erzeugter Zeitdruck durch die angebliche Bedrohung eines vermeintlichen Feindes als Grund hergenommen wird, um für diesen Prozess Zustimmung im Volk zu erzeugen, um dies zu beschleunigen.

 

Punkt 3:

 

Sorgfältige Auswahl von Diplomaten. Eignung wegen passendem Stallgeruch, Seilschaften, Parteizugehörigkeit, Postengeschacher, Beziehungen in Kreisen, die sich als „elitär“ ansehen, sollten aus Gründen der Vernunft und des Staatswohls verunmöglicht werden.

 

Stattdessen sollten Kriterien wie sattelfeste Geschichtskenntnisse, intensive psychologische Prüfung der charakterlichen Eignung und eine Probezeit, eine Fehlbesetzung und Inkompetenz so gut wie ausschließen. Das Wort Diplomatie einigermaßen fehlerfrei schreiben zu können, darf nicht Kriterium sein, um für den diplomatischen Dienst infrage zu kommen. Fehltritte hätten den sofortigen Austritt aus dem diplomatischen Dienst zur Folge.

 

„Geistesgrößen“ nach Selbsteinschätzung sind an dieser Position fehl am Platze und können zu ungeahnten Komplikationen führen. Das gilt für Botschafter, aber auch für Minister und hochrangige Militärangehörige.

 

Punkt 4:

 

Deutschland sollte sich sofort wieder auf die schriftlich fixierte Aussage besinnen „Von Deutschland soll nur noch Frieden ausgehen“. Die Argumente, warum das derzeit nicht praktiziert werden kann, sind an den Haaren herbeigezogen.

 

Die derzeitigen Akteure in Politik und Militär haben diesen Grundsatz vergessen und sind daher ungeeignet für die Verantwortung, die eine deutsche Verteidigungsstrategie erfordern würde.

 

Punkt 5:

 

Das Volk, der Souverän, hätte die Aufgabe, den fehlgeleiteten Entscheidungsträgern beizubringen, dass man so wie jetzt, das Wohl des Deutschen Volkes nicht mehrt und auch so wie jetzt Schaden von ihm nicht abhält.

 

Die Punkte 1 bis 5 werden derzeit weder berücksichtigt, noch in der Praxis gelebt. Um es mit Peter Hahnes Worten zu sagen: „Wir werden von Idioten regiert.“

 

Es ist nicht die Aufgabe Deutschlands, stärkste Kraft in Europa zu werden, sondern sowohl geografisch, als auch geistig, zwischen der US-amerikanisch-britischen Strömung im Westen und der russischen Strömung im Osten eine vermittelnde, ausgleichende Rolle zu übernehmen, die sie am besten auskleiden könnte, in dem sich Deutschland zur neutralen Nation, wie Österreich und die Schweiz erklärt. Der Trend zum Ende des Besatzungsschutzes durch die USA wäre jetzt die beste Gelegenheit dazu. Nicht Großmannstum, sondern ein gesundes, dem eigenen Staatswohl zugewandtes Selbstbewusstsein, würden sowohl dem Präsidenten der USA, als auch der Russischen Föderation sicher imponieren. Doch dazu fehlt leider das menschlich geeignete, qualifizierte Personal.

 

Die derzeitigen kriegsgerichteten Aktivitäten stehen der eigentlichen Aufgabe Deutschlands diametral entgegen, weil diejenigen Kräfte zu stark geworden sind, denen der Blick auf das Wohl und Wehe eines ganzen Landes abhandengekommen ist.

 

Es kann gar nicht oft genug daran erinnert werden, wie weit sich die abstrusen Aussagen und Entscheidungen einer hochgradig inkompetenten staatlichen Führungsebene von seiner staatsmännischen Aufgabe als Bewahrer des Friedens entfernt hat.

 

Den einem Blutrausch nahen, zügellosen Gestalten in Berlin und Brüssel ist augenblicklich Einhalt zu gebieten. Hierzu ist eine friedliche Mobilmachung unbedingt erforderlich, die des Teils des Volkes, dass anklagt, dass noch lange nicht alle Möglichkeiten einer auf Friedensbewahrung ausgerichteten Diplomatie ausgeschöpft sind. Dies ist so lautstark kundzutun, dass den Regierungsvertretern endlich klar wird, dass die Kraft und Macht des Souveräns, dessen Wille für ein friedliches Miteinander, entschieden größer ist, als die, die die Vertreter der jetzigen Fehlbesetzung der Regierung glauben zu haben.

 

 

Frieden – Mir – Pace - Peace

 

 

Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”

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(Bild von pixabay)