Corona-Aufarbeitung in Südtirol

Heile oder scheinheilige Welt?

Südtirol ist ja sooo schööön: Die Sonne, die Knödel, der Speck, das Schüttelbrot, die Schlutzer, die Landschaft, die Berge, der Wein… einfach herrlich!

Nichts dagegen einzuwenden, stimmt alles, doch für die Südtirol-Verliebten, die sich vielleicht auch dafür interessieren, was so politisch im Land von Andreas Hofer los ist, ein kleiner Überblick:

Unangenehme Fragen zur Corona-Aufarbeitung von Jürgen Wirth Anderlan an den Südtiroler Landtag bleiben unbeantwortet, mit der Begründung: „Nicht zulässig.“

Der SVP-Abgeordnete Herbert Dorfmann steht weiter fest an der Seite der Kaiserin von Europa, die in Brüssel einen kleinen Laden mit dem Namen „Uschis kleines SMS-Geheimnis“ betreibt.

Landeshauptmann Arno Kompatscher wird vor Gericht geladen. Vorwurf: Urkundenfälschung und schwerer Betrug. Zu der Aussage, dass die Corona-Tests illegal und ungeeignet waren, behauptet sein Verteidiger: „Falls die Daten falsch waren, wusste er es nicht.“ Die Nummer geht immer: „Wir haben ja von alldem nichts gewusst.“, oder „Das konnte man zum damaligen Zeitpunkt nicht wissen.“ Möglicherweise kommt auch demnächst noch die Strategie des deutschen Bundeskanzlers Scholz zum Einsatz: Ich kann mich an nichts erinnern. Im Rheinland sagt man: „Das war ich nicht, das war schon kaputt!“

Eine Pizzeria, die in 2022 wegen Nichteinhaltung der irrsinnigen, freiheitseinschränkenden und menschenverachtenden Corona-Regeln, wider besseren Wissens, denn entsprechende Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Zwangsmaßnahmen gab es schon damals, man hat es allerdings von offizieller Seite für besser empfunden, sie zu ignorieren, für drei Monate geschlossen wurde, ging wegen dieser Schließung bis vor den Staatsrat, der die vorangegangene Entscheidung des Bozener Verwaltungsgerichts bestätigte. Laut Staatsrat war die Schließung rechtens, obwohl es inzwischen Entscheidungen des Verfassungsgerichtes gibt, die einen Teil der Corona-Sonderregelungen als verfassungswidrig eingestuft hat. Hört, hört! Die Verwaltungsrichter begründeten das damit, dass die Behörden immer wieder zur Ordnung gemahnt hatten, die Aufforderungen Gehorsam zu leisten jedoch immer wieder ignoriert wurden. Auch hier gilt: „Bestrafe einen, erziehe hundert“ und zeige ihnen, wer am längeren Hebel sitzt.

 

Bei der Gelegenheit:

In Bozen und Meran trauen sich Frauen und ältere Menschen am Abend, wenn es dunkel wird, nicht mehr allein auf die Straße, weil sich die neu hinzugekommenen orientalischen Tiroler ihnen gegenüber eher unfein verhalten.

Das Bozener Gefängnis, gerade mal rund 900 Meter, vom bekannten Waltherplatz in Bozen, mit seinen schönen Cafes und Restaurants, entfernt, ist mit 70% Gästen, die keinen italienischen Pass haben, trotz seiner Baufälligkeit, ausgebucht. Öffentliche Parks werden von Migrations-Fachkräften zu wildem Camping, öffentlichen Toiletten und als Müllabladeplätze zweckentfremdet. Da sind der Südtiroler Gastronomie dann doch die Gäste lieber, die um 6 Uhr morgens aufstehen und sich ihren Platz am Hotel-Pool mit der schönsten Aussicht auf ihren Lieblingsberg sichern.

Bahnhöfe (Siegmundskron) werden als 1000-Sterne (am Himmel)-Hotels von jungen Männern genutzt, die sich im Nahen Osten für die Option entschieden haben.

Der Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin an der Claudiana in Bozen Professor Doktor Christian Wiedermann weigert sich bis heute vehement dagegen, begründete Sicherheitsbedenken gegen die Covid-Impfbrühe für Schwangere und Ungeborene anzuerkennen. Ein Leserbrief hierzu von der in der Corona-Aufarbeitung unermüdlichen Rechtsanwältin Renate Holzeisen wird selbstverständlich in einer dem Medienmonopol angehörenden Tageszeitung „Dolomiten“ nicht abgedruckt (man bleibt lieber systemkonform bzw. lückenhaft in der Berichterstattung).

Dann gibt es noch einen Landesrat für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit, den guten Hubert Messner, der sich bis heute wie ein kleines Kind verhält, dass sich die Hände vor die Augen hält, weil es meint, dass man es so nicht sieht, in dem er die veröffentlichten RKI-Files des nach seinen eigenen Worten hochangesehenen Robert-Koch-Institutes nicht zur Kenntnis nehmen will. Das Internet als Informationsquelle scheint er abzulehnen. Hubert Messner ist übrigens von Hause aus Kinderarzt und Neonatologe. Er kennt sich also in der Kinderheilkunde besonders gut in der Neugeborenenmedizin aus. Eine Schädigung des Kindes bereits im Mutterleib durch die Impfung der Mutter zu vermeiden und die Folgen für das Neugeborene, sollten ihm eigentlich besonders am Herzen liegen. Wirklich erkennen kann man das allerdings an seinem Verhalten bei Hinweisen auf Gefahren durch die sogenannte Corona-Impfung und die Gefahr von Autismus bei Masernimpfung leider bislang nicht. Ob solch eine Person als Häuptling der Südtiroler Sanitätsbetriebe geeignet ist, oder besser als Hauptdarsteller der Neuverfilmung der Serie „Der Doktor und das liebe Vieh“ bleibt zunächst ungeklärt.

Selbstverständlich gibt es auch eine südtiroler Untersuchungs-Kommission, besetzt mit systemkonformen Personen und bezahlt von systemkonformen Organisationen und Unternehmen, die wie in der jüngst gegründeten Enquete-Kommission in Deutschland fleißig auf das Ziel hinarbeiten, dass niemals aus den Augen verloren werden darf: Am Ende haben wir im Großen und Ganzen alles richtig gemacht!

Nach wie vor wird alles, was systemkonform ist, unterstützt von der Athesia-Gruppe, die mit den auflagenstärksten lokalen Tageszeitungen Dolomiten und Alto Adige die Wahrheit gepachtet hat und darüber verfügt, was der brave Südtiroler und die genau so brave Südtirolerin zu glauben haben. Nach der Lektüre weiß man zwar, was in der Zeitung steht, aber leider nicht, was in der Welt vor sich geht. Mark Twain brachte das treffend auf den Punkt: „Wenn Sie die Zeitung nicht lesen, sind Sie nicht informiert. Wenn Sie die Zeitung lesen, sind Sie falsch informiert.“

Also, alles in bester Ordnung im besten Südtirol aller Zeiten. Liebe Gäste, besucht Südtirol bitte dennoch weiter, so lange ihr noch das Geld dazu habt und auf jeden Fall noch einmal bevor in Deutschland der Spannungsfall ausgerufen wird, denn dann könnte es sein, dass man euch auf unbestimmte Zeit erst mal nicht aus der Freiluft-Irrenanstalt herauslässt.

Was die Corona-Aufarbeitung betrifft, ist es in Südtirol aus politischer Sicht keinen Tau besser, als im Land des schluchzenden, deutschen Außen- und Reisekanzlers. Aber die Sonne scheint wenigstens noch etwas öfter (falls es mal keine rautenartigen Wolkenstrukturen am Himmel gibt), als über die UnsereDemokratie in der Demokratisch demokratischen Republik, die laut ihrem Kanzler noch nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden ist.

Dieser einem Genie entsprungenen Logik folgend, würde man den Zustand der Gesellschaft sowohl in Südtirol, als auch in Deutschland so beschreiben können:

Wir sind zwar nicht mehr ganz ein Volk, aber auch noch nicht vollständig gespalten, sozusagen ein Spannungsfall. Die Südtiroler kennen sich durch die Option bestens damit aus, was Spaltung bedeutet. Die Frage ist, ob sie es zulassen wollen, die erneute Spaltung durch das Corona-Ereignis weiterhin durch das Nicht-Aufarbeiten-Wollen im Südtiroler Landtag weiter einzementieren zu lassen?

 

Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.”

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(Bild von pixabay)