Alkohol & Psychopharmaka

Der Sager von Österreichs Ex-Kanzler im Jahr 2022, man könne der gegenwärtigen Situation nur mit Alkohol oder Psychopharmaka beikommen, ist 2025 zunehmend traurige Wirklichkeit. Das gilt es radikal zu ändern. Von Michael Karjalainen-Dräger

Österreichs Ex-Kanzler Karl Nehammer war – vor allem in weinseliger Laune – nie um einen Sager verlegen. So konstatierte er angesichts der galoppierenden Teuerung im Jahr 2022, dass es für diese Situation im Fall „dass wir so weitermachen“, nur noch Alkohol oder Psychopharmaka zur Lösung gebe.

Tatsächlich ist es um die psychische Gesundheit der Menschen nicht nur in Österreich immer schlechter bestellt. Und beide Ex-Kanzler-Methoden sind durchaus gang und gäbe, einerseits selbst, andererseits ärztlich oder therapeutisch verordnet. Das ist eine traurige Tatsache, der aber keineswegs angemessen Rechnung getragen wird. Auch hier gilt – wie bei so ziemlich allen aktuellen Problemfeldern – der Ansatz: Symptome bekämpfen statt Ursachen ändern.

Erich Fromm hat 1966 in seinem Essay über ein bedingungsloses Grundeinkommen als Basis menschenwürdigen Existierens sehr deutlich gemacht, dass es für physisch und psychisch Gesunde keinen Grund gibt, sich in diesem Fall in die „soziale Hängematte“ fallen zu lassen. Denn der Mensch ist ein Wesen, das Beschäftigung sucht. Dieses krankheitsbedingte „Sich-Fallenlassen“ ist Überlebensnotwendigkeit. Wer als Gesunder auszusteigen versucht, gilt als Sozialschmarotzer.

Die Gründe also müssen dringend an der Wurzel gepackt und damit radikal beseitigt werden. Denn, wem nützt á la longue eine Gesellschaft von Pharma-Junkies und Alkoholikern? Ach ja, auch da gibt es natürlich Gewinner dieser Situation. Und denen gilt es die Grundlage zu entziehen. Jetzt.

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