Journalistisches Fehlverhalten: eine Antwort an Henrik Müller vom „Laborjournal“ - MWGFD

veröffentlicht am 23.06.2025; Autor: Michael Palmer In seiner Mai-Ausgabe veröffentlichte das „Laborjournal“ einen hetzerischen Artikel über unseren Verein. Die Angriffe des Autors richteten sich vor allem gegen unsere Mitglieder Sucharit Bhakdi, Harald Walach und Ulrike Kämmerer. Eine Replik. In seiner Mai-Ausgabe veröffentlichte das Anzeigenblatt Laborjournal einen Hetzartikel gegen den Verein MWGFD. Die Angriffe des Autors […]Der Beitrag Journalistisches Fehlverhalten: eine Antwort an Henrik Müller vom „Laborjournal“ erschien zuerst auf MWGFD.

veröffentlicht am 23.06.2025; Autor: Michael Palmer

In seiner Mai-Ausgabe veröffentlichte das „Laborjournal“ einen hetzerischen Artikel über unseren Verein. Die Angriffe des Autors richteten sich vor allem gegen unsere Mitglieder Sucharit Bhakdi, Harald Walach und Ulrike Kämmerer**. **Eine Replik. **

In seiner Mai-Ausgabe veröffentlichte das Anzeigenblatt Laborjournal einen Hetzartikel gegen den Verein MWGFD. Die Angriffe des Autors Henrik Müller richten sich insbesondere gegen unsere Mitglieder Prof. Sucharit Bhakdi, Prof. Harald Walach und Prof. Ulrike Kämmerer [1].

1. Zum Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit an MWGFD insgesamt

Bereits im Titel erhebt Müller den Vorwurf „wissenschaftlichen Fehlverhaltens“. Er untermalt diesen Vorwurf zwar im weiteren Verlauf durch vielfältige Bezichtigungen, schafft es aber nicht, ihn inhaltlich zu rechtfertigen. Der Artikel ist daher eindeutig als Verleumdung zu werten. Angesichts der Fülle von Henrik Müllers Diffamierungen werden wir es den Lesern und uns selbst ersparen, hier auf jede einzelne davon gesondert einzugehen. Stattdessen werden wir uns darauf beschränken, Henrik Müller an einigen Beispielen sein eigenes journalistisches Versagen nachzuweisen.

2. „Diskussion unerwünscht“

Müller wirft uns weiterhin fehlende Diskussionsbereitschaft vor. Offensichtlich nimmt er übel, dass ihm während der „Recherchen“ zu seinem Artikel von einigen Mitgliedern das Gespräch verweigert wurde. Die Gründe für diese Weigerung wurden ihm aber erklärt. So wies ihn unser Vorsitzender Harald Walach auf einen elementaren Irrtum hin: im Gegensatz zu Müllers Behauptung hatte Ulrike Kämmerers Arbeit zum Thema DNA-Verunreinigung von mRNA-„Impfstoffen“ vor der Veröffentlichung sehr wohl einen Peer Review durchlaufen. Aber sogar nach diesem ausdrücklichen Hinweis hält Müller in seinem Artikel an seinem Irrtum fest, und er bestätigt damit im Nachhinein Walachs Einschätzung, dass ein Gespräch zwecklos sei.

3. Zu Müllers Kritik an Sucharit Bhakdi

Nach ein paar niveaulosen Verunglimpfungen aus zweiter Hand, auf die wir hier nicht im Detail einzugehen brauchen, versteigt sich Müller zu der folgenden Aussage: „Sucharit Bhakdi prophezeite 2021 allen mRNA-Geimpften ein rasches Ende durch Mikrothrombosen (archive.ph/q6J43).“ Der von Müller angegebene Link verweist auf ein Video, in dem Bhakdi die immunologischen Mechanismen erklärt, durch welche die mRNA-Impfstoffe sowohl autoimmun-ähnliche Erkrankungen als auch Immunsuppression hervorrufen können [3]. Er erklärt weiterhin die erwartbaren Folgen der Immunsuppression, nämlich die Reaktivierung latenter Infektionen und eine Häufung von Krebsfällen. Beide Vorhersagen sind inzwischen eingetroffen. Bhakdi spricht auch die zu dem Zeitpunkt vorliegenden Befunde des Pathologen Prof. Arne Burkhardt an. Burkhardt hatte zu einer beträchtlichen Anzahl von Todesfällen nach Impfung Zweituntersuchungen von Autopsie-Materialien durchgeführt. In der großen Mehrzahl dieser Fälle fand Burkhardt deutliche Hinweise auf die von Bhakdi beschriebenen immunologisch verursachten Impfschäden. Bhakdi machte in diesem Video aber nicht die Vorhersage, dass dieselbe Häufigkeit von schweren Nebenwirkungen in der allgemeinen Bevölkerung zu erwarten sei; zur Frage dieser Häufigkeit macht er in der Tat gar keine Aussage. Die diesbezügliche falsche Behauptung von Herrn Müller ist ein weiterer Beleg für seinen Mangel an professioneller Sorgfalt.

4. Zu Müllers Kritik an Harald Walach

In seinen Angriffen auf Harald Walach konzentriert sich Müller besonders auf einige Forschungsgegenstände, die Walach im Verlauf seiner wissenschaftlichen Karriere untersucht hat. Walach hat in der Tat unter anderem auch Fragen auf dem Gebiet der Parapsychologie erforscht – allerdings nicht, wie von Müller unterstellt, den „Kontakt mit Verstorbenen.“

Anscheinend fühlt Müller sich berufen, über zulässige und unzulässige Forschung zu entscheiden.

Hierzu ist zu sagen:

  • In der modernen Wissenschaft sind viele Dinge akzeptiert, die zunächst als unvorstellbar galten – zum Beispiel die Heisenbergsche Unschärferelation in der Physik, oder Prionen – d. h. infektiöse Proteine, die degenerative Hirnerkrankungen auslösen können – in der Medizin. In echter Wissenschaft sind also aus gutem Grund auch „exotische“ Hypothesen erlaubt, solange man sie rigoros testet und nicht einfach blindlings akzeptiert und propagiert.
  • Andererseits müssen auch solche Hypothesen rigoros geprüft werden, die manchem zunächst trivial erscheinen mögen – wie zum Beispiel die, dass mRNA-Impfstoffe nur am Injektionsort wirksam seien, und dies auch nur für wenige Tage. Wohin es führt, wenn man solche „selbstverständlichen“ Annahmen unbesehen akzeptiert, haben wir gerade erleben müssen.
  • Der Wirkmechanismus von Acetylsalicylsäure (Aspirin) wurde erst in den 70er Jahren aufgeklärt. Verwendet wurde sie aber schon lange vorher, nämlich seit dem 19. Jahrhundert, obwohl man keine Ahnung hatte, wie sie wirken würde. Wie dieses Beispiel illustriert, ist es widersinnig, den Horizont des Wissenschaftlichen auf das zu begrenzen, was momentan akzeptiert und verstanden ist. Denn das wäre gleichbedeutend mit einem Verbot von Fortschritt.

5. Zu Müllers Kritik an Ulrike Kämmerer

Ulrike Kämmerer hat die zweifelhafte Ehre, am ausgiebigsten mit Müllers Tinte übergossen zu werden. Hauptsächlich hält er ihr vor, es mangele ihr an Expertise. Insbesondere dürfe sie sich nicht erlauben, zu Fragen der Spezifität von PCR-Tests und zu deren Verwendung in der Diagnostik von COVID-Infektionen Stellung zu nehmen, da sie ja keine Virologin sei.

Hierzu ist festzuhalten:

  • Alle echten Wissenschaftler haben Interessen und Kenntnisse, die über ihre eigenen Forschungsgebiete hinausgehen; und wer Ulrike Kämmerer kennt, weiß, dass dies für sie in besonders hohem Maße zutrifft.
  • Die PCR wird nicht nur in der Virologie, sondern in allen biomedizinischen Disziplinen angewandt. Es ist also in diesem Zusammenhang völlig irrelevant, dass Kämmerer keine Virologin ist; sie hat in der Tat selbst PCR nicht nur angewandt, sondern über diese Methode auch wissenschaftlich gearbeitet, und weiterhin auch über experimentelle Impf-Strategien.
  • In ihrer Diplomarbeit und Promotion behandelte Kämmerer virologisch-genetische Themen und hat also sehr wohl Fachexpertise. Auch das hätte sich mit einer einfachen Recherche feststellen lassen.

Müller versucht insbesondere, eine bereits im Jahr 2020 von Kämmerer und einigen weiteren Autoren veröffentlichte Studie zu diskreditieren, die das Design des Corman-Drosten-PCR-Tests zur Diagnostik von COVID-Infektionen kritisiert, sowie dessen überhastete Adoption durch die WHO [11]. Es ist hier nicht der passende Ort, diese Debatte in allen Einzelheiten aufzurollen. Wir halten aber fest, dass Kämmerer und ihre Mitautoren mit den folgenden Kernaussagen eindeutig Recht haben:

  • Der Corman-Drosten-Test wurde in der Tat sehr überhastet entwickelt und vor der Adoption durch die WHO nicht in der Praxis getestet; die WHO empfahl ihn sogar schon, bevor noch das Testprotokoll in allen Einzelheiten feststand.
  • Es gibt elementare Regeln, die man bei der Entwicklung spezifischer PCR-Tests beachten sollte. Der Corman-Drosten-Test verstößt eindeutig gegen mehrere dieser Regeln.
  • Die Zwangstestung von Gesunden sowie die fehlende Berücksichtigung der CT-Werte – d. h. der Anzahl der zur Generierung eines positiven Signals erforderlichen PCR-Zyklen – führten zu zahlreichen falsch-positiven Befunden.

Müller kritisiert weiterhin eine Studie der MWGFD-Mitglieder Kämmerer, Schulz und Steger, in der die Verunreinigung von mRNA-„Impfstoff“-Chargen mit DNA-Rückständen aus der Produktion nachgewiesen wird [2]. Er behauptet, dass die in dieser Studie angewandten Methoden nicht dazu taugen, „Nukleinsäuren in Impfstoffen korrekt zu quantifizieren“. Nun verwendete diese Studie die quantitative PCR, d. h. dieselbe Methode, die Müller bei der Diagnostik von COVID-Infektionen für unbedingt zuverlässig hält. Dieser Widerspruch scheint ihn aber nicht weiter zu stören. Weiterhin vergisst Müller zu erwähnen, dass derselbe Nachweis von DNA-Rückständen in den mRNA-„Impfstoffen“ zuvor schon von mehreren anderen Forschern geführt worden war [4–7], und dass somit diese Publikation eine unabhängige Replikation darstellt, also ein Kernelement wissenschaftlicher Methodik, die Müller bei MWGFD-Autoren anmahnt.

Nachdem er zunächst Ulrike Kämmerer alle relevante Fachkompetenz abgesprochen hat, dehnt Müller seine Angriffe dann auch noch auf einige Richter aus, die Kämmerer in mehreren Prozessen als Gutachterin zugelassen haben. Ihnen wirft er Einseitigkeit bei der Auswahl von Gutachtern vor – ohne sich allerdings vergewissert zu haben, ob diese Richter nicht auch Gutachter der Gegenseite zur Stellungnahme aufgefordert haben. In der Tat wissen wir „aus gut unterrichteten Kreisen“, dass zumindest in einem der von Müller angeführten Fälle ein sehr prominenter Virologe aus Berlin die Aufforderung des Gerichts ablehnte, ein Gutachten zu erstellen. Im Übrigen können sich Sachverständige nicht „selbst ernennen“, so wie es Müller suggeriert, sondern werden von Gerichten genau wegen ihrer Sachkenntnis zu Gutachtern bestellt.

6. Inhaltliche Aussagen zu den COVID-Impfstoffen

Mit den bisher besprochenen geistigen Fehlzündungen gibt sich Müller aber noch nicht zufrieden. Vielmehr drängt es ihn, auch noch die offizielle Propaganda von den gar so sicheren und effektiven COVID-„Impfstoffen“ nachzubeten. Diese Impfstoffe seien ein „wissenschaftlicher und gesundheitspolitischer Erfolg“ gewesen. Weiterhin spricht er von „der Lebenswirklichkeit der Nebenwirkungen von bisher weltweit über 13 Milliarden COVID‐19‐Impfungen“ und suggeriert dabei eine durchweg günstige Bilanz. Außerdem besteht er darauf, dass die Deutungshoheit zu solchen Fragen bei Institutionen wie dem Paul Ehrlich-Institut und der EMA liege und nicht bei „Pseudo-Experten“ wie denen von MWGFD.

Nun ist es so, dass das Paul-Ehrlich-Institut zur Frage der Nebenwirkungen noch gar keine brauchbare Datensammlung veröffentlicht hat; dies wurde von Harald Walach in einem Blog-Beitrag dargelegt [8]. Die EMA unterhält die EudraVigilance-Datenbank, in der bereits im Dezember 2022 über 11.000 Berichte über tödliche Nebenwirkungen erfasst worden waren. Siehe hierzu einen MWGFD-Beitrag vom April 2025 [9], in dem außerdem auch auf die Legende von der Wirksamkeit der mRNA-„Impfstoffe“ eingegangen wird. Hinsichtlich der „Lebenswirklichkeit von Nebenwirkungen“ verweisen wir auch noch auf unsere eigene Webseite „geimpft – geschädigt – geleugnet“ [10], auf der die Geschädigten selbst zu Wort kommen.

7. Die Erklärungen des Sozialpsychologen Hans-Peter Erb

Anscheinend befriedigt mit dem Erfolg seiner Bemühungen, die wissenschaftlichen Positionen der MWGFD zu widerlegen, wendet sich Müller dann noch der Frage zu, wie und warum denn vordergründig so intelligente und gebildete Menschen wie Bhakdi, Walach und Kämmerer solche schweren Irrtümer begehen können.

Hierzu lässt er den Sozialpsychologen Hans-Peter Erb zu Wort kommen. Dieser verwöhnt uns mit den folgenden tiefen Einsichten:

  • Amateure neigen dazu, ihre Kompetenz zu überschätzen. Dieses Prinzip ist unter dem Namen „Dunning-Kruger-Effekt“ weithin bekannt und beliebt.
  • „Menschen wenden unterschiedliche Regeln an (…) die eine objektive Wahrheit gibt es eben nicht“.
  • Leute beharren auf identitätsstiftenden Überzeugungen auch dann, wenn die Evidenz diesen widerspricht.

Hierzu kann man sagen:

  • Den Dunning-Kruger-Effekt muss man durchaus auch in Bezug auf Herrn Müller selbst in Betracht ziehen. Allerdings könnte er hier berechtigterweise einwenden, dass ihn seine Fähigkeiten und Kenntnisse noch nicht einmal zum Amateur qualifizieren.
  • Bei weiterführendem sozialpsychologischen Interesse empfehlen wir Herrn Müller als zusätzlichen Studiengegenstand ganz besonders auch das Stockholm-Syndrom.
  • Wenn es keine objektive Wahrheit gibt, dann kann es auch keine objektive Wissenschaft geben. Es erledigt sich damit jede ernsthafte Diskussion, und auch Kritiken wie die von Henrik Müller sind von vornherein absurd und irrelevant.

In seinem Anschreiben an Harald Walach schlug Müller vor, Fragen wissenschaftstheoretischer Natur zu erörtern. Nach den Aussagen, die er unkritisch von Hans-Peter Erb übernahm – oder besser gesagt: diesem zuschrieb, denn auf Müllers Wort ist ja offenbar kein Verlass – muss man allerdings befürchten, dass er in Wissenschaftstheorie genauso wenig bewandert ist wie in konkreter Wissenschaft.

8. Fazit

Henrik Müller hat das große Los gezogen: er ist fachlich ahnungslos, bei seinen Recherchen achtlos, in seinem Stil schamlos, und generell geistig hilflos. Selbst eine Bäckerblume wie das Laborjournal sollte es sich zweimal überlegen, einem solchen Stümper ein Podium zu geben.

Quellen

  1. Müller, H. (2025) Wissenschaftliches Fehlverhalten – Instrumentalisierung der Wissenschaft. Laborjournal. URL: https://www.laborjournal.de/rubric/hintergrund/hg/hg_25_05_02.php
  2. Kämmerer, U. et al. (2024) BioNTech RNA-Based COVID-19 Injections Contain Large Amounts Of Residual DNA Including An SV40 Promoter/Enhancer Sequence. Sci. Publ. Health Pol. Law v5.2019-2024. URL: https://publichealthpolicyjournal.com/biontech-rna-based-covid-19-injections-contain-large-amounts-of-residual-dna-including-an-sv40-promoter-enhancer-sequence/
  3. Bhakdi, S. (2021) Der Beweis ist da: Impfung zerstört Immunsystem. URL: https://uncutnews.ch/der-beweis-ist-da-impfung-zerstoert-immunsystem/
  4. McKernan, K. (2023) Pfizer and Moderna bivalent vaccines contain 20-35% expression vector and are transformation competent in E.coli. URL: https://anandamide.substack.com/p/pfizer-and-moderna-bivalent-vaccines
  5. McKernan, K. (2023) DNA contamination in 8 vials of Pfizer monovalent mRNA vaccines. URL: https://anandamide.substack.com/p/dna-contamination-in-8-vials-of-pfizer
  6. Speicher, D.J. et al. (2023) DNA fragments detected in monovalent and bivalent Pfizer/BioNTech and Moderna modRNA COVID-19 vaccines from Ontario, Canada: Exploratory dose response relationship with serious adverse events. URL: https://dx.doi.org/10.31219/osf.io/mjc97
  7. König, B. und Kirchner, J. (2024) Methodological Considerations Regarding the Quantification of DNA Impurities in the COVID-19 mRNA Vaccine Comirnaty®. Methods Protoc. 7:41. URL: https://www.mdpi.com/2409-9279/7/3/41
  8. Walach, H. (2025) Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts zu Nebenwirkungen der COVID-19-„Impfungen“‚. URL: https://harald-walach.de/2025/05/13/datenbank-des-paul-ehrlich-instituts-zu-nebenwirkungen-der-covid-19-impfungen/
  9. Palmer, M. (2025) Corona-„Aufarbeitung“ bei Lanz: Behauptungen von Buyx und Lauterbach auf dem Prüfstand. URL: www.mwgfd.org/2025/04/corona-aufarbeitung-bei-lanz-argumente-von-buyx-und-lauterbach-widerlegt/
  10. MWGFD (2025) geimpft – geschädigt – geleuget. URL: geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/
  11. Borger, P. et al. (2020) External peer review of the {RTPCR} test to detect {SARS}-CoV-2 reveals 10 major scientific flaws at the molecular and methodological level: consequences for false positive results https://doi.org/10.5281/zenodo.4298004