Wie man Ohnmacht in Aktion umwandeln kann
Die Summe der absurden Informationen und Berichte zum „erfolgreichen“ Fortkommen der Demokratisch Demokratischen Republik hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, das atemberaubend ist.
Es gilt: Von allem, was wir reichlich haben, ist ja auch genug da, zurzeit besonders vom Wahnsinn. Das ist wohl zur allgemeinen Argumentationsgrundlage geworden. Besonders gut gefallen für den Augenblick die Aussagen des Generals für kriegstreibende Angelegenheiten in der heute-Sendung, die wie eine Einladung Russlands klingt, einmal Schrobenhausen zu besuchen und dort einen Haselnuss-Strauch zu pflanzen.
Obwohl das Land der Windräder und Solaranlagen auf Atomenergie verzichtet, scheint der Zug, der auf das Bergmassiv zusteuert, der einzige zu sein, der jetzt auf atombetriebenen Raketenantrieb umgestellt wurde. Anders kann man sich die inzwischen erreichte Geschwindigkeit der Taktzahl an ideokratischen Absonderungen nicht erklären. Mit Flatterstrom erreicht man die jedenfalls nicht.
Auf vernunftbegabte Politiker brauchen wir nicht mehr zu warten, die sind ausverkauft und es ist auch keine Neulieferung in Sicht. Wandelung unmöglich. „Hier gibt’s nur keine Politiker, keine Staatsmänner gibt’s nebenan!“
Irgendwie hatte man das Gefühl, das Ruder lässt sich noch herumreißen, eine Umkehr ist möglich. Doch der Notanker, der aus dem letzten Abteil des Zuges herausgeworfen wurde, sprüht nur noch Funken, wenn er über die Gleise springt.
Und selbst wenn die bedingt taugliche Opposition in Regierungsverantwortung käme, sind da immer noch die mit extrastarkem Leim an ihren Sesseln klebenden, viel zu vielen Beamten, die ihrem Wesen nach nicht geeignet sind, unter 10 Jahren Umgewöhnungszeit etwas anders zu machen, als schon seit 20 Jahren so, wie man es ihnen in urfernen Zeiten aufgetragen hat. Von diesen enthirnten Erfüllungsgehilfen wird das System am Leben gehalten. Von Sachbearbeitern, von Leitern im Amt für Komplikationen, von Ministern für absurde Angelegenheiten, von Richtern ohne Gerechtigkeitsempfinden, von Staatsanwälten, die ihre wahre Funktion schon im Namen tragen, von einem Verfassungsgericht, das vor allem die Regierung aber nicht mehr die Verfassung schützt, von einem Verfassungsschutz, der offensichtlich vergessen hat, dass es auch noch ein Volk mündiger Menschen gibt. Alle zusammen haben sich in einen sich selbst schützenden Kokon eingesponnen. Es gilt das Ende des Fadens zu finden, um eine “Entwicklung” einzuleiten und den Inhalt freizulegen, sowie diesen öffentlichkeitswirksam vor aller Welt auszubreiten.
Man wird nicht umsonst Beamter, denn die allermeisten finden es ihrem Wesen nach angenehm, ihr Gehirn an der Garderobe an den Haken zu hängen und darauf zu warten, dass ihnen Arbeit zugewiesen wird. Selbständiges Denken und Handeln können, ist ihnen aberzogen worden, dafür sind sie schließlich nicht zuständig.
Und sollte tatsächlich einmal einer vergessen haben, sein Gehirn vor Dienstantritt abzugeben, dann wird er schnell belehrt, wie man hier zu arbeiten hat und dass man sich die bewährte Arbeitsweise nicht von so einem kaputt machen lässt. Wer so nicht arbeiten kann, der verlässt diesen Wasserkopf wieder ganz schnell und sucht sich einen Job, in dem sein Mittdenken gefragt und geschätzt wird. Es gab sogar Zeiten, in denen in der Wirtschaft Querdenker händeringend gesucht wurden. Doch das war in einer anderen Zeit, in einer anderen Dimension, auf einem anderen Planeten.
Auf Missstände hinzuweisen ist nicht destruktiv oder sinnlos, denn diese Zustände müssen für die Nachwelt aufgeschrieben, gesammelt und archiviert werden, damit zukünftige Generationen wieder genau denselben Mist machen, wie wir heute und die Generation vor uns auch schon. Es gibt ja genug Belege dafür, dass der Mensch aus der Geschichte nicht lernt, nicht lernen will, und Deutschland ist hier ein wirklich sehr gutes Beispiel.
Diejenigen, die die unentwegten Versuche im Niedergang Deutschlands einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen, erkannt haben, sind ja schon längst physisch vom rasenden Zug abgesprungen, als er begann Fahrt aufzunehmen.
Der nächste Schritt ist auch geistig abzuspringen, denn der Aufprall ist nicht mehr zu verhindern.
Stattdessen sollte man aus sicherer Entfernung immer mehr zum Beobachter werden und sich denen anschließen, die sich bereits schon heute Gedanken machen, wie man nach dem unausweichlichen Knall wieder von vorne anfängt. Alle Energie, die jetzt noch für das Bremsen verwendet wird, ist vergeudete Energie. Die sollte man lieber sammeln, um die Ärmel hochzukrempeln, wenn die Zeit gekommen ist. Und die wird kommen.
Es beruhigt und ist heilsam, sich immer öfter die Zeit zu nehmen, sich in die Situation des Zuschauers zu begeben, der einer großartigen Theateraufführung beiwohnt: Sieh mal an, ist ja interessant, selten so gelacht, was für geniale Schauspieler, welcher geniale Kopf hat sich dieses Stück ausgedacht, wie fein sind die Charaktere ausgearbeitet, wie toll werden sie umgesetzt, na, das war jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben.
Wenn dann die Aufführung vorbei ist, und sie wird ein Ende haben, dann geht man hinaus und sieht, die Erde hat sich weitergedreht, die Sonne geht immer noch im Osten auf, die Vögel zwitschern, der Jahreslauf nimmt unbeirrt seinen Gang, die Tauben scheißen weiterhin auf die parkenden Autos unter den Bäumen, ein leichter Wind bringt eine kühlende Brise, das Wesen der Hunde und Katzen hat sich nicht geändert. An denen geht ein aus den Angeln gehobenes Land spurlos vorbei. Die haben keine Ahnung vom Unterschied zwischen Demokratie und Unseredemokratie, hysterischen, ideologisierten, denkvergifteten Entscheidungsträgern, die ihrer Verantwortung nicht gewachsen sind, von Dummheit, die zur Weisheit erklärt wird, von Überforderung, die nicht zugegeben werden kann, von Lügen, die als Wahrheit verkauft werden, von Intrigen, Korruption und Kungeleien, von Absprachen und Rechtsverbiegung, von Abhängigkeiten und Sachzwängen, und einem Volk, dass das zu einem immer noch viel zu großen Teil mit sich machen lässt.
Gut, wir sind die Leidtragenden, aber was kann uns denn am Ende schlimmstenfalls passieren? Wir sterben, aber das müssen wir ja so oder so.
Ohnmacht ist ein Gefühl, dass zur Alten Welt gehört, die langsam untergeht. Die Kunst ist, das Gefühl, ohne Macht zu sein umzuwandeln in eine geistige Kraft, die neue Ideen entwickelt, Zukunftsvisionen überlegt, anfängt im positiven Sinne zu spinnen, wie es sein sollte und könnte. Wenn man einmal damit angefangen hat, stellt man sehr schnell fest, dass hier eine Kraft vorhanden ist, die es nur gilt zuzulassen und anzuzapfen, die ein unermessliches Ausmaß hat, dass mit der Macht der kleinkarierten Möchtegern-Politiker in keiner Weise zu vergleichen ist. Der menschliche Geist hat ein Potenzial, vor dem sich die eingehirnzelligen Polit-Darsteller fürchten. Darum setzen sie alles daran, den in Schach zu halten.
Doch es fehlt nur eine Initialzündung, die wird kommen, das kann jederzeit passieren, und wenn dann der Schnellkochtopf voll mit menschenwesensgerechten Idealen explodiert, dann ist kein Halten mehr. Die Genialität des menschlichen Denkens ist grenzenlos. Dessen müssen wir uns voll bewusst werden. Und wenn wir aus unserer vermeintlichen, eingeredeten, aufgezwungenen, anerzogenen Handlungsunfähigkeit aufwachen, dann können die ganzen Idioten, die uns nun schon so lange wuschig gemacht haben, gar nicht so schnell rennen, wie sie das Weite suchen müssen.
Man kann sicher sein, dass es schon eine Menge kluger Köpfe gibt, die an Indoktrinationsintoleranz „leiden“ und nur auf den richtigen Moment warten, um diesem Albtraum ein Ende zu bereiten.
Raus aus der Lethargie, rein in die Freude am Selberdenken. Der Phantasie ihren freien Lauf lassen, sich der inneren Freiheit bewusst werden, dann haben all die Hampelmänner nicht mehr die geringste Macht über uns, denn wir sind frei! Nicht nur die Würde des Menschen ist unantastbar, nein, wir selbst sind die Unantastbaren in all unserer menschlichen Vollkommenheit und mit all unseren menschlichen Schwächen, und das lassen wir uns von euch Pfeifen nicht absprechen!
Wir brauchen euch Menschenmanipulatoren nicht, um zu wissen, wie man anständig miteinander umgeht. Wir wollen in Frieden miteinander auskommen und Meinungsverschiedenheiten wie Erwachsene aus dem Weg räumen. Ihr seid diejenigen, die in euren kranken Birnen über Krieg spintisiert und alles daransetzt, die Menschen in eine Katastrophe zu führen. Wir teilen eure suiziden Gedanken nicht. Wenn ihr lebensmüde seid, dann macht Schluss, aber ohne uns! Wir sind keine Sekte, die ihrem Guru in den Untergang folgt. Schert euch zum Teufel!
“Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”
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