...heißt in Indien "zu Ehren der Göttinnen Maya, Durga und Kali"
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Gegrüßet seist Du, Maria
heißt in Indien „zu Ehren der Göttinnen Maya, Durga und Kali“
Als Maria schwanger war, teilte ein Engel ihr mit, dass sie quasi auserwählt worden sei, den Sohn Gottes zur Welt bringen zu dürfen. Ihr wurde versichert, dass sie „voll der Gnade sei“ und „der Herr mit ihr“. Auch ihre Verwandte, die zu dem Zeitpunkt selber schwanger war, bestätigte ihr, dass alles gut sei, dass Maria und ihr ungeborenes Kind gesegnet seien. Damals hieß das, „man sei gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit sei die Frucht des Leibes“. Maria schien eine besondere Frau zu sein. Niemand wollte über den Vater des Kindes reden, es hieß, das Kind sei vom heiligen Geist. Nun gut.
Diese Geschichte ist ungefähr 2000 Jahre alt. Wir alle lieben diese Geschichte. Maria lernte Josef kennen, und alles wurde gut. Maria ist die begnadete Tochter Gottes, die barmherzige Mutter Jesus und die makellose Braut des heiligen Geistes. Auch gut.
Im Jahre 1568 fügte dann aber ein Papst dieser Geschichte noch einen Satz hinzu, und dieser Satz hat es in sich: „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns SÜNDER, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“ Wir verehren Maria, weil sie besonders war. Warum sind wir denn jetzt SÜNDER? Nur, weil Maria besonders gutherzig und tapfer war, sind wir doch keine Sünder. Was soll diese künstliche Spaltung? Der Papst argumentierte damals, er habe den Satz auf Wunsch der Menschen selbst hinzugefügt. Wer konnte 1568 eigentlich lesen und schreiben? Vermutlich 10-30% der Menschen in den städtischen Gebieten im mitteleuropäischen Raum. Wer erfuhr überhaupt davon, dass der Papst diesen Satz hinzugefügt hatte? Und wie hätte man sich dagegen wehren können, wenn man nicht lesen und schreiben konnte? Ich finde es erstaunlich, dass jemand nach 1500 Jahren dem Ave Maria einfach einen Satz hinzufügt.
Warum erzähle ich das? Ich möchte herausfinden, warum wir uns in Deutschland ständig schuldig fühlen. Chuck Spezzano, ein Soziologe und Psychologe, sagt, dass die Schuld die Ursache für das Leid auf der Welt sei, obwohl Schuld eigentlich eine Illusion sei. Das stimmt mit fernöstlichen Lehren überein, die besagen, dass die ganze materielle Welt eine Täuschung sei. Die Göttin Maya steht in der indischen Philosophie bzw. Religion sowohl für das materielle Universum als auch für die Illusion. In den heiligen Schriften Indiens geht es darum, sein höheres Selbst (Atman) zu erkennen und sich im Alltag immer wieder daran zu erinnern und daran zu orientieren, und nicht an der materiellen Welt. Dieses höhere Selbst sei rein und unschuldig. Aus diesem höheren Selbst heraus solle man stets handeln. Ausnahmslos jeder habe solch ein höheres Selbst. Warum konnten die Menschen im fernöstlichen Raum sich dieses Wissen um ihre Unschuld bewahren, während wir uns ständig schuldig „fühlen“ bzw. uns unserer Schuld „bewusst“ sind? Wie kommt es, dass wir uns (mal abgesehen von den Unverbesserlichen) quasi selbst permanent unsere Schuld einreden?
Wenn ich Sätze oft genug höre, dann glaube ich sie irgendwann. In der Psychotherapie sagt man, wenn man etwas 200 Mal gehört hat, dann bleibt es hängen. Wenn man den Rosenkranz betet, dann betet man in der Regel ein Vaterunser, zehn Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater und das in Schleife. Am Ende des Rosenkranzgebets hat man 53 Mal das Ave Maria gebetet. Man weiß dann nicht mehr das einzelne Wort, das man vor sich hingemurmelt hat, weil man in eine Art Trance kommt. Dies soll einem helfen, einen trösten usw. Also, man verinnerlicht diese Worte mit einem Gefühl von „richtig und gut“. Man sagt dann 53 Mal „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns SÜNDER…“. Und wenn man ein guter Christ ist, dann betet man den Rosenkranz auch in der Freizeit, wenn man Sorgen hat, wenn man Ängste hat, wenn man unruhig ist, wenn Krankheit und Not herrscht. Im Krieg und in der Gefangenschaft haben die Menschen unaufhörlich Mutter Maria angerufen, den Rosenkranz gebetet, Hochaltäre mit ihren Bildern und Statuen geschmückt. Sie war die Jungfrau, die makellose Braut und die mütterliche Schutzpatronin mit dem großen goldenen Mantel, unter dem jeder Zuflucht finden konnte. Ich bin mit diesen Bildern und Figuren groß geworden. Mich fasst das bis heute an, obwohl ich bereits aus der Kirche ausgetreten bin. Ich finde Kapellen und kleine heimelige Kirchen unglaublich schön. Aber ich habe immer auch den Muff gerochen, das Missbräuchliche gespürt, das von Kirche ausgeht. Ich habe das lange gespürt, bis ich mich endlich getraut habe, konsequent zu meinem Gefühl, dass da etwas nicht stimmt, zu stehen. Ich hatte Angst vor diesem Bruch mit der Kirche, weil sie im Alltag gleich auf mehreren Ebenen mächtig ist. Im Januar 2020, als meine Welt noch in Ordnung war, bin ich aus einem Gefühl heraus aus der Kirche ausgetreten. Und ich habe das nie bereut, im Gegenteil.
Ich habe immer etwas gesucht und nie gefunden. Heute weiß ich, dass das, was ich gesucht habe, in mir liegt. Durch das Leben bin ich vor ein paar Jahren darauf gestoßen, nicht durch Therapie, Kirche oder einen anderen Menschen. Das Leben hat mich schon ein paar Jahre vor Corona ganz hart auf mich selbst zurück geworfen. Wenn man am tiefsten Punkt angekommen ist, dann ergreift man endlich Partei für sich selbst. Das Leben meldet sich dann persönlich und versorgt einen großzügig. Und „das Leben“ ist die LIEBE zu sich selbst, die WAHRHEIT, dass jeder Mensch gewollt und so gemeint ist, wie er ist, das VERTRAUEN in diese Wahrheit, dass sie immer gültig ist, und der FRIEDEN, der sich dann in jeder Körperzelle einstellt, wenn man das endlich kapiert. Das, was ich all die Jahre gesucht habe, war EIN Gefühl. Und dieses Gefühl ist seitdem mein Kompass, es begleitet mich, zeigt mir den Weg. Und alles, was nach Muff riecht, fliegt raus aus meinem Leben.
Wenn man dieses Gefühl, dass „alles gut ist“, einmal kennen gelernt hat, dann ist man für diese Unverbesserlichen nicht mehr erreichbar. This number is not available. Man ist dann nicht mehr manipulierbar. Sie können mit Dir anstellen, was sie wollen, Du hast bereits etwas Besseres als sie Dir in ihren kühnsten Träumen versprechen und anbieten können. Deshalb ist es für die Unverbesserbaren auch so attraktiv, möglichst früh im Leben einen Fuß in Deine Tür zu bekommen, denn sie wissen das auch. Und dieses Unterwerfungs-, Angriffs- oder Manipulationsspiel versuchen sie, solange wie es die Menschheit gibt. Die Unverbesserbaren gehören hier in der 3D Welt mit zum Training. Sie sind die Sparringspartner, sie trainieren Dich hart, um Dein Bestes aus Dir heraus zu holen. Ich nehme das immer öfter sportlich, wenn Menschen tatsächlich glauben, sie könnten auch nur ein Blatt Papier zwischen mich und meine Seele schieben. Sie schmeicheln Dir, und schauen, wie Du reagierst. Sie kaufen Dich. Sie drohen freundlich. Sie lieben es, wenn Du Dich freiwillig klein machst. Sie machen Dir ein Problem, und helfen Dir dann bei der Lösung. Auf gesellschaftlicher Ebene kapern sie Künstler, vorbildliche oder talentierte Menschen, Ideen, kollektive Sehnsüchte einer Zeit, Symbole oder Rituale. Sie unterdrücken Wissen oder leugnen Geschichte, weil es stark macht, Dinge zu verstehen und seinen Ursprung zu kennen. Sie wissen, wie der Mensch funktioniert, was der Mensch braucht. Sie fürchten den göttlichen Funken, der in jedem von uns schläft. Und deshalb schieben sie ihren Fuß immer wieder in die Tür Deines materiellen Lebens, damit diese Tür sich bitte nicht schließen soll. Eigentlich dringen sie nicht ein, sondern haben Angst, dass diese Tür von Dir von außen verschlossen wird und sie in der materiellen Welt allein zurück bleiben. Der Gedanke, dass es etwas Besseres außerhalb der materiellen Welt geben könnte, das sie nicht wahrnehmen können, macht ihnen Angst. Und für diese Angst haben sie, auch wenn das komisch klingt, mein ehrliches Mitgefühl.
Es geht darum, diesen Manipulations-Mechanismus der Unverbesserlichen ein für alle Mal zu erkennen und darüber zu reden, sobald er irgendwo auftaucht.
Die indischen Schriften helfen mir dabei, sie beeindrucken mich, auch wenn ich erst ganz am Anfang stehe mit meinen Betrachtungen. Ich habe mich als Erstes gefragt, warum der Buddhismus und Hinduismus so komplex und unübersichtlich ist. Ich glaube, dass das den perfekten Schreibschutz darstellt. Wenn in jeder Göttin auch die andere Göttin steckt, dann ist das wie bei diesen russischen Matroschka-Puppen. Und wenn in jeder Region Indiens die Göttin einen anderen Namen trägt, dann ist das nicht nur für mich, sondern auch für Fälscher und Kopierer eine Hürde, die sie erstmal nehmen müssen. Und wenn dann noch die Göttin Durga, über die ich eigentlich heute erzählen wollte, was aber wegen des „Aufräumens mit der Kirche“ nicht funktioniert hat, an jedem Tag des neuntägigen indischen Erntedankfestes (Navratri) eine andere Gestalt annimmt, dann ist das kein Zufall mehr. Die indische Philosophie und Religion hat sehr früh verstanden, dass sie schützenswert ist und sich schützen muss, wenn sie nicht verfälscht werden möchte. Menschen in Indien und Umgebung haben den permanenten Kampf des Guten über das Böse immer wieder gewonnen, weil sie das heilige Wissen darüber, WIE man diesen Kampf führt, sehr gut und sicher hinterlegt haben. Sie haben es dezentral abgelegt, verschachtelt in unzähligen Matroschkas direkt in die Herzen der Menschen und ihren Alltag. Bunte Feste mit farbenfrohen Gewändern, Blumen, Opfergaben und oppulentem Essen erinnern ständig daran. Die Herzen der Menschen sind der sicherste Ort. Die Vielzahl der Geschichten ist nur eine Täuschung. Diese ganze 3D Welt ist ja Täuschung. In Wahrheit ist es EINE Geschichte von der EINEN Energie. Und die Göttin Durga spielt dabei natürlich eine zentrale Rolle, die ich nächstes Mal erzählen möchte. Ich hätte gerne noch geteilt, wann das indische Erntedankfest ist, jedoch wird dies in Indien in jeder Region zu einem anderen Zeitpunkt gefeiert. Der indische Nationalkalender ist 1957 eigentlich für Touristen geschaffen worden. Die Menschen halten sich aber nicht daran, weil sie im Hinduismus und Buddhismus verankert nicht so an Zeit und Raum gebunden sind wie wir Europäer. Offensichtlich kann man in Indien mit dem Zug in die Vergangenheit und Zukunft reisen, je nachdem in welche Richtung man fährt. Eine schöne Metapher dafür, wie frei der Mensch eigentlich ist. Wenn Du dieses EINE spürst, dann ist Raum und Zeit offensichtlich Nebensache.
Dein Herz ist der sicherste Ort für das Gute, zumindest in dieser materiellen Welt.
Die Marienverehrung ist Ausdruck davon, nicht umgekehrt. Du kannst nur etwas im anderen verehren, was Du selbst in Dir spürst. Ich liebe weiterhin Kapellen und schöne Bilder von Heiligen und dicken Engelchen. Ich liebe die Kultur des Anzünden von Kerzens, des Stillwerdens, des Gesprächs mit Gott oder mit dem, was ich als meine Seele verstehe. Und ich bin neugierig auf die Geschichten von Göttin Durga, die den Dämon besiegte. Dieser Sieg des Guten über das Böse wird jedes Jahr in Indien während des Erntedankfestes während neun Tagen und neun Nächten gefeiert. Navratri ist das Nationalfest der Göttin Durga.
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